# taz.de -- die gute nachricht: Weniger Menschen müssen wegen Flüssigkeitsmangels ins Krankenhaus
       
 (IMG) Bild: Grafik: Anna Eschenbacher, Johanna Hartmann, Francesca Morini. Quelle: Statistisches Bundesamt. Fotos: Unsplash, stock.adobe.com
       
       2 bis 3 Liter Wasser braucht der menschliche Körper durchschnittlich am
       Tag. [1][Klettern die Temperaturen] auf über 30 Grad, auch deutlich mehr,
       sonst droht Flüssigkeitsmangel. Für ältere Menschen ist das Risiko
       besonders hoch. Mit dem Klimawandel werden in Deutschland die Sommer heißer
       und damit gesundheitsgefährdender. Gleichzeitig altert die Gesellschaft.
       Das führte lange dazu, dass immer mehr Menschen wegen Flüssigkeitsmangel im
       Krankenhaus stationär behandelt werden. Im Hitzejahr 2018 erreichten diese
       [2][Zahlen] einen Höchstwert von 141.600. Damit haben sich die Fälle
       innerhalb von 13 Jahren mehr als verdoppelt. Doch 2019 markiert eine
       Trendwende: von 2019 bis 2021 sind die Fälle nämlich wieder auf 107.500
       jährliche Behandlungen gesunken. Darin steckt natürlich zuerst einmal ein
       Pandemie-Effekt. Die Krankenhäuser konnten in dieser Zeit weniger Menschen
       aufnehmen, sagt ein Sprecher der Krankenhausgesellschaft. Allerdings
       stiegen die Zahlen auch zuletzt nicht. Dafür könne es noch viele andere
       Gründe geben. Zum Beispiel klären Pflegeeinrichtungen verstärkt darüber
       auf, in Hitzeperioden [3][ausreichend zu trinken]. Salome Neumann
       
       29 Jul 2023
       
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