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 (IMG) Bild: Roaar und Töröö: Ab ins Raumschiff und auf zum Mars
       
       Dezik und Tsygan, zwei russische Hündinnen, flogen 1951 in den Weltraum –
       und gelten als die ersten beiden großen Tiere, die einen solchen Flug
       überlebten. Die Zeichner dieses amerikanischen Science-Fiction-Magazins
       dachten schon mehr als zwanzig Jahre früher daran, Tiere ins All zu
       schießen. Auf ihrer Weltraumarche sollten je zwei Löwen, Elefanten,
       Nashörner, Giraffen und so weiter das goldene Ticket ins All erhalten. Wie
       auf der [1][Arche Noah], nur mit einem anderen Planeten als Ziel.
       
       Damit die Tiere den Raketenstart überleben, bräuchte es spezielle
       Ausrüstung, wie zum Beispiel Elefanten-Raumanzüge. Um dem temporären Druck
       standzuhalten, empfiehlt es sich außerdem, mit den Tieren vorher eine Reihe
       von Atemübungen durchzugehen. Das Raumschiff auf der Titelseite des
       Magazins soll die Tiere aber nicht nur für einen schönen Flug ins All
       katapultieren, um dann schnell wieder auf sicherem Boden zu landen –
       sondern sie sicher und beständig [2][zum Mars bringen]. Die Tiere müssten
       also lernen, sich für eine Weile in der Schwerelosigkeit zu bewegen. Wenn
       es aber kein Oben und Unten, kein Links und Rechts mehr gibt, führt das
       schnell zu motorischer Verwirrung. Zwar spürt man in der Schwerelosigkeit
       kein Gewicht, aber Tiere und Menschen haben immer noch Masse – und so ein
       schwebender Elefant kann durchaus gefährlich sein. Enno Schöningh
       
       15 Feb 2025
       
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