# taz.de -- die gute nachricht: Die Straßen werden sicherer
       
 (IMG) Bild: Grafik: Anna Eschenbacher, Johanna Hartmann, Francesca Morini. Quelle: Statistisches Bundesamt. Fotos: stock.adobe.com
       
       Im Jahr 2023 sind von Januar bis September 2.750 Menschen [1][im
       Straßenverkehr gestorben.] Das sind 40 Personen weniger als im Vorjahr.
       Auch wenn der Rückgang gering erscheint, zeigt sich mit Blick auf die
       langfristige Entwicklung ein beeindruckendes Bild: 1970 waren es noch knapp
       achtmal so viele, nämlich etwa 21.000 Verkehrstote. Vier Jahre später waren
       es rund 17.000. In der Zwischenzeit wurde Tempo 100 auf Landstraßen
       eingeführt, außerdem durften Autofahrer:innen nur noch maximal 0,8
       Promille haben. Ordnungspolitische Entscheidungen haben also durchaus eine
       reale Auswirkung. Die Autos wurden dazu immer sicherer und mit der
       Gurtpflicht, eingeführt im Jahr 1984, sanken die Zahlen weiter: Im Jahr
       1998 waren es noch knapp 8.000 Verkehrstote jährlich. Heute befinden sie
       sich, auch dank der 0,5-Promille-Grenze, auf einem Tiefstand. Einzig 2021
       wurde er noch unterboten, was wohl daran lag, dass die meisten
       pandemiebedingt zu Hause geblieben sind. Dunja Batarilo
       
       6 Jan 2024
       
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