# taz.de -- soft side eye: Denglish: meine Tasse Tea
Wenn ich Texte redigiere, seien es eigene oder die anderer, stellt sich
häufiger die Frage, ob und welche Anglizismen ersetzt werden sollten. Ich
finde: viel weniger. Oft hat man englische Wörter in Gedanken und tilgt sie
dann für den Text. „Cool“? Bleibt. „Cringe“? Scheint etabliert. Aber
„Friends“? Seit mehreren Jahren höre und lese ich es öfters, vor allem in
queeren Communitys. Ich finde: Es flowt besser als Freund:innen, es wird
einer entgenderten Sprache gerecht, und wenn über Phänomene im Internet
gesprochen wird, brauchen wir Anglizismen. Haters gonna Hate. Nur her mit
den Friends.
25 May 2024
## AUTOREN
(DIR) Felix Bouché
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