# taz.de -- Schwarz Contemporary: Im Zeichen der Elemente: Monika Goetz
       
 (IMG) Bild: Monika Goetz, „Sunrise“, 2016
       
       Von den Objekten und Rauminstallationen, die Monika Goetz bearbeitet oder
       produziert, geht eine mythische, wenn nicht gar mystische Ausstrahlung aus.
       Goetz’Arbeiten mit Spiegeln, Glas, Holz, Licht lassen an die Elemente
       denken, auch wenn diese nur im übertragenen Sinne präsent sind. Die vier
       bei [1][Schwarz Contemporary] ausgestellten Werke erzählen von luftigem
       Nebel, gläsernen Sternbildern, befeuertem Holz und metallenem Licht. Die
       mit Säure behandelte Spiegelfläche „Within“ (1999-2016) ermöglicht nur noch
       ein orakelhaftes Selbsterkennen. Fünf Kugeln aus zerborstenen Flaschen sind
       als imaginäres Sternbild angeordnet. So werden die riskanten Gebilde –
       „Esperance“ (2016) – zu verheißungsvollen Himmelskörpern. Dahinter der
       Sonnenaufgang: „Sunrise“ (2016), ein minimalistisches Arrangement aus
       Fichten- und Tannenbohlen, die, dem Feuer ausgesetzt, nun in tiefschwarzer
       Kohle erstrahlen. Am Ende wird der Lichtröhrenhalbkreis „Captured Light“
       (2016) zu einem vollständigen, gleißenden Rondell gespiegelt. Die
       Kreiszeichen schließen sich. NYM
       
       Bis 22. 12., Mi.–Sa., 11–18 Uhr, Sanderstr. 28
       
       17 Nov 2016
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] http://www.schwarz-contemporary.com/current.htm
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Noemi Molitor
       
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