# taz.de -- Für internationale Berichterstattung: Beteiligung am globalen Diskurs
> Unterstützen Sie den Recherchefonds Ausland der taz – für eine kritische,
> hintergründige Auslandsberichterstattung!
Recherchen und Reportagen aus dem Ausland kosten viel Geld.
KorrespondentInnen müssen reisen, um herauszufinden, was wirklich passiert.
Ob es um einen Umweltskandal in China, Landbesetzungen in Brasilien,
Menschenrechtsverletzungen in Weißrussland oder Ressourcenkonflikte im
Kongo geht: KorrespondentInnen müssen recherchieren, GesprächspartnerInnen
finden, die Geschichte hinter der Geschichte entdecken.
## Förderverein für eine bessere Berichterstattung
Wenn Auslandsberichterstattung nicht nur wiederkäuen will, was andere schon
gemeldet haben, wenn wir wirklich hinter die Kulissen weltpolitischer
Inszenierungen blicken wollen, kostet das Geld – mehr Geld, als die taz
hat. Zwar ist der Etat des Auslandsressorts der größte Einzelhaushalt der
taz-Redaktion, aber trotzdem stoßen wir bei aufwendigeren Recherchen immer
wieder an enge finanzielle Grenzen.
Das ist umso ärgerlicher, als die taz eine journalistische Unabhängigkeit
und einen inhaltlichen Schwerpunkt bei der Berichterstattung aus dem
Ausland hat, um die uns KollegInnen anderer Medien beneiden.
Nur fehlen immer wieder finanzielle Mittel, um das umzusetzen, was wir
journalistisch für richtig halten. Deshalb haben wir, im Vertrauen darauf,
dass eine noch bessere Auslandsberichterstattung im Interesse unserer
LeserInnen liegt, den Recherchefonds Ausland e.V. gegründet, einen
Förderverein, der Mittel für die Auslandsberichterstattung der taz
auftreiben will. Wir suchen Fördermitglieder, und wir werben um
Einzelspenden.
Steuerlich absetzbar ist das leider nicht, da unser Ziel zwar gemeinhin als
nützlich, aber nicht als gemeinnützig gilt.
Wir hoffen auf Sie – für eine kritische, hintergründige
taz-Auslandsberichterstattung!
4 Dec 2014
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