Erzabtei St.Martin zu Beuron Erzabtei St.Martin zu Beuron SCHOTT SCHOTT SCHOTT Deutsches Liturgisches Institut Deutsches Liturgisches Institut * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de * ____________________ Menü ____________________ MITTWOCH EröffnungsversPs 18 (17), 50; 22 (21), 23 Ich will dir danken, Herr, vor den Völkern; deinen Namen will ich meinen Brüdern verkünden. Halleluja. Tagesgebet Gütiger Gott, du bist das Leben der Gläubigen, der Reichtum der Armen, die Freude der Auserwählten. Wir sehnen uns nach deinen Verheißungen. Stärke unsere Hoffnung und schenke uns überreiche Erfüllung. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Zur Lesung Der zweite Teil der Apostelgeschichte berichtet über die Ausbreitung der christlichen Kirche in der Welt außerhalb des Judentums, wo sie begonnen hatte ("bis an die Grenzen der Erde", 1, 8). Die beherrschende Gestalt ist Paulus (von 13, 9 an tritt dieser Name an die Stelle des hebräischen Namens Saulus). Barnabas hat ihn nach Antiochia geholt (11, 26) und dort mit ihm gearbeitet. Beide sind auch zusammen nach Jerusalem gereist, um die Gaben der antiochenischen Gemeinde abzuliefern. Ihre erste Missionsreise treten Barnabas und Paulus aber nicht von Jerusalem, sondern von Antiochia aus an. Antiochia ist neben Jerusalem zu einem Zentrum des christlichen Lebens geworden. Die Gemeinde setzt sich zusammen aus Diasporajuden (so heißen die Juden, die nicht in Palästina leben) und Heiden (das sind die Menschen, die nicht zum Volk Israel gehören). Diese Gemeinde begreift schneller, dass es Zeit ist, mit dem Missionsbefehl Jesu Ernst zu machen. Der Eingangsvers der heutigen Lesung (12, 24) blickt rückwärts und vorwärts, vor allem aber vorwärts: das Wort des Herrn wächst und breitet sich aus. - Apg 6, 7; 11, 29-30; Jes 19, 8-25; Mal 1, 11. Erste LesungApg 12, 24 - 13, 5 Wählt mir Barnabas und Saulus aus! Lesung aus der Apostelgeschichte. In jenen Tagen 12, 24 wuchs das Wort Gottes und breitete sich aus. 25Nachdem Bárnabas und Saulus in Jerusalem den Dienst erfüllt hatten, kehrten sie zurück; Johannes, mit dem Beinamen Markus, nahmen sie mit. 13, 1In der Gemeinde von Antióchia gab es Propheten und Lehrer: Bárnabas und Símeon, genannt Niger, Lúcius von Kyréne, Mánaën, ein Jugendgefährte des Tetrárchen Heródes, und Saulus. 2Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Wählt mir Bárnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! 3Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen. 4Vom Heiligen Geist ausgesandt, zogen sie nach Seléukia hinab und segelten von da nach Zypern. 5Als sie in Sálamis angekommen waren, verkündeten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden. Johannes hatten sie als Helfer bei sich. AntwortpsalmPs 67 (66), 2-3.5-6.7-8 (Kv: 4) Kv Die Völker sollen dir danken, o Gott, danken sollen dir die Völker alle. - Kv GL 46, 1, II. Ton Oder: Kv Halleluja. - Kv 2Gott sei uns gnädig und segne uns. * Er lasse sein Angesicht über uns leuchten, 3damit man auf Erden deinen Weg erkenne, * deine Rettung unter allen Völkern. - (Kv) 5Die Nationen sollen sich freuen und jubeln, / denn du richtest die Völker nach Recht * und leitest die Nationen auf Erden. 6Die Völker sollen dir danken, o Gott, * danken sollen dir die Völker alle. - (Kv) 7Die Erde gab ihren Ertrag. * Gott, unser Gott, er segne uns! 8Es segne uns Gott! * Fürchten sollen ihn alle Enden der Erde. - Kv Ruf vor dem EvangeliumVers: Joh 8, 12 Halleluja. Halleluja. (So spricht der Herr:) Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, hat das Licht des Lebens. Halleluja. ZUM EVANGELIUM In diesem Abschnitt fasst Johannes die großen Themen der Predigt Jesu zusammen: glauben und sehen, Licht und Finsternis, hören und bewahren, richten und retten. Nur der Glaubende kann