# taz.de --
(IMG) Bild: Ein anschnallbares Wimmelbuch hat dieses Modell noch nicht integriert, aber ansonsten bleiben beim „‚Pram‘ (Kinderwagen) up-to-date“ von 1910 für Mutter und Kind keine Wünsche offen.
Mobilität ist alles. Diese vorausschauende Postkarte aus dem Jahr 1910 hat
da innovativerweise auch die Kinder mitgedacht. Aus Perspektive einer
Working Mom – und natürlich auch eines Working Dads – von heute stellt sich
da eigentlich nur die Frage: Woher krieg ich so einen fliegenden
Kinderwagen? Keine Fahrradkette, die auf dem Weg zur Kita abspringt, keine
verzweifelte [1][Parkplatzsuche] mehr, während das morgendliche Teammeeting
ohne einen beginnt. Auch das Accessoire-Potenzial eines Kinderwagens wurde
bereits mitgedacht: Regenschirm? An Bord. Zu viel Sonne im Gesicht des
kleinen Lieblings? Schon senkt sich das mechanische Verdeck.
Um im [2][Mami-Universum] von heute wirklich steilzugehen, bräuchte der
fliegende Kinderwagen allerdings noch ein paar weitere Gadgets. Da wäre die
kleckersichere anschnallbare Bento-Brotbox, die Rohkost von Hirsestangen
trennt. Und natürlich der automatische Baby-Ruckler, der einspringt und das
Nickerchen sichert, während Mama kurz landet, um ihren Latte to go zu
tanken. Zwei Minuten quality time! Die Dame am Steuer sieht jedenfalls aus,
als denke sie über Sinn und Unsinn von so viel Zukunft nach.
Dunja Batarilo
15 Mar 2025
## LINKS
(DIR) [1] /!5992787&SuchRahmen=Print
(DIR) [2] /!6066066&SuchRahmen=Print
## AUTOREN
(DIR) Dunja Batarilo
## ARTIKEL ZUM THEMA