# taz.de -- taz🐾sachen: Stammtischder Ehemaligen
       
       Einige taz-Gründer*innen haben an ihrem jüngsten Einsatz für die Zeitung
       Gefallen gefunden: Ende September ermöglichte ihnen die Redaktion, eine
       Ausgabe zu gestalten. Anlass war das Erscheinen der ersten „Nullnummer“ der
       taz vor 40 Jahren. 50 Urgesteine beteiligten sich. Ein Nebeneffekt: Die
       Macher*innen von damals wärmten alte Freundschaften wieder auf, hatten sich
       doch einige völlig aus den Augen verloren. Sollte dieses einmalige
       Blattmachen alles gewesen sein?
       
       Selbst die taz-Personalabteilung kann nicht beziffern, wie viele Menschen
       in den letzten 40 Jahren in der taz gearbeitet haben. Schätzungen gehen von
       2.000 bis 3.000 Angestellten in Verlag und Redaktion aus; zählt man die
       Freien dazu, dürften es doppelt so viele gewesen sein. Das Projekt einer
       „alternativen Tageszeitung“ war ein großer Durchlauferhitzer; einige
       bezeichnen die taz noch heute als größte Journalistenschule Deutschlands.
       
       Was also liegt näher, als den „Spirit“ des Projekts weiterleben zu lassen.
       Es gab noch zu viel an Gemeinsamkeiten, an neuen Erfahrungen und an
       Erinnerungslücken, um den Austausch nicht weiter zu pflegen. Und so rief
       Thomas Hartmann den „Stammtisch der Ehemaligen“ ins Leben, der sich am
       Mittwochabend im neuen taz-Restaurant zum ersten Mal getroffen hat. Rund
       ein Dutzend sind der Einladung gefolgt, plauderten über Stunden und waren
       sich bald einig, diesen Stammtisch zu etablieren. Sie verabredeten sich für
       jeden ersten Mittwoch in einem geraden Monat. Das nächste Treffen ist also
       am 3. April.
       
       Wolfgang „Zaggi“ Zügel
       
       18 Feb 2019
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Wolfgang Zügel
       
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