sehen: Er sieht in Jesus nicht nur einen außerordentlichen Menschen, sondern den, der vom Vater als das Licht in die Welt gekommen ist. Licht heißt im Johannesevangelium: Wahrheit, Leben, Freude, Heil. Den göttlichen Ursprung Jesu und das Ziel seiner Sendung erkennen, das ist Glaube. Wer glaubt, nimmt das Licht auf und wird vom Licht aufgenommen. Er hat sich für das Leben entschieden; die Auferstehung und das Gericht liegen hinter ihm. - Mt 10, 40; Joh 13, 20; 8, 19; 14, 7-9; 1, 9; 8, 12; Mt 13, 18-23; Lk 8, 21; 11, 28; Joh 3, 17; 8, 26-27.37.47; 14, 10; Dtn 18, 18-19. EvangeliumJoh 12, 44-50 Ich bin als Licht in die Welt gekommen Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes. In jener Zeit 44 rief Jesus aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat, 45und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. 46Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. 47Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten. 48Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Jüngsten Tag. 49Denn ich habe nicht von mir aus gesprochen, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll. 50Und ich weiß, dass sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat. Fürbitten Zu Jesus Christus, in dem sich die Verheißungen Gottes erfüllt haben, wollen wir beten: fS Gib, dass die Kirche dein Wort hört und treu bewahrt. fS Lass die Völker in Gerechtigkeit und Frieden leben und einst dein Heil schauen. fS Schenke den Armen und Hungernden durch gerechte Verteilung ihren Anteil an den Gütern der Erde. fS Stärke in uns die Hoffnung auf das ewige Leben. Denn du bist nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten. Dir sei Dank und Lobpreis in Ewigkeit. - A: Amen. Gabengebet Erhabener Gott, durch die Feier des heiligen Opfers gewährst du uns Anteil an deiner göttlichen Natur. Gib, dass wir dich nicht nur als den einen wahren Gott erkennen, sondern unser ganzes Leben nach dir ausrichten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Osterpräfation, S. 752 f. KommunionversVgl. Joh 15, 16.19 So spricht der Herr: Ich habe euch aus der Welt erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Halleluja. Schlussgebet Barmherziger Gott, höre unser Gebet. Du hast uns im Sakrament das Brot des Himmels gegeben, damit wir an Leib und Seele gesunden. Gib, dass wir die Gewohnheiten des alten Menschen ablegen und als neue Menschen leben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. __________________________________________________________________________________ P. Anselm Schott Messbücher-Namensgeber Pater Schott vor 125 Jahren gestorben (23.04.1896) Vatican News Perikopen Zu Fragen der Auslegung und Exegese der liturgischen Lesungen empfehlen wir Ihnen auch den Besuch der Seite perikopen.de __________________________________________________________________________________ Katholisches Bibelwerk e.V. Für Lektorinnen und Lektoren und alle, die einen liturgischen oder sonstigen Dienst im Gottesdienst übernehmen bibelwerk.de __________________________________________________________________________________ Liedvorschläge Hier finden Sie Liedvorschläge und Gottesdienstvorlagen für den Gottesdienst: * Amt für Kirchenmusik Augsburg * Impulse zur Gottesdienstgestaltung Erzdiözese Freiburg __________________________________________________________________________________ Psalmtöne Zum Online-Kantorale antwortpsalm.de __________________________________________________________________________________ Fernkurs Liturgie im Fernkurs SCHOTT-Messbuch Schott Messbücher hier erhältlich Spenden Wenn Sie der Meinung sind, dass der SCHOTT-Online eine gute Sache ist und Sie etwas dafür spenden möchten, sind wir dankbar. Verein der Benediktiner zu Beuron e.V. 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