# taz.de -- taz 🐾 sachen: Wir freuen uns für Amal
       
       Sie hat es geschafft! Strahlend stand unsere sudanesische Kollegin [1][Amal
       Habbani] mit ihren beiden Söhnen am Dienstag in einem großen Saal in New
       York. [2][Die internationale Journalistenvereinigung CPJ verlieh ihr – und
       drei weiteren Journalistinnen aus Vietnam, der Ukraine und Venezuela] – an
       diesem Tag den renommierten Press Freedom Award 2018 für couragierte
       Berichterstattung.
       
       Für die taz ist dies ein ganz besonderer Anlass zum Feiern: Bis zum
       Wochenende war Amal Habbani Gast der taz Panter Stiftung und von Reporter
       ohne Grenzen in Berlin, als Stipendiatin des taz-Auszeit-Programms.
       
       Mit Hilfe von taz-LeserInnen und -GenossInnen, auf deren Großzügigkeit und
       Spenden das Programm angewiesen ist, konnte sie sich seit September bei uns
       etwas erholen – nach Jahren der politischen Verfolgung und Bedrängnis in
       ihrer sudanesischen Heimat.
       
       Wohl 15 Mal hatte die Journalistin in den vergangenen Jahren wegen ihrer
       Reportagen und ihres Engagements für die Menschenrechte im Gefängnis
       gesessen. Sie schrieb über Korruption und Polizeiwillkür – und musste dafür
       teuer bezahlen.
       
       Zuletzt war sie vom 16. Januar bis 18. Februar in Haft, nachdem sie über
       Proteste gegen steigende Preise in Khartum berichtet hatte. [3][„Sie haben
       mich festgenommen, mich übel mit Stöcken geschlagen und mit
       Elektroschockern misshandelt“, sagte sie der taz.] Als sie im Herbst in
       Berlin ankam, war sie erschöpft – und unendlich dankbar für die
       Gelegenheit, sich auszuruhen.
       
       Herzlichen Glückwunsch, Amal! (taz)
       
       23 Nov 2018
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] https://cpj.org/awards/2018/amal-habbani-sudan.php
 (DIR) [2] https://cpj.org/awards/2018/
 (DIR) [3] /!167419/
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Jutta Lietsch
       
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