# taz.de -- Ein Gespräch über Pflege und die Pandemie: Pflege in Zeiten von Corona
       
       > Die deutsche Altenpflege ist auf polnische Fachkräfte angewiesen. Wie
       > wirkten sich Grenzschließungen und Lockdown auf die Pflege und die
       > Pflegenden aus und was können wir für die Zukunft lernen? Ein Gespräch. 
       
       Ein wachsender Teil der [1][Altenpflege] in Deutschland wird heute von
       Fachkräften aus dem Ausland geleistet. [2][Pflegekräfte] aus [3][Polen]
       sind in den östlichen Bundesländern und Berlin nicht mehr wegzudenken. Wie
       wichtig oder „systemrelevant" sind sie? Welchen Status haben sie, und wie
       viele von ihnen pendeln zwischen beiden Ländern? 
       
       Die [4][Corona-Krise] hat viel verändert. Pflegebedürftige und deren
       Angehörige wie auch Pfleger*innen und deren Familien wurden durch die
       Corona-Maßnahmen vor große Herausforderungen gestellt, zeitweise waren die
       Grenzen geschlossen. Welche Lösungen haben die Betroffenen gefunden? Wie
       wird sich die Lage weiter entwickeln, falls Maßnahmen ab Herbst wieder
       verschärft werden sollten? Und wie unterschiedlich wird das Thema in Polen
       und in Deutschland wahrgenommen? 
       
       Diesen Fragen widmet sich das DeZIM in seinem Projekt „Häusliche Pflege in
       Zeiten der Pandemie“. Im Talk diskutieren dazu: 
       
       [5][Dr. Kamila Schöll-Mazurek] arbeitet im Polnischen Sozialrat e.V. Der
       Verein mit Sitz in Berlin vertritt die Interessen polnischer Migranten in
       Deutschland und bietet Sozial- und Rechtsberatung sowie Kurse und
       Weiterbildungen an. Schöll-Mazurek ist Politikwissenschaftlerin und hat an
       der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) geforscht und gelehrt.
       Heute arbeitet sie hauptsächlich als Forscherin, Dozentin und
       Projektmanagerin. 
       
       [6][Prof. Dr. Arne Petermann] ist Geschäftsführer der Linara FairCare GmbH,
       die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft vermittelt. Er gründete die Firma
       2008, als er eine Betreuerin für seine damals 99-jährige Großmutter suchte.
       Petermann lehrt Management an der Berufsakademie für Gesundheits- und
       Sozialwesen Saarland. Er ist zudem Mitglied im Vorstand des Verbands für
       häusliche Betreuung und Pflege e.V.. 
       
       [7][Prof. Dr. Magdalena Nowicka] leitet am DeZIM die Abteilung Integration.
       Dort wird u. a. das Projekt "Häusliche Pflege in Zeiten der Pandemie"
       durchgeführt. Die Soziologin ist Professorin für Migration and
       Transnationalism an der Humboldt-Universität zu Berlin. Transnationale
       Migration in Europa, soziale Ungleichheit, Diversität und Rassismus zählen
       zu ihren Schwerpunkten. 
       
       [8][Manuela Heim], Redakteurin für Soziales im Berlin-Ressort der taz,
       moderiert den Talk. 
       
       Bei DeZIM meets taz talk diskutieren Wissenschaftler*innen und Gäste zu
       gesellschaftspolitischen Aspekten der aktuellen Covid19-Krise. Die Reihe
       ist eine Kooperation zwischen dem Deutschen Zentrum für Integrations- und
       Migrationsforschung (DeZIM) und der tageszeitung (taz).
       
        2 Sep 2020
       
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 (DIR) [6] http://www.linara.de/arne-petermann
 (DIR) [7] http://www.dezim-institut.de/das-dezim-institut/prof-dr-magdalena-nowicka/
 (DIR) [8] /Manuela-Heim/!a29128/
       
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