# taz.de -- Was fehlt …: … das Unkraut. Bald.
Ungewöhnliche Unterstützung: Ein Park in New York lässt in verwucherten
Gegenden eine Herde Ziegen abgestorbene Pflanzen futtern. Das teilte die
Prospect Park Alliance mit, die sich für die Entwicklung der Grünfläche
einsetzt. Die Wirbelstürme Irene und Sandy hatten 2011 und 2012 in dem Park
in Brooklyn mehr als 500 Bäume beschädigt oder umstürzen lassen, wodurch
andere, für das Ökosystem schädliche Pflanzen gedeihen konnten. Wenn die
acht Ziegen sich durch das Kraut gefressen haben, sollen kommenden Sommer
neue Bäume gepflanzt werden.
„Sie sind ein bisschen wie Kinder“, sagte Ziegenhirt Larry Cihanek der New
York Times: Ihr Lieblingsessen fräßen sie zuerst, ein toxisches Gewächs
namens „poison ivy“ (Giftsumach). „Sie lieben es.“ Zu Hause sind die Ziegen
in Rhinebeck, etwa zwei Autostunden nördlich von New York. Die Prospect
Park Alliance hat die Herde über den Sommer für 15.000 Dollar (etwa 13.000
Euro) gemietet. Auch in anderen Städten werden Ziegen zur
Landschaftsverschönerung eingesetzt. (dpa)
22 May 2016
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