# taz.de -- „Christian Specht Einsatzgruppe“: Füreinander da
> Christian Specht kann momentan nicht in die taz kommen – also kommen die
> tazzler:innen zu ihm.
(IMG) Bild: Christian Specht dort, wo er momentan nicht hin darf: In der taz Kantine an der Friedrichstraße in Berlin
Von [1][Harriet Wolff ]
„Morgen bin ich beim Specht zu Besuch. Heute macht er Krawall und
Remmidemmi. Liebe Grüße und schönen 1. Mai …“
Die Nachrichten in unserem taz-internen Chat, hier unter dem hochoffiziell
klingenden Namen „Christian Specht Einsatzgruppe“, sind nicht selten ein
Quell von Humor und Zeichen des famos funktionierenden Füreinanderdaseins
in der taz.
## Er freut sich über Besuch
Warum die Specht-Einsatzgruppe? Nun, taz-Urgestein und Hauskolumnist
Christian Specht, Behindertenaktivist, genialischer Zeichner und Inhaber
eines bunt bestückten Schreibtisches an der Westseite des
taz-Konferenzraums im ersten Stock, freut sich zurzeit besonders über
Besuch. Natürlich auf Abstand in seiner kleinen Hochparterrewohnung im
Szenekiez Neukölln; Christian freut sich aber auch über Telefonate und
andere neumodische Kommunikationsformen.
All das koordiniert gerade die „Einsatzgruppe“. Denn: In Nicht-Coronazeiten
kommt „der Specht“ fast täglich zu uns in die taz. Was derzeit nicht geht,
im Haus selbst arbeiten momentan so wenige Menschen wie möglich.
## Er rumpelt durchs Haus
Der Specht ist normalerweise fast nie zu überhören; er rumpelt durchs Haus,
wie es seine Art ist, er hat zu sehr vielem eine starke, häufig
treffsichere Meinung – und gegenseitig wird sich dann Kontra gegeben.
Sodass das Kollegium schon mal von liebevoll genervt bis nachgerade
verzweifelt ruft: „Mensch, Christian, Mensch, Leute, Ruuuhe! Wir machen
hier auch noch eine Zeitung!“ Und genau dieser Zeitung fühlt sich der
Specht tief verbunden. Das wissen wir alle hier. Und er weiß es wie immer
am allerbesten.
12 May 2020
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## AUTOREN
(DIR) Harriet Wolff
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