# taz.de -- Achtelfinale DFB-Pokal: Borussia Dortmund gewinnt weiter
       
       > Am ersten Achtelfinalabend im DFB-Pokal konnten sich die Favoriten
       > durchsetzen. Leverkusen gelang gegen Kaiserslautern die Revanche. Der BVB
       > besiegte Dresden.
       
 (IMG) Bild: Leicht verletzt, aber zweimal getroffen: Ciro Immobile
       
       DRESDEN dpa | Ein Bundesliga-Quartett hat sich im ersten Teil des
       DFB-Pokal-Achtelfinals durchgesetzt – Überraschungen blieben diesmal aus.
       
       Borussia Dortmund gewann am Dienstagabend mit 2:0 beim Drittligisten Dynamo
       Dresden. Der SC Freiburg behielt im einzigen Duell zweier Bundesligisten
       gegen den 1. FC Köln mit 2:1 die Oberhand. Zuvor hatte bereits Bayer
       Leverkusen durch ein 2:0 nach Verlängerung gegen den 1. FC Kaiserslautern
       den Einzug unter die letzten Acht geschafft. Mit dem gleichen Ergebnis –
       allerdings in regulärer Spielzeit – gewann 1899 Hoffenheim beim VfR Aalen.
       
       Die weiteren vier Achtelfinalpartien – unter anderem mit dem Duell von
       Titelverteidiger Bayern München gegen Eintracht Braunschweig – finden am
       Mittwoch statt.
       
       Borussia Dortmund ließ sich von Dresden nicht stoppen. Beide Treffer
       erzielte vor 30.500 Zuschauern im ausverkauften Dresdner Stadion der
       Italiener Ciro Immobile in der 50. und 90. Minute. Auch das frühe
       verletzungsbedingte Aus von Nationalspieler Marco Reus konnte den BVB nicht
       schocken. Nach vier Bundesligasiegen nacheinander wurde die Erfolgsserie
       fortgesetzt. Für die Dresdener endete nach Siegen über Schalke und Bochum
       das Abenteuer DFB-Pokal.
       
       ## Frühe Tore für Freiburg
       
       Ein früher Doppelschlag bescherte Freiburg den Einzug ins Viertelfinale.
       Durch ein Eigentor von Anthony Ujah (17.) und Vladimir Daridas Treffer
       (18.) binnen weniger als 60 Sekunden führten die Breisgauer schnell mit 2:0
       gegen den 1. FC Köln. Winter-Neuzugang Deyverson konnte in der 89. Minute
       für die Geißböcke nur noch verkürzen.
       
       Die Chance zu einem noch höheren Erfolg für den Bundesliga-Vorletzten
       vergab vor 18.800 Zuschauern der Tscheche Darida, der in der 65. Minute mit
       einem Foulelfmeter an FC-Keeper Timo Horn scheiterte. Die Kölner boten eine
       couragierte Vorstellung, gingen aber fahrlässig mit ihren Chancen um und
       schieden wie in den vergangenen beiden Jahren im Achtelfinale aus.
       
       ## Bayer siegt in der Verlängerung
       
       Bayer Leverkusen gelang erst im Nachsitzen die mühevolle Revanche für das
       Pokal-Aus in der vergangenen Saison gegen Kaiserslautern. Der
       Tabellenvierte der Bundesliga setzte sich dank eines Traum-Freistoßtores
       von Hakan Calhanogou (102. Minute) und eines Treffers des eingewechselten
       Stefan Kießling (113.) mit 2:0 (0:0) nach Verlängerung gegen den Dritten
       der zweiten Liga durch.
       
       Nachdem die Leverkusener vor einem Jahr vor eigenem Publikum mit 0:1 im
       Viertelfinale an den Pfälzern ebenfalls nach Verlängerung gescheitert
       waren, feierte der Pokalsieger von 1993 vor 26.601 Zuschauern in der
       BayArena am Dienstag den erneuten Einzug in die Runde der besten Acht. „Es
       war besser als im letzten Jahr. Auch wenn es in der ersten Halbzeit etwas
       zäh war. Wir haben Geduld gehabt und sind verdient weiter“, sagte Bayers
       Sportdirektor Rudi Völler.
       
       ## Arbeitssieg für Hoffenheim
       
       Viel Mühe hatte auch 1899 Hoffenheim, um die Hürde Aalen zu nehmen und zum
       siebten Mal ins Viertelfinale des DFB-Pokals einzuziehen. Angeführt von
       Kevin Volland feierte die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol beim
       Vorletzten der 2. Fußball-Bundesliga einen Arbeitssieg und darf sich
       Hoffnungen auf den erstmaligen Einzug in die Vorschlussrunde machen. Vor
       8.252 Zuschauer in der Scholz Arena erzielten Eugen Polanski (16. Minute)
       und Volland (56.) die Treffer für den Bundesligisten, der aber nur selten
       einen Klassenunterschied aufzeigen konnte.
       
       „Es war eine unangenehme, schwere Aufgabe. Wir sind froh, dass wir sie
       gemeistert haben“, konstatierte 1899-Trainer Markus Gisdol. Auch
       Hoffenheims Manager Alexander Rosen war erleichtert: „Der Gegner war
       gefährlich und emotional, aber wir haben gut dagegengehalten.“
       
       4 Mar 2015
       
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