Erzabtei St.Martin zu Beuron Erzabtei St.Martin zu Beuron SCHOTT SCHOTT SCHOTT Deutsches Liturgisches Institut Deutsches Liturgisches Institut * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de * ____________________ Menü ____________________ 18. Oktober Hl. Lukas Evangelist Fest Liturgiebücher aus dem gallikanischen Bereich bezeugen für das 8. Jh. bereits das Fest des Verfassers des dritten Evangeliums und der Apostelgeschichte. Der gebürtige Heide und Arzt, der Paulus begleitete, soll nach dessen Tod in Achaia gewirkt haben. ERÖFFNUNGSVERSJes 52, 7 Willkommen ist der Freudenbote, der den Frieden ankündigt, der gute Nachricht bringt und die Rettung verheißt. Ehre sei Gott, S. 775 f. TAGESgebet Herr, unser Gott, du hast den Evangelisten Lukas auserwählt, in Wort und Schrift das Geheimnis deiner Liebe zu den Armen zu verkünden. Gib, dass alle, die sich Christen nennen, ein Herz und eine Seele sind, und lass alle Völker der Erde das Heil schauen, das du ihnen bereitet hast. Darum bitten wir durch Jesus Christus. ZUR LESUNG "Nur Lukas ist noch bei mir" (2 Tim 4, 11): Dieser Satz ist mehr als eine Lobrede. Es ist das Zeugnis des vereinsamten und vom Tod bedrohten Apostels über den Jünger, der in seiner Treue zum Apostel auch dem Evangelium die Treue hält (vgl. 1, 12). Im Übrigen enthält dieser Schlussabschnitt des Briefes eine Reihe von Mitteilungen über die persönliche Situation des Apostels. Diese scheinbar persönlichen Notizen enthalten aber zugleich bleibend gültige Aussagen. Es gibt in der Kirche Christi, zumal in Zeiten der Verfolgung, die fraglose Treue ebenso wie das schmerzliche Versagen (vgl. 4, 10.14). Es gibt im Herzen des Apostels das Gefühl der Verlassenheit und des Scheiterns und auch die Furcht vor der Kälte des Winters, zugleich aber das Wissen darum, dass in seinem Leiden ebenso wie in seinem Wort die Kraft Gottes am Werk ist. - Zu 4, 9-15: über Titus: 2 Kor 8, 23; Gal 2, 3; Tit 1, 4; über Lukas: Kol 4, 14; Phlm 24; über Markus: Apg 12, 12; 13, 13; 15, 37-39; Kol 4, 10; Phlm 24. - Zu 4, 16-17: 2 Tim 1, 15; Apg 27, 23-24; 23, 11. ERSTE Lesung2 Tim 4, 10-17b Lukas ist als Einziger bei mir Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an Timótheus. Mein Sohn! 10Démas hat mich aus Liebe zu dieser Welt verlassen und ist nach Thessalónich gegangen, Créscens ging nach Galátien, Titus nach Dalmátien. 11Lukas ist als Einziger bei mir. Nimm Markus und bring ihn mit; denn er ist für mich nützlich zum Dienst. 12Týchikus habe ich nach Éphesus geschickt. 13Wenn du kommst, bring den Mantel mit, den ich in Tróas bei Karpus gelassen habe, auch die Bücher, vor allem die Pergamente! 14Alexánder, der Schmied, hat mir viel Böses getan; der Herr wird ihm vergelten, wie es seine Taten verdienen. 15Nimm auch du dich vor ihm in Acht, denn er hat sich unseren Worten heftig widersetzt! 16Bei meiner ersten Verteidigung ist niemand für mich eingetreten; alle haben mich im Stich gelassen. Möge es ihnen nicht angerechnet werden. 17abAber der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Völker sie hören. ANTWORTPSALMPs 145 (144), 10-11.12-13b.17-18 (Kv: vgl. 12a) Kv Kündet Gottes machtvolle Taten! - KvGL 657, 3, II. Ton 10Danken sollen dir, Herr, all deine Werke, * deine Frommen sollen dich preisen. 11Von der Herrlichkeit deines Königtums sollen sie reden, * von deiner Macht sollen sie sprechen. - (Kv) 12Sie sollen den Menschen bekannt machen seine machtvollen Taten * und die glanzvolle Herrlichkeit seines Königtums. 13abDein Königtum ist ein Königtum aller Zeiten, * von Geschlecht zu Geschlecht währt deine Herrschaft. - (Kv) 17Gerecht ist der Herr auf all seinen Wegen * und getreu in all seinen Werken. 18Nahe ist der Herr allen, die ihn rufen, * allen, die ihn aufrichtig rufen. - Kv RUF VOR DEM EVANGELIUMVers: vgl. Joh 15, 16 Halleluja. Halleluja. (So spricht der Herr:) Ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Halleluja. ZUM EVANGELIUM In Kapitel 9, 1-6 hat Lukas von der Aussendung der Zwölf berichtet. Inzwischen hat Jesus seine Tätigkeit in Galiläa abgeschlossen und ist auf dem Weg nach Jerusalem. Die Zeit drängt, und die Ernte ist groß (10, 2). "Ernte" ist in der Sprache der Bibel ein Bild für das endzeitliche Gericht Gottes über die Völker. Dass sich die Mission auf alle Völker ausdehnt, darauf weist die Zahl 70 hin. Ihr liegt wohl die Vorstellung zugrunde, dass es in der Welt 70 nichtjüdische Völker gibt (vgl. Gen 10). Jesus, der den Weg des Gottesknechtes geht, weiß sich zu allen Völkern gesandt (vgl. Jes 42, 6; 49, 6). Die Aussendungsrede (Lk 10, 2-11) gibt Anweisungen über die Ausrüstung der Missionare und über ihr Verhalten in den Häusern und Ortschaften. Eine doppelte Tätigkeit wird den Jüngern aufgetragen: die Tat und das Wort (Wunder und Verkündigung). Beide sind Fortsetzung der Tätigkeit Jesu selbst, Zeichen, die nicht übersehen werden können. Daher am Schluss das Drohwort gegen die ungläubigen Städte. - Zu 10, 2 ("Ernte"): Joël 4, 12-13; Jes 9, 1-2; Hos 6, 11; Mt 9, 37-38; Joh 4, 35-36. - Zu 