# taz.de -- Hausführung #4: Die taz.blogs: Badeköniginnen in der Drogerie
> Der oder das Blog ist im Netz heiß begehrt. Hier kann jedeR Journalist
> sein, oder? Die taz.blogs sind dennoch einzigartig.
(IMG) Bild: Vom Block zum Blog zum taz.blog.
Als 2006 die Erweiterung der Webpräsenz der taz begann, waren die Blogs auf
taz.de die Vorreiter. Schon bevor sich die 2007 entstandene Onlineredaktion
täglich darum kümmerte, die Inhalte der gedruckten Zeitung für das Internet
aufzubereiten, war mit den Blogs eine Plattform geschaffen, auf der
AutorInnen und FreundInnen der taz aktuell und exklusiv im Netz publizieren
konnten. Da sich seitdem am Design und Outfit der Blogseiten kaum etwas
geändert hat, war eine Neugestaltung schon lange überfällig – und sie ist
jetzt, mit dem Relaunch der gesamten Webseite, auch erfolgt.
Angelehnt an das neue Design von taz.de kommen auch die Blogs jetzt sehr
viel übersichtlicher und mit mehr Raum für Bilder daher. Mit etwa 250.000
Zugriffen im Monat sind die Blogs für viele LeserInnen eine willkommene
Ergänzung des redaktionellen Angebots auf taz.de. Viele Blogs haben ein
festes Stammpublikum gefunden, das dort regelmäßig vorbeischaut oder sie
per RSS abonniert hat.
Unter den am meisten gelesenen Blogs steht der [1][Hausblog] an erster
Stelle. Es folgt Christian Ihles [2][Popblog]. Ebenfalls häufig geklickt
werden die Blogger der ersten Stunde: die März-Verleger [3][Jörg Schröder
und Barbara Kalender] und der taz-Autor und [4]["Aushilfshausmeister"
Helmut Höge] sowie der "[5][Reptilienfonds]" der Schriftsteller Heiko
Werning und Jakob Hein, die beide in Berlin leben und arbeiten. Hoch
frequentiert sind auch der [6][Fotoblog "Streetart"], die "[7][Arabesken]"
des Kairoer taz-Korrespondenten Karim El-Gawhary, "[8][Latin@rama]" mit
Beiträgen aus Lateinamerika und die "[9][Drogerie]", in der der Schweizer
Mathematiker und Musikwissenschaftler Hans Cousto über Drogenpolitik
schreibt.
Auch die "[10][Wortistik]" von Detlef Gürtler und (im Sommer) der
"[11][Prinzenbadblog]" aus Berlins berühmtesten Schwimmbad haben ihre
Stammleser. Weiterhin mit Blogs vertreten sind der "[12][Datenscheich]"
Achmed Khammas, der Maler und Grafiker [13][Ernst Volland],
taz-Afrikaredakteur Dominic Johnson mit dem "[14][Kongo-Echo]", der
taz-Kolumnist und Flaneur [15][Detlef Kuhlbrodt], die ehemalige Redakteurin
Imma Harms, die von "[16][Jottwehdeh]" aus dem märkischen Oderbruch
schreibt, sowie – ganz neu – die Onlineredaktion der taz, die "[17][Aus dem
Onlinebunker]" berichtet.
Dass der mittlerweile eingestellte, aber nach wie vor erreichbare
"[18][Hitler Blog]" – 2010 als Weblog des Jahres mit dem Lead-Award
ausgezeichnet und auch als Buch erschienen – immer noch auf 15.000 Zugriffe
monatlich kommt, ist dagegen weniger einem Stammpublikum als
Zufallsbesuchen via Google geschuldet, wo der ehemalige Führer immer noch
häufig gesucht wird.
Gesammelt finden Sie das gesamte Blogangebot der taz unter
[19][blogs.taz.de/uebersicht] – schauen Sie einfach mal mal vorbei.
Mathias Bröckers
1 Aug 2013
## LINKS
(DIR) [1] http://blogs.taz.de/hausblog/
(DIR) [2] https://blogs.taz.de/popblog/
(DIR) [3] https://blogs.taz.de/schroederkalender/
(DIR) [4] https://blogs.taz.de/hausmeisterblog/
(DIR) [5] https://blogs.taz.de/reptilienfonds/
(DIR) [6] https://blogs.taz.de/streetart/
(DIR) [7] https://blogs.taz.de/arabesken/
(DIR) [8] https://blogs.taz.de/latinorama/
(DIR) [9] https://blogs.taz.de/drogerie/
(DIR) [10] https://blogs.taz.de/wortistik/
(DIR) [11] https://blogs.taz.de/prinzenbad/
(DIR) [12] http://blogs.taz.de/datenscheich
(DIR) [13] http://blogs.taz.de/vollandsblog
(DIR) [14] http://blogs.taz.de/kongo-echo
(DIR) [15] http://blogs.taz.de/tagesbriefe
(DIR) [16] http://blogs.taz.de/jottwehdeh
(DIR) [17] https://blogs.taz.de/onlinebunker/
(DIR) [18] https://blogs.taz.de/hitlerblog/
(DIR) [19] https://blogs.taz.de/uebersicht/
## AUTOREN
(DIR) Mathias Bröckers
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