# taz.de -- Aus der Relaunch-Werkstatt (V): Das Salz im Lesegericht
       
       > Ab 2. Oktober kommt die neue taz. Wir berichten über
       > die Neugestaltung. Heute: die LeserInnenbriefe.
       
       von [1][GABY SOHL] 
       
       Kritik hält eine Zeitung wach; Kritik ist auch das Salz in jedem
       Lesegericht. Noch nie sind Sie als taz-LeserInnen zimperlich mit uns als
       Zeitung umgegangen. Aber wenn Sie begeistert sind, dann erfahren wir das
       auch postwendend. 
       
       Die Lebendigkeit der LeserInnenbriefe hat uns auf die Idee gebracht, Ihre
       Kreativität auch unter der Woche einmal groß herauszustellen. In der neu
       gestalteten taz werden die Briefe deshalb immer mittwochs einen
       prominenteren redaktionellen Auftritt bekommen. 
       
       Bisher haben Ihre Zuschriften in der Werktagsausgabe ein unauffälliges
       Dasein in der Randspalte geführt. Sie kam so bescheiden grau und bleiwüstig
       daher, dass man sie häufig schlicht übersehen hat. Diese Briefspalten
       wurden leider auch weitaus weniger gelesen als die große Briefseite in der
       taz.am wochenende, die mit einem eigenen Layout die Aufmerksamkeit der
       taz-LeserInnen und RedakteurInnen auf sich zieht. 
       
       ## Prominenteren Präsentation
       
       Deshalb erscheint nun ab Oktober nicht nur an den Wochenenden die gewohnte
       ganze Seite mit LeserInnenbriefen, sondern nun auch an jedem Mittwoch. Und
       zwar nicht irgendwo hinten in der Zeitung: Wir bringen die LeserInnenbriefe
       auf Seite vier, damit sie einen größeren Stellenwert im Blatt bekommen. 
       
       Neben der nun prominenteren Präsentation möchten wir aber auch garantieren,
       dass unsere LeserInnen weiterhin in jeder Ausgabe der taz zu Wort kommen.
       Deshalb drucken wir ab dem 2. Oktober täglich einen „Leserbrief des Tages“. 
       
       Ihre Zuschriften sind für uns oft ein Kompass, eine wichtige
       Orientierungshilfe hinsichtlich Ihrer Wünsche, Hoffnungen – und auch
       Enttäuschungen! – im täglichen politischen Leben mit der taz. Ihre
       Hinweise und Anmerkungen geben des Öfteren auch Anstöße für Kommentare oder
       weitergehende Recherchen der Redaktion. 
       
       ## Ihre Kommentierungen haben es in sich
       
       Die taz-LeserInnenkommentare sind etwas Besonderes. Sie nehmen sich Zeit
       für Ihre Briefe an uns. Und wir nehmen uns künftig noch mehr Zeit für die
       Gestaltung Ihrer LeserInnenbriefseite am Mittwoch und am Samstag und für
       die Auswahl des wichtigsten Briefs an den anderen Tagen. 
       
       Es freut uns immer wieder, wie kreativ und originell etliche Briefe
       geschrieben sind. Karikaturen haben wir schon erhalten, Satiren,
       Persiflagen und einige Gedichte, die tatsächlich diesen Namen verdienen.
       Aber auch ihre aktuellen Kommentierungen und Analysen haben es in sich! 
       
       Die Vielfalt Ihrer Reaktionen auf die tägliche taz wird im Rahmen der
       beiden gestalteten Briefseiten nun auch ästhetisch zur Geltung kommen – und
       der LeserInnenbrief des Tages wird uns jeden Morgen an Ihre Sichtweise
       erinnern. 
       
       Also, schreiben Sie uns auch weiterhin fleißig: [2][briefe@taz.de] oder
       taz.die tagezeitung, Redaktion LeserInnenbriefe, Rudi-Dutschke-Straße 23,
       10969 Berlin. Wir freuen uns auf Ihre Post.
       
       28 Sep 2017
       
       ## LINKS
       
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       ## AUTOREN
       
 (DIR) Gaby Sohl
       
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