# taz.de -- was fehlt ...: ... Gisbert
       
       > Gisbert Engelhardt war der bislang nervigste Tatort-Ermittler. Kaum
       > lernten wir ihn kennen und lieben, ging er von uns. Zu früh, viel zu früh
       > ...
       
 (IMG) Bild: Karo Schubert (Nadja Uhl) und Peter Simon (Fabian Hinrichs) als perfektes „odd couple“
       
       Eigentlich nervte der [1][Gisbert] enorm: mit seiner Sonnenbrille, mit
       seinem Tick, das Fenster ständig zu öffnen, mit seinen ständig neuen Thesen
       über den Mörder, mit seinem überschwänglichen „Ich verspreche Ihnen, wir
       finden die Mörder“. Nicht nur die [2][Münchener Tatortkommissare] Franz
       Leitmayr und Ivo Batic waren von ihrem neuen Kollegen genervt, sondern auch
       jeder Zuschauer, der nur einen ruhigen, erwartbaren Krimi sehen wollte.
       
       Und dann starb Gisbert plötzlich. Gisbert, der das Husten des Mörders auf
       einer verrauschten Handy-Aufnahme identifizierte; Gisbert, der viele
       schlechte Bilder von sich an seinem neuen Arbeitsplatz machte; Gisbert, der
       sich noch mehr Mühe geben wollte; Gisbert, der Sachen sagte wie: [3][„Jetzt
       bekommt man langsam ein Gefühl für den Fall, richtig?“] Eigentlich war
       Gisbert der Tatort-Zuschauer im Film; der nervige Mitbewohner, der ständig
       zu erraten versucht, wer der Mörder ist (und dann auch noch recht hat); die
       verkörperte Selbstironie des BR. Er ist von uns gegangen. Viel zu früh.
       [4][Wir wollen ihn zurück]. (lrs/taz)
       
       4 Jan 2013
       
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 (DIR) [3] http://youtu.be/AkPIwsvOBeI?t=2m18s
 (DIR) [4] http://www.facebook.com/WirWollenGisbertEngelhardtZuruck
       
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