Erzabtei St.Martin zu Beuron Erzabtei St.Martin zu Beuron SCHOTT SCHOTT SCHOTT Deutsches Liturgisches Institut Deutsches Liturgisches Institut * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de * ____________________ Menü ____________________ MITTWOCH TAGESGEBET Herr, du hast deinen Sohnals das wahre Licht in die Welt gesandt. Offenbare den Menschen deine Wahrheit durch den Heiligen Geist, den er verheißen hat, und öffne ihre Herzen für den Glauben. Gib, dass alle in der Taufe das neue Leben empfangen und Glieder deines Volkes werden. Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 1048) Oder ein anderes TAGESGEBET (vgl. S. 2). Jahr I ZUR LESUNG Gottes Sohn selbst ist durch Leiden zur Vollendung gelangt (Hebr 5, 8-9). Die Gemeinde Christi soll sich nicht wundern, wenn sie den gleichen Weg geführt wird, sie soll im Gegenteil den Kampf mit ganzer Entschiedenheit aufnehmen ("bis aufs Blut", V. 4). Der Trost, der in dieser Lesung einer verfolgten und verzagten Gemeinde zugesprochen wird, beruft sich allerdings nicht direkt auf die Leidensgemeinschaft mit Christus, sondern auf die Weisheit des Alten Testaments: Das Leiden hat die Funktion einer harten und notwendigen Erziehung. Ohne klare Forderungen gibt es keine Erziehung im Sinn von Hilfe zu Wachstum und Reife. Eine doppelte Mahnung schließt sich an diese Überlegung: Haltet aus!, und: Helft einander! Vor allem die Verantwortlichen in der Gemeinde sollen sich zusammenraffen, um für die Schwächeren "die Wege zu ebnen" und zu verhindern, dass Mutlosigkeit und Verbitterung um sich greifen. - Spr 3, 11-12; Jes 35, 3-4; 2 Kor 7, 8-11; Jak 1, 2-4; 1 Petr 1, 6-7; Offb 3, 19. ERSTE LESUNGHebr 12, 4-7.11-15 Wen der Herr liebt, den züchtigt er Lesung aus dem Hebräerbrief. Schwestern und Brüder! 4Ihr habt im Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs Blut Widerstand geleistet 5und ihr habt die Mahnung vergessen, die euch als Söhne anredet: Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn und verzage nicht, wenn er dich zurechtweist! 6Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat. 7Haltet aus, wenn ihr gezüchtigt werdet! Gott behandelt euch wie Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt? 11Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude zu bringen, sondern Leid; später aber gewährt sie denen, die durch sie geschult worden sind, Gerechtigkeit als Frucht des Friedens. 12Darum macht die erschlafften Hände und die wankenden Knie wieder stark, 13schafft ebene Wege für eure Füße, damit die lahmen Glieder nicht ausgerenkt, sondern vielmehr geheilt werden! 14Trachtet nach Frieden mit allen und nach der Heiligung, ohne die keiner den Herrn sehen wird! 15Seht zu, dass niemand von der Gnade Gottes abkomme, damit keine bittere Wurzel aufsprosst, Schaden stiftet und viele durch sie verunreinigt werden. ANTWORTPSALMPs 103 (102), 1-2.13-14.17-18a (Kv: 17a) Kv Die Huld des Herrn währt immer und ewig. - KvGL 401, VI. Ton 1Preise den Herrn, meine Seele, * und alles in mir seinen heiligen Namen! 2Preise den Herrn, meine Seele, * und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! - (Kv) 13Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt, * so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten. 14Denn er weiß, was wir für Gebilde sind, * er bedenkt, dass wir Staub sind. - (Kv) 17Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig * für alle, die ihn fürchten. Seine Gerechtigkeit erfahren noch Kinder und Enkel, * 18aalle, die seinen Bund bewahren. - Kv Jahr II ZUR LESUNG Es fällt uns schwer, eine Sünde darin zu erblicken, dass David eine Volkszählung durchführen ließ, zumal wenn nach 24, 1 Gott selbst dazu