# taz.de -- Simeon Stark über politische Macht: Wir müssen jetzt überdie Wahl ab 16 reden!
       
       Fast ein Jahr lang streiken Jugendliche jetzt an jedem Freitag und fordern,
       dass die Regierung sich endlich an das Pariser Klimaabkommen halten soll.
       In der Gesellschaft ist viel passiert, in der Politik nicht, weshalb am
       Freitag der nächste globale Fridaysfor-Future- Klimastreik stattfinden
       wird.
       
       Viele Schüler*innen werden wieder auf der Straße sein. Deshalb stellt sich
       die Frage, ob das Bild des politisch uninteressierten Jugendlichen nicht
       der Vergangenheit angehört – und damit auch die Frage nach einem Wahlrecht
       ab 16 Jahren.
       
       Fridays for Future richtet sich als Jugendbewegung mit klaren Forderungen
       an die Politik. Doch eins verwundert: Sie wollen, dass ihre Meinung bei
       politischen Entscheidungen beachtet wird, fordern aber kein direktes
       Mitbestimmungsrecht. Dabei spricht nichts dagegen, im Gegenteil: Das
       Gegenargument – „mangelnde politische Reife“ – widerlegen die Jugendlichen
       ja zurzeit!
       
       Der Klimawandel ist ein Zukunftsthema, das hauptsächlich die derzeit junge
       Generation betrifft. Es ist wichtig, sie in Entscheidungen einzubeziehen,
       die Auswirkungen haben werden, wenn die jetzt Minderjährigen erwachsen
       sind. Die Jugendlichen von Fridays for Future fordern, in der Politik
       gehört zu werden. Wie ginge das besser als mit dem Wahlrecht?
       
       27 Nov 2019
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Simeon Stark
       
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