# taz.de -- Was fehlt …: … Mutter Beimer bei GZSZ
       
       Am 29. März wird die letzte Folge der ARD-Serie „Lindenstraße“ über die
       Bildschirme der Bundesrepublik flimmern. Das ist dann auch der Moment, an
       dem die Fernsehgemeinde sich von der ersten und obersten Helikopter-Mutter
       der Nation emanzipieren muss. Helga Beimer legt ihre Blusen und Schürzen im
       Fundus ab und macht sich auf Kaffeefahrt ins TV-Nirvana.
       
       Und eins ist klar: Sie wird nicht plötzlich wieder in den Kulissen der
       RTL-Serie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ auftauchen und der neoliberalen
       Selbstoptimierungs-Schmonzette ein Quentchen Sozialdemokratie einhauchen.
       Das hat die Mutter-Verkörperin Marie-Luise Marjan schonmal klargestellt.
       „Ich bedanke mich bei RTL, aber „GZSZ“ kommt nicht infrage, keine Daily“,
       sagte die 79-Jährige jetzt der Neuen Osnabrücker Zeitung. Marjan will
       höchstens noch bei „Einzelstücken, Zweiteilern, höchstens Dreiteilern“ die
       Zuschauer*innen betutteln.
       
       Das Angebot vom vergangenen Sommer dort einzusteigen, habe sie sowieso nur
       über die Medien erreicht. Das ist doch keine Art, so die Beimer ködern zu
       wollen. Wozu gibt es denn Festnetzanschlüsse? (taz/dpa)
       
       1 Feb 2020
       
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