den Auftrag gab. Wir wissen nicht, warum der Zorn Jahwes "noch einmal gegen Israel entbrannte" (24, 1). Aber das Gewissen (das "Herz") Davids wusste es offenbar besser: Sogar Joab, der sonst nicht zimperlich war, hatte von der Zählung abgeraten (24, 3). Im Sinn des Samuelbuches lag das Verwerfliche vermutlich darin, dass David aus dem Heer Jahwes ein Heer des Königs und des Staates machen wollte. Das war ein Bruch mit der heiligen alten Ordnung. David anerkennt seine Schuld. Er flüchtet nicht von Gott weg, sondern zu Gott hin (V. 14), und Gott "bereut" das beschlossene Unheil. Im weiteren Verlauf (V. 18-25) errichtet David einen Altar und bestimmt damit den Platz, an dem Salomo den Tempel bauen wird. So endet diese Geschichte (und das 2. Buch Samuel) nach dem Strafgericht mit einem Segen. - 1 Chr 21, 1-17; Ex 30, 12; 1 Sam 24, 6; 2 Kön 19, 35. ERSTE LESUNG2 Sam 24, 2.9-17 Ich bin es, der gesündigt hat; ich bin es, der sich vergangen hat. Aber diese, die Herde, was haben denn sie getan? Lesung aus dem zweiten Buch Sámuel. In jenen Tagen 2 befahl der König David Joab, dem Obersten des Heeres, der bei ihm war: Durchstreift alle Stämme Israels von Dan bis Beërschéba und mustert das Volk, damit ich die Zahl des Volkes kenne! 9Und Joab gab dem König das Ergebnis der Volkszählung bekannt: Israel zählte achthunderttausend Krieger, die mit dem Schwert kämpfen konnten, und Juda fünfhunderttausend. 10Dann aber schlug David das Gewissen, nachdem er das Volk gezählt hatte, und er sagte zum Herrn: Ich habe schwer gesündigt, weil ich das getan habe. Doch vergib deinem Knecht seine Schuld, Herr; denn ich habe sehr unvernünftig gehandelt. 11Als David am Morgen aufstand, war bereits folgendes Wort des Herrn an den Propheten Gad, den Seher Davids, ergangen: 12Geh und sag zu David: So spricht der Herr: Dreierlei lege ich dir vor. Wähl dir eines davon! Das werde ich dir antun. 13Gad kam zu David, teilte ihm das Wort mit und sagte: Was soll über dich kommen? Sieben Jahre Hungersnot in deinem Land? Oder drei Monate Flucht vor deinen Feinden, die dich verfolgen? Oder drei Tage Pest in deinem Land? Überleg dir sehr genau, was ich dem, der mich gesandt hat, als Antwort überbringen soll! 14Da sagte David zu Gad: Ich habe große Angst. Wir wollen lieber in die Hand des Herrn fallen, denn seine Barmherzigkeit ist groß; den Menschen aber möchte ich nicht in die Hand fallen. 15Da ließ der Herr über Israel eine Pest kommen; sie dauerte von jenem Morgen an bis zu dem festgesetzten Zeitpunkt und es starben zwischen Dan und Beërschéba siebzigtausend Mann im Volk. 16Als der Engel seine Hand gegen Jerusalem ausstreckte, um es ins Verderben zu stürzen, reute den Herrn das Unheil und er sagte zu dem Engel, der das Volk ins Verderben stürzte: Es ist jetzt genug, lass deine Hand sinken! Der Engel war gerade bei der Tenne des Jebusíters Aráuna. 17Als David den Engel sah, der das Volk schlug, sagte er zum Herrn: Ich bin es doch, der gesündigt hat; ich bin es, der sich vergangen hat. Aber diese, die Herde, was haben denn sie getan? Erheb deine Hand gegen mich und gegen das Haus meines Vaters! ANTWORTPSALMPs 32 (31), 1-2.5.6-7 (Kv: vgl. 5) Kv Herr, vergib mir meine Schuld,GL 517, IV. Ton verzeih mir meine Sünde! - Kv 1Selig der, dessen Frevel vergeben * und dessen Sünde bedeckt ist. 2Selig der Mensch, dem der Herr die Schuld nicht zur Last legt * und in dessen Geist keine Falschheit ist. - (Kv) 5Ich bekannte dir meine Sünde * und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir. Ich sagte: Meine Frevel will ich dem Herrn bekennen. * Und du hast die Schuld meiner Sünde vergeben. - (Kv) 6Darum soll jeder Fromme zu dir beten, / solange du dich finden lässt. * Fluten hohe Wasser heran, ihn werden sie nicht erreichen. 