# taz.de -- Heiß oder scheiß? Der taz-Produkttest: Fliegt halt nicht
       
 (IMG) Bild: Sehnsucht nach dem Looping
       
       Das Produkt:Block voller Bastelanleitungen.
       
       Das ist es: 50 Blatt mit zehn Flugzeugtypen. Übliche Knick- Falz-Techniken
       werden mehrsprachig erklärt.
       
       Das kostet es:Hängt von der Version ab. In der Luxusvariante, mit
       Extra-Dekobausatz, immerhin 16 Euro. Die einfache Ausführung ist für 7,50
       Euro zu haben.
       
       Das kann es:Kindheitsträume erfüllen. Von klassisch-einfach bis
       spacig-schwer ist alles dabei. Fliegerorigami also. Ein weiteres Highlight
       ist der Pilotenschein. Designs hochladen, und Tragflächenverschönerung ist
       auch drin. Sich mit den Jungs treffen, protzen, die Flieger gegeneinander
       starten lassen, das wäre doch was. Großer Spaßkiller: durchwachsene
       Flugeigenschaften.
       
       Das bedeutet es:An sich ein cleveres Konzept, auch die digitale Erweiterung
       des analogen Papierfliegers. Wie so oft: Die MacherInnen wollten zu viel.
       Das Wesentliche, den Flugspaß, hat man vernachlässigt. Schade eigentlich.
       
       Da bekommt man es:Auf der Seite www.myfirstjet.com erhältlich.
       
       Spaßfaktor:Könnte als Gimmick ein zweistündiger Riesenspaß sein. Trotzdem
       ein Leckerbissen für LieberhaberInnen von Stylo-Optik. Wirft man einen
       Blick auf die heißen Teile, ist man stolz wie Bolle. Daniel Albrecht
       
       Was soll die taz testen?oekobiz@taz.de
       
       11 Jan 2016
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Daniel Albrecht
       
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