# taz.de -- Einladung zur Mitgliederversammlung: Feste Feiern!
       
       > Auf nach Berlin zur ersten hybriden Genossenschaftsversammlung, live aus
       > dem Festsaal Kreuzberg.
       
 (IMG) Bild: Nach zwei Jahren Pause trifft sich die taz Genossenschaft wieder live in Berlin.
       
       Werte Genoss:innen, 
       
       es ist nun wahrlich kein Geheimnis: wir halten viel von Ihnen und Euch.
       Deswegen verlangen wir auch einiges. Unsere Genossenschaftsmitglieder sind
       bereits und sollen weiterhin eine lebendige, aktive Gemeinschaft sein, die
       sich gerne kümmert, streitet, einbringt, sich wehrt, aufbegehrt, mitdenkt
       und mitfühlt. Es gibt viele Anlässe und Aufrufe, mit denen wir uns an Sie
       wenden. Wir wollen oft und gerne etwas, weil wir auf die Kraft dieser
       Gemeinschaft aufbauen und vertrauen können. 
       
       Und so ist es auch heute. Fast. Dieses Mal dürfen Sie was von uns wollen.
       Eingeladen werden, verköstigt, unterhalten, informiert, befragt, gekümmert,
       gehört, gefeiert. Dieses Mal wende ich mich an Sie aus einem ganz trivialen
       und deswegen vielleicht dem besten Grund überhaupt: Feste feiern. Die
       Genossenschaft wird 30 und wir feiern das ein wenig vor, sehr heftig nach
       und auch angemessen während der Genossenschaftsversammlung am 17. 9. 2022,
       zu der ich Sie als sitzungsleitende Aufsichtsrätin herzlich und deutlich
       einladen möchte. Ja, man könnte fast sagen: auffordern. 
       
       Wir feiern nämlich nicht nur 30 Jahre Genossenschaft, sondern auch alle
       Menschen, die zum Gelingen beigetragen haben in diesen drei Jahrzehnten und
       bei der Gründung. Wir berichten aus den Entwicklungsteams. Wir gedenken
       Christian Ströbeles. Wir danken allen Wegebereiter*innen und
       Mitstreiter*innen. Wir wählen zwei neue Aufsichtsratsmitglieder. Wir
       diskutieren über den weiteren Weg der taz und wir erfreuen uns auch an den
       beeindruckenden Ergebnissen. Wir werden sicher auch nicht die Gründe
       verschweigen, warum uns manchmal nicht zum Feiern zumute ist. 
       
       Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen, wie Sie die Spannungen und
       Katastrophen der Welt betrachten. Und wir freuen uns, dass Begegnungen egal
       aus welchem Anlass gerade wieder möglich sind. Sollte sich der Weg nach
       Berlin für Sie als nicht machbar darstellen, so freue ich mich, dass wir im
       letzten Jahr die Satzung geändert haben. 
       
       Durch die Hybridität können Sie sich auch einfach bei der
       Genossenschaftsversammlung einwählen und Ihr Glas, Ihre Tasse, Ihre
       Flasche, Ihre Calebasse heben und mit uns sein. Also abgemacht, bis zum 17.
       September? 
       
       Herzlich, Nina Schoenian 
       
       PS. Ich komme extra aus Nairobi. Echt wahr. Bitte kommen Sie doch auch. Ich
       würde mich wirklich freuen, Sie zu sehen.
       
       12 Sep 2022
       
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