7Du bist mein Schutz, du bewahrst mich vor Not * und rettest mich und hüllst mich in Jubel. - Kv Jahr I und II RUF VOR DEM EVANGELIUMVers: Joh 10, 27 Halleluja. Halleluja. (So spricht der Herr:) Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Halleluja. ZUM EVANGELIUM Die Wunder Jesu erhalten ihren Sinn durch das Wort. Das Wort, die Lehre Jesu kann man aber nicht annehmen, ohne zu seiner Person ja zu sagen. Tatsächlich wird in der Synagoge von Nazaret die Frage: Woher hat er das? sehr bald zur Frage: Wer ist er denn? Das ist doch der Handwerker, den wir kennen. Was fällt ihm ein? Von der Person her beurteilen sie auch die Lehre. Sie stoßen sich daran, dass Jesus einer von ihnen ist und daran, dass Gott sich nicht auf göttliche Weise offenbart. - Mt 13, 53-58; Lk 4, 16-30; Joh 6, 42. EvangeliumMk 6, 1b-6 Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat Aus dem heiligen Evangelium nach Markus. In jener Zeit 1b kam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm nach. 2Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und was sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen? 3Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm. 4Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. 5Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. 6Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte dort. FÜRBITTEN Jesus Christus lebt in unserer Mitte und weiß um unser Menschsein. Zu ihm rufen wir: fS Leite alle Christinnen und Christen an, den Menschen nach deinem Vorbild zu dienen. fS Ermutige alle, die sich um gewaltfreien Umgang miteinander bemühen. fS Unterstütze die Bemühungen der Menschen, Hunger und Seuchen auf der Erde zu besiegen. fS Durchdringe unser Leben mit dem Geist der Liebe, dass darin die Wahrheit deiner Botschaft aufleuchtet. fS Schenke den Kranken Kraft und den Sterbenden Hoffnung. Allmächtiger Gott, du hast uns den Geist der Liebe geschenkt. Lass uns in ihm erstarken durch Christus, unseren Herrn. - A: Amen. _________________________________ P. Anselm Schott Messbücher-Namensgeber Pater Schott vor 125 Jahren gestorben (23.04.1896) Vatican News Perikopen Zu Fragen der Auslegung und Exegese der liturgischen Lesungen empfehlen wir Ihnen auch den Besuch der Seite perikopen.de _________________________________ Katholisches Bibelwerk e.V. Für Lektorinnen und Lektoren und alle, die einen liturgischen oder sonstigen Dienst im Gottesdienst übernehmen bibelwerk.de _________________________________ Liedvorschläge Hier finden Sie Liedvorschläge und Gottesdienstvorlagen für den Gottesdienst: * Amt für Kirchenmusik Augsburg * Impulse zur Gottesdienstgestaltung Erzdiözese Freiburg _________________________________ Psalmtöne Zum Online-Kantorale antwortpsalm.de _________________________________ Fernkurs Liturgie im Fernkurs SCHOTT-Messbuch Schott Messbücher hier erhältlich Spenden Wenn Sie der Meinung sind, dass der SCHOTT-Online eine gute Sache ist und Sie etwas dafür spenden möchten, sind wir dankbar. Verein der Benediktiner zu Beuron e.V. IBAN DE31 6535 1050 0000 8013 02 BIC SOLADES1SIG Verwendungszweck Spende Online-SCHOTT zahlen-mit-code.de * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de * ____________________ Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebietes approbierten (revidierten) Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (1980/2016). © 2019 staeko.net Impressum | Datenschutz _________________________________ © 2012 - 2026 Erzabtei St. Martin zu Beuron | Konzept & Realisierung: Weitblick Internetwerkstatt | Design: Ari Gröbke | powered by Lowmark nach oben