# taz.de -- Vergangenheit kehrt wieder
       
       Um die Unterbringung von Flüchtlingen in den Griff zu bekommen, erwägt
       Sozialsenator Detlef Scheele (SPD), Wohnschiffe zu chartern. Es fehlten
       Unterkünfte für 4.000 Menschen, sagte Scheele der Süddeutschen Zeitung. Er
       habe die Port Authority gebeten, Liegeplätze im Hafen zu suchen. Ob Plätze
       in einem Containerdorf oder auf einem Schiff geschaffen würden, sei egal –
       „Hauptsache, wir bekommen genügend Plätze“. Auf eine schwimmende
       Unterbringung von Flüchtlingen setzte die Stadt schon 1989, nach dem
       Zusammenbruch des Warschauer Paktes: Bis 2006 dienten am Altonaer Elbufer
       die Wohnschiffe „Bibby Altona“ (Foto), „Bibby Kalmar“, „Bibby Stockholm“
       und „Bibby Challenge“ mit bis zu 2.300 Plätzen als „zentrale
       Aufnahmestelle“. KVA
       
       21 Jun 2014
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) KVA
       
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