# taz.de -- In eigener Sache: taz-Auslandskorrespondenten streiken
> Die taz ordnet die Verträge mit einem Teil ihrer Auslandskorrespondenten
> neu. Darüber gibt es Streit. Eine Stellungnahme der Chefredaktion.
(IMG) Bild: Mit einem YouTube-Video verschaffen taz-AuslandskorrespondentInnen (hier: Karim El-Gawhary) ihrem Protest Gehör.
Liebe LeserInnen,
die taz ordnet derzeit die Verträge mit einem Teil ihrer
Auslandskorrespondenten neu. Darüber gibt es Streit. Ein Teil der
Korrespondenten [1][will vom heutigen Mittwoch bis zur Generalversammlung
der taz-Genossenschaft am Samstag streiken]. Hintergrund ist eine
Umschichtung im Auslandsetat der Zeitung. Der bleibt zwar konstant bei etwa
20 Prozent des gesamten Redaktionsetats. Allerdings werden weniger Zeilen
an einzelne Personen gebunden.
Die bisher mit einer monatlichen Pauschale fest gebundenen Korrespondenten
hätten mit den neuen Verträgen ein Minus von durchschnittlich 15 Prozent zu
tragen. Sie fordern eine andere Lösung: "Der einzige Grund für die
Änderungskündigungen ist das Defizit im Auslandsetat - ein Defizit, das
nicht wir verschuldet haben, sondern das strukturell bedingt ist", so die
KorrespondentInnen.
Die Chefredaktion sieht in der Maßnahme einen Weg, beweglicher auf neue
Schwerpunktsetzungen in der Berichterstattung zu reagieren - mit den zur
Verfügung stehenden geringen Mitteln. Zur besseren Finanzierung der
Auslandsberichterstattung plant die Redaktion die Gründung eines Vereins
"Freunde der taz-Auslandsberichterstattung". So sollen weitere
Einnahmequellen erschlossen werden.
Die Chefredaktion
Die Erklärung der taz-Auslandskorrespondenten zum Streik können sie
[2][hier] sehen.
14 Sep 2010
## LINKS
(DIR) [1] http://www.youtube.com/watch?v=xDrPgi8dUaw
(DIR) [2] http://www.youtube.com/watch?v=xDrPgi8dUaw
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