# taz.de -- Bundesbildungsminister/in (m/w/d) am Dienstort Berlin
       
       > Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e Bundesbildungsminister/in
       > (m/w/d) am Dienstort Berlin
       
       Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist eine oberste
       Bundesbehörde der Bundesrepublik Deutschland mit Dienstsitzen in Bonn und
       Berlin. Rund 1.500 Mitarbeiter/innen arbeiten in unterschiedlichen
       Abteilungen der Bildungs- und Forschungspolitik an Themen von A wie
       Ausbildungsförderung (BAföG) bis Z wie Zukunftsstrategie.
       
       ## Ihre Aufgaben
       
       Sie verleihen einem Amt ohne echte Entscheidungsbefugnisse die nötige
       Seriosität, um in Fachkreisen ernst genommen zu werden
       
       Sie ignorieren das Versprechen, die Bildungsausgaben auf zehn Prozent des
       Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen
       
       Sie setzen die Sparvorgaben Ihres obersten Dienstherren (Finanzminister/in)
       ohne Murren um
       
       Als Wissenschaftsminister/in wissen Sie, wann es darauf ankommt, mal etwas
       nicht gewusst zu haben
       
       Sie arbeiten die Punkte im Koalitionsvertrag ab, die Ihnen persönlich
       einleuchten
       
       Sie bringen die Digitalisierung der Schulen voran, ohne dass der Bund dafür
       zahlen muss
       
       ## Ihr Profil
       
       Ein FDP-Parteibuch ist wünschenswert, aber nicht obligatorisch; nur rot
       oder grün darf es nicht sein
       
       Sie wissen, wo die Grenzen der Wissenschaftsfreiheit liegen
       
       Leadership bedeutet für Sie, Verantwortung zu delegieren
       
       Sie können zwischen wissenschaftlichem Prekariat und echter
       Leistungsbereitschaft unterscheiden: Wer bis zu zwölf Jahre nur
       Kurzzeitverträge erhält, ist für Sie kein/e ernstzunehmende/r ForscherIn.
       Bei der Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) bauen Sie
       auf die Expertise der Arbeitgeber
       
       Ein BAföG, das zum Leben reicht und Verschuldungsängste nimmt, setzt aus
       Ihrer Sicht falsche Anreize
       
       Sie halten den Föderalismus für eine historische Fehlentscheidung. Einen
       von Ihnen angestoßenen Bildungsgipfel werten Sie als Erfolg, wenn nur zwei
       Länder teilnehmen
       
       ## Ihre Perspektiven
       
       Sie arbeiten in einem 17-köpfigen Team mit echten Profis (Kabinett)
       
       Sie dürfen vorschlagen, was Sie wollen. Die Länder setzen es dann um oder
       nicht
       
       Sie können Ihre Dienstzeit nutzen, um wertvolle Kontakte für Ihren
       Anschlussjob in der Wirtschaft zu knüpfen
       
       Aussagekräftige Bewerbungen bitte an bildung@taz.de
       
       22 Jun 2024
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Ralf Pauli
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA