# taz.de -- die gute nachricht: Ärzt*innen erkennen Endometriose häufiger
       
 (IMG) Bild: Grafik: F. Morini, J. Hartmann, A. Eschenbacher. Quelle: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Journal of Minimally Invasive Gynecology. Fotos: stock.adobe.com, Unsplash
       
       Kann es eine gute Nachricht sein, wenn immer mehr Frauen bescheinigt wird,
       eine Krankheit zu haben? Bei einer Erkrankung mit einer so hohen
       Dunkelziffer wie Endometriose schon. 2022 wurde bei 399.718 Frauen und
       Mädchen in Deutschland Endometriose nachgewiesen. Das ist ein Anstieg um 65
       Prozent in zehn Jahren, laut einer [1][Studie] des Zentralinstituts für die
       kassenärztliche Versorgung. Die Entwicklung wird auf ein verstärktes
       Bewusstsein für das Krankheitsbild zurückgeführt, für das Betroffene seit
       Langem kämpfen. [2][Bei Endometriose wächst Gewebe], das der
       Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter. Chronische
       Entzündungen können zu extremen Schmerzen und anderen Symptomen wie
       eingeschränkter Fruchtbarkeit führen. Schätzungen zufolge gibt es in
       Deutschland mehr als zwei Millionen Betroffene. Um die Krankheit noch
       zuverlässiger zu diagnostizieren, schlagen die Studienautor*innen
       vor, die Möglichkeiten der Ärzt*innen zu verbessern, die komplexen
       Untersuchungen abzurechnen. Anton Benz
       
       17 Feb 2024
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] https://www.zi.de/das-zi/medien/medieninformationen-und-statements/detailansicht/2022-fast-340000-frauen-mit-endometriose-diagnose-diagnosehaeufigkeit-2012-bis-2022-um-65-prozent-gestiegen-regionale-cluster-in-nordniedersachsen-und-mittelbaden
 (DIR) [2] /!5987054&SuchRahmen=Print
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Anton Benz
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA