# taz.de -- das medienhaus an der friedrichstraße: Starke Zivilstimmen verstärken
       
       > Der taz Panter Preis feiert sein 20. Jubiläum. Unter dem Motto
       > „Zusammen:Halt! – für ein friedliches und menschliches Miteinander“ wird
       > er am 7. Juni in Halle und am 5. Juli in Bochum verliehen
       
 (IMG) Bild: Die Panter Preise fördern seit 2005 zivilgesellschaftliches Engagement
       
       Von Ole Schulz
       
       Vor einer Woche ist die Bewerbungsfrist für den [1][taz Panter Preis]
       abgelaufen. Eine taz-interne Jury wird nun acht Personen und Projekte
       nominieren, anschließend wird die taz-Community und weitere Interessierte
       im Mai zwei Panter Preisträger*innen küren – die erste Preisverleihung
       wird schließlich im Juni im sächsisch-anhaltinischen Halle stattfinden.
       
       Hier stehen [2][im Herbst 2026 Landtagswahlen] an. Grund genug den von der
       [3][taz Panter Stiftung] ausgelobten Panter Preis für
       zivilgesellschaftliches Engagement, der im Jahr seines 20. Jubiläums unter
       dem Motto „Zusammen:Halt! – für ein friedliches und menschliches
       Miteinander“ steht, in Halle zu verleihen. Es geht nun darum, die
       demokratischen Kräfte vor Ort zu fördern und zu vernetzen. Denn angesichts
       der rechten Dominanz ist es hier weiterhin wichtig, zivilen Akteur*innen
       eine Stimme zu geben und Öffentlichkeit zu verschaffen – um zumindest
       demokratische Kerne zu erhalten.
       
       Rund um die Panter Preisverleihung am Sonnabend, den 7. Juni, haben wir von
       mittags bis abends ein umfangreiches Programm geplant – umsonst und draußen
       auf dem Gelände des Peißnitzhauses auf der gleichnamigen Insel an der Saale
       im Grünen. In unserer neuen Talk-Reihe „lost & found“ wird es darum gehen,
       wie Kulturprojekte in strukturschwachen Räumen Ostdeutschlands gestärkt
       werden können – allen Anfeindungen gegen die Zivilgesellschaft zum Trotz.
       
       Zudem wird es ein Konzert der Orchester-Akademie Halle geben, und der von
       Dennis Chiponda moderierte Ost-trifft-West-Podcast „Mauerecho“ wird live
       gesendet. Den Dialog zwischen Ost und West wollen wir auch dadurch
       unterstützen, dass der Panter Preis einen Monat später weiter ins
       Ruhrgebiet zieht. Hier wird der zweite Preis am Samstag, den 5. Juli, im
       Bochumer Three Sixty verliehen.
       
       Was Sachsen-Anhalt und das Ruhrgebiet miteinander verbindet? Beides sind
       strukturschwache Regionen. Allerdings ist der Ruhrpott immer noch eine
       SPD-Hochburg, wobei die traditionellen politischen Präferenzen zunehmend an
       Bedeutung verlieren und rechte Kräfte insbesondere in ärmeren Wahlkreisen
       stark zugelegt haben. Auch hier zeigt sich: Der Kampf für eine offene
       Gesellschaft ist bei allen regionalen Unterschieden eine bundesweite
       Aufgabe, die uns alle betrifft.
       
       29 Mar 2025
       
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