# taz.de -- heute in bremen: „Es gibt auf jeden Fall viel zu entdecken“
       
       Interview Pia Tönnissen
       
       taz: Frau Dietze, was bedeutet es für das „SummerSounds“-Festival, in einer
       „Pandemie-Edition“ stattzufinden? 
       
       Astrid-Verena Dietze: Dieses Jahr war klar, dass wir das Festival nicht im
       großen Format in den Neustadtwallanlagen realisieren können. Auch ist uns
       neben Nachhaltigkeit soziale Gerechtigkeit besonders wichtig. Deshalb soll
       das Festival eigentlich draußen und kostenlos sein. Das geht momentan
       aufgrund der Berücksichtigung des Coronakonzepts nicht. Wir sind aber
       dennoch nicht an allen Orten von diesem freien Konzept weg. Für „Sparkasse
       in concert“ und Auftritte im Kukoon ist der Eintritt frei. Das Tolle ist:
       „SummerSounds“ kommt jetzt an den Strand.
       
       Findet „SummerSounds“ unter einem bestimmten Motto statt? 
       
       Ja, unser Motto lautet: „drei Orte, drei Tage, ein Festival“. Das Festival
       ist sehr bunt und divers. Gerade in diesem Jahr wird das noch sichtbarer.
       Wir machen uns auf die Reise. Sowohl in den Nachbarstadtteil als auch durch
       neue Kooperationen, die wir eingegangen sind.
       
       Was macht „SummerSounds“ denn so besonders? 
       
       „SummerSounds“ wirkt weit über die drei Veranstaltungstage hinaus.
       Nachhaltigkeit ist für uns ein wichtiges und großes Thema. Damit ist aber
       vor allem auch soziale Nachhaltigkeit gemeint. Wir sehen uns in der
       Verantwortung, gesellschaftlichen Themen anzusprechen, beispielsweise die
       Mobilitätswende. Daraus ist bereits viel entstanden.
       
       Worauf wurde bei der Auswahl der auftretenden Musiker:innen und
       Kulturschaffenden geachtet? 
       
       Dieses Jahr ist besonders wichtig, dass auch mehr an die junge Community
       gedacht wird. Die ist in den mittlerweile eineinhalb Jahren Pandemie zu
       kurz gekommen. Aber es ist für jeden etwas dabei: Jazz, Podcasts, DJ, Pop,
       Rock und etwas für Kinder ist auch dabei.
       
       An wen richtet sich das Festival? 
       
       An alle, von klein bis 99, für Kinder, Familien und junge Leute. Es gibt
       keine bestimmte Zielgruppe.
       
       Was erwartet Besucher:innen auf dem Festival? 
       
       Vor allem Vielfalt und ein sehr mutiges und prominentes Programm. Man kann
       sich raussuchen, worauf man richtig Lust hat, und sich dann für einen Ort
       und Tag entscheiden – oder für mehrere. Es gibt auf jeden Fall viel zu
       entdecken. Das Programm reicht von Alice Merton, die sehr bekannt ist, bis
       hin zu regionalen Bands aus Bremen.
       
       Festival „SummerSounds“: 26.-28. 8., Lankenauer Höft, Quartiersplatz
       Neustadt und Kukoon im Park, www.summersounds.de
       
       26 Aug 2021
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Pia Tönnissen
       
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