# taz.de -- Wahl zur Schwer-Behinderten-Vertretung
> Viele Firmen haben eine Schwer-Behinderten-Vertretung.Diese Vertretung
> wird aktuell in Bremen neu gewählt.
Viele Firmen haben Schwer-Behinderten-Vertreter.Was machen diese Vertreter?
Sie unterstützen schwer-behinderte Mitarbeiter in der Firma.
Nur Firmen mit 5 oder mehr schwer-behinderten Mitarbeitern haben
Schwer-Behinderten-Vertreter.Die Schwer-Behinderten-Vertreter werden alle 4
Jahre neu gewählt.
Aktuell finden die Neu-Wahlen statt.
Was bedeutet „Schwer-Behinderung“?
Das Wort kommt aus dem Sozial-Gesetz-Buch.Danach sind Behinderungen
verschieden schwer.
Das Versorgungs-Amt kümmert sich um die Angelegenheitenvon Menschen mit
einer Schwer-Behinderung.Das Amt bestimmt auch den Schwere-Grad einer
Behinderung.Es benutzt dazu die Zahlen-Werte 20 bis 100.Der Zahlen-Wert 20
bedeutet:Die Person hat eine leichte Behinderung.Der Zahlen-Wert 100
bedeutet:Die Person hat eine sehr schwere Behinderung.Ab einem Zahlen-Wert
von 50gilt ein Mensch als schwer-behindert.Ab einem Zahlen-Wert von 30gibt
es eine Gleichstellung zur Schwer-Behinderung.
Schwer-behinderte und gleichgestellte Menschenkönnen am Arbeitsplatz
ähnliche Dinge fordern.Dazu gehören zum Beispiel diese Dinge:
■ein Arbeitsplatz ohne Hindernisse
■ein besonderer Kündigungs-Schutz
Hier beginnt die Arbeit der Schwer-Behinderten-Vertreter.Sie unterstützen
diese beiden Mitarbeiter-Gruppenbei der Durchsetzung ihrer Rechte am
Arbeitsplatz.
Alle Mitarbeiter in einer Firma könnenSchwer-Behinderten-Vertreter
werden.Noch bis zum 30. November 2018 finden die Wahlen statt.
Die taz hat sich die Wahl in Bremen genauer angeschaut.Viele Firmen machen
bei dieser Wahl mit.Insgesamt können 1.700 schwer-behinderteund
gleichgestellte Personen in Bremenihre Schwer-Behinderten-Vertretung
wählen.
Eine dieser Firmen ist der Sender „Radio Bremen“.Hier ist Dagmar Schwärmer
die Schwer-Behinderten-Vertreterin.
Sie sagt über ihre Aufgaben bei „Radio Bremen“:Ich mache auf das Thema
Inklusion aufmerksam, frage also:Wie können wir die Bedingungen
verbessernfür Menschen mit Behinderungen in unserer Firma?Manchmal muss ich
dafür immer wieder dieselben Dinge sagen.Zum Beispiel muss ich immer wieder
sagen:Bewerber sollen nur nach ihren Fähigkeiten beurteilt werden!
Dagmar Schwärmer sagt:Schwer-Behinderten-Vertreter arbeiten
ehrenamtlich,also freiwillig und manchmal ohne Bezahlung.Trotzdem haben sie
viele Aufgaben zu erledigen.Sie müssen also viel Einsatz zeigen.Dagmar
Schwärmer sagt:Mein Ziel ist mehr Zusammenhalt und Inklusion.Damit fange
ich bei „Radio Bremen“ an.
Der Text in Leichter Sprache kommt von: taz leicht
Den Text in voller Länge gibt es unter: taz.de/vertreter
3 Nov 2018
## AUTOREN
(DIR) Lea Schweckendiek
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