# taz.de -- Dresdener „2gather“-Treffen gegen Rechts: Kongress der Zwitscherer
       
       > Straßengezwitscher berichtet auch aus Dresden auf Twitter live über
       > Demonstrationen. Am Wochenende lädt das Projekt zum Kongress.
       
 (IMG) Bild: Wenn Pegida spazieren geht, schauen die Straßenzwitscherer ganz genau hin
       
       LEIPZIG taz | Aus wöchentlichen Versammlungen wurden monatliche: Inzwischen
       ist es scheinbar ruhig um Legida geworden. Doch die Probleme um rechtes
       Gedankengut bleiben. Das zeigten nicht zuletzt die Pegida-Pöbeleien bei den
       Einheitsfeiern in Dresden. „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sollen nicht
       unwidersprochen und unentdeckt bleiben“, erklärt Nadja Neqqache den Antrieb
       für ihr Engagement. Sie ist Teamleiterin von Straßengezwitscher in Leipzig.
       
       Auf Twitter berichten die Reporter und Rechercheure von
       [1][Straßengezwitscher] live über Demonstrationen. Ihre Berichterstattung
       basiert auf journalistischen Standards. Wertende Äußerungen seien nicht
       erlaubt und dazu zählten schon Hashtags wie #nolegida. Gegründet wurde das
       Projekt in Dresden, seit März dieses Jahres berichtet auch ein Team aus
       Leipzig. Für ihre nicht immer ungefährliche Arbeit wurde das Projekt in
       diesem Jahr mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.
       
       Dieses Wochenende geht es für das Team aber ausnahmsweise nicht auf die
       Straße – sondern ins Festspielhaus Hellerau in Dresden. Hier veranstaltet
       das Straßengezwitscher-Team den Kongress [2][„2gather – gegen Rassismus und
       Fremdenfeindlichkeit“]. Im Fokus stehen Workshops wie Rechte
       Social-Media-Strategien erkennen und Haltung zeigen – Im Netz und auf der
       Straße.
       
       „Wir wollen uns mit den Menschen austauschen und nach Wegen suchen, wie man
       sich gegen Rechts engagieren kann“, erklärt Neqqache. In den vier Bereichen
       Journalismus, Politik, Kunst und Zivilgesellschaft werden Workshops
       angeboten. Neben Podiumsdiskussionen und Impulsreferaten soll es beim
       „2gather“-Kongress aber auch Raum geben, um sich über Erfahrungen mit
       rechten Anfeindungen auszutauschen.
       
       7 Oct 2016
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] https://strassengezwitscher.de/
 (DIR) [2] https://strassengezwitscher.de/2gather/
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Maria Gramsch
       
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