# taz.de -- Was fehlt ...: ... die Vertragsklausel
       
       Die Justiz in Indien nimmt Schauspieler mit ihren Versprechungen in
       Werbesendungen beim Wort. Ein Gericht im Bundesstaat Bihar habe
       Ermittlungen gegen die Bollywood-Stars Amitabh Bachchan und Madhuri Dixit
       angeordnet, berichtete die indische Agentur IANS am Dienstag. Die beiden
       hatten für Nudeln geworben, in denen die Lebensmittelbehörde des
       Bundesstaates Uttar Pradesh zu viel Blei und Glutamat fand.
       
       [1][In einem TV-Spot fragt Dixit]: „Frühstück? Gesundes Frühstück?“ Sie
       stellt dabei Nudeln aus Haferflocken auf den Tisch und meint: „Gesundheit
       einfach gemacht.“ Die 48-Jährige erklärte via Twitter, ihr sei versichert
       worden, dass der Nudelhersteller mit den Behörden zusammenarbeite.
       
       Bachchan sagte dem indischen Sender CNN-IBN, er schaue sich alle
       Nahrungsmittel, für die er werbe, genau an. „Wenn man ein Prominenter ist,
       wird man schnell attackiert und hineingezogen“, sagte der 72-Jährige. In
       seinen Verträgen lasse er deswegen Klauseln einbauen, die ihn von jeglicher
       Haftung befreiten. (dpa)
       
       3 Jun 2015
       
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 (DIR) [1] http://youtu.be/LLrIkW1SYtw
       
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