# taz.de -- Was fehlt ...: ... das N-Wort
       
       > Im November 1945 erschien „Das Buch über Pippi Langstrumpf“. Sie war die
       > Grundgute, die man sich im Kampf gegen Hitler gewünscht hätte.
       
 (IMG) Bild: Die Ur-Pippi: Zeichnung aus der 1945 erschienenen schwedischen Erstausgabe.
       
       Ortsnamen mit dem anstößigen Wort „Nigger“ sollen aus der neuseeländischen
       Landschaft verschwinden. „Der Vorschlag stammt von einem Bürger, der
       geltend macht, dass diese Namen geschmacklos, anstößig, diskriminierend und
       herabwürdigend sind“, teilte Wendy Shaw von der Behörde Geography Board am
       Freitag mit.
       
       Aus „Nigger Hill“ und „Nigger Stream“ auf der Südinsel sollen „Tawhai Hill“
       und „Steelhead Stream“ werden. Die neuen Namen erinnern an einheimische
       Bäume und Fische. Wo die teils seit Ende des 19. Jahrhunderts
       gebräuchlichen Namen herkamen, sei nicht mehr herauszufinden gewesen,
       meinte Shaw. Bis Ende Januar können weitere Vorschläge zu den geplanten
       Umbenennungen eingereicht werden.
       
       Diskriminierende Bezeichnungen in der Sprache stehen seit Jahren weltweit
       auf dem Prüfstand. In Deutschland ist aus „Negerkuss“ „Schokokuss“
       geworden. In Astrid Lindgrens Pippi-Langstrumpf-Büchern heißt der
       „Negerkönig“ jetzt „Südseekönig“. In den USA steht der Washingtoner
       Football-Club „Redskins“ (Rothäute) am Pranger, widersetzt sich aber einer
       Umbenennung. (dpa)
       
       23 Oct 2015
       
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 (DIR) Pippi Langstrumpf
       
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