# taz.de -- taz🐾sachen: Preise für taz-Karikaturisten
       
       „Früher habe ich einfach so hier rumgesessen … heute rette ich Leben“,
       denkt sich der dicke Mann im Unterhemd auf seinem Sofa. Mit dieser
       Karikatur, die im April 2020 in der taz veröffentlicht wurde, gewann Mario
       Lars am Montag den „Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen“. Er wird vom
       Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger gestiftet und ist mit
       5.000 Euro dotiert. Der zweite Platz und 2.000 Euro gingen an Klaus
       Stuttmann für eine Karikatur, die den föderalen Flickenteppich im Umgang
       mit Corona thematisierte und im Tagesspiegel erschien. Für die Karikatur
       zum Unwort des Jahres 2019, „Klimahysterie“, veröffentlicht in der taz im
       Januar 2020, gewann Mathias Hühnden den dritten Preis und 1.000 Euro. Hühn
       freute sich in einem vorab gedrehten Video über das Preisgeld, das ihn als
       Hungerleider über die nächsten Monate tragen werde, um auf die prekäre
       Situation der freien KarikaturistInnen aufmerksam zu machen – nicht nur
       während der Pandemie.
       
       Die Veranstaltung im Rahmen der „Rückblende 2020“ erfolgte diesmal digital.
       Statt KollegInnen zu treffen und Wein zu trinken, wurden die FreundInnen
       des scharfen Sehens aufs Sofa verbannt. Prämiert wurden auch die besten
       politischen Fotografien des vergangenen Jahres. Christian Mang konnte sich
       über den ersten Platz und 7.000 Euro freuen, Platz 2 und 3 gingen an Daniel
       Pilar und Michael Kappeler. Teilgenommen am Wettbewerb haben 66
       KarikaturistInnen und 259 FotografInnen. Wer sich die Karikaturen und Fotos
       der Preisträger – alles Männer – ansehen möchte: [1][blogs.taz.de]. Isabel
       Lott
       
       28 Jan 2021
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] http://blogs.taz.de/hausblog/preise-fuer-taz-karikaturisten
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) ISABEL LOTT
       
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