# taz.de -- Nils Schuhmacher Hamburger Soundtrack: Grüße aus dem letzten Jahrzehnt
       
       Abwärts Aeronauten Alphaville Andreas Dorau Bal Paré Bärchen und die
       Milchbubis Bizarre Leidenschaft Blumfeld Boytronic Camilla Motor Camouflage
       Caprifischer Cats TV Chuzpe DAF Days Of Sorrow Deine Lakaien Der Moderne
       Man Derriere le Miroir Die Ärzte Die Goldenen Zitronen Die Krupps Die
       Nerven Drangsal. EA80 Einstürzende Neubauten El Deux ExKurs Extrabreit
       Factice Factory Falco Fehlfarben Fliehende Stürme Foyer des Arts Frische
       Farbe F.S.K. Geile Tiere Geisterfahrer Gorilla Aktiv Grauzone Huah! Hubert
       Kah Ideal Invincible Spirit Isolation Berlin Jawoll Jeans Team Joachim Witt
       Karies Kein Mensch Knarf Rellöm Kraftwerk Lassie Singers Lea Porcelain
       Lebanon Hanover Levin Goes Lightly Love Like Blood Liaisons Dangereuses
       Malaria Marquee Moon Monopol Nena Neonbabies Neue Heimat Nichts Nina Hagen
       Nullzeit P 1/E Palais Schaumburg Pink Turns Blue Phillip Boa Profil R.E.K.
       Rheingold Robert Görl Robocop Kraus Rocko Schamoni Rotzkotz Rue Oberkampf
       Sandra Schwefelgelb Silvia Spermbirds Spliff Stahlnetz Stephan Stratis
       Tocotronic Tommi Stumpff Ton Steine Scherben Ton8 Velvet Condom Vera Kaa
       Westdeutsche Christen Xmal Deutschland ZaZa Zimt Zwischenfall“.
       
       Lieder von all diesen Künstlerinnen und Künstlern („u. v. a.“) werden am
       10. 1. im Hafenklang gespielt. Von denen, die einfach nicht in diesem Jahr,
       nicht in diesem Jahrzehnt, genaugenommen nicht in diesem Jahrtausend
       ankommen wollen – und auch keine Karte mehr für das Konzert der UK Subs
       (17. 1., Fabrik) gekriegt haben.
       
       Und der Rest? Hat zwei Optionen. Einerseits: Metal. Diese Kunstform
       bedrängt immer kurz nach Silvester die erschöpften und deshalb wohl
       wehrlosen Menschen, dieses Jahr zum Beispiel unter den Namen Cannabis
       Corpse (6. 1., Monkey’s Music Club), Circus of Fools (12. 1., Logo), Mystic
       Prophecy (13. 1. Logo) The Hu (15. 1., Grünspan), Batushka (15. 1., Uebel &
       Gefaehrlich), Gloryhammer, Wind Rose, Negrogoblikon“ (17. 1. Große
       Freiheit), To the Rats and Wolves (15. 1., Logo), Chaosbay (17. 1.,
       Kukuun), The Good, the Bad & the Ugly (17. 1., Molotow). Andererseits:
       Ex-Metal. Thees Uhlmann ist eine Kunstform, die Metal mit oben genannten
       Bands fusioniert hat und am Ende eines Jahrzehnts (27. 9. 19, Große
       Freiheit) als auch am Anfang (14. 1., Laieszhalle) beheimatet ist.
       
       4 Jan 2020
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Nils Schuhmacher
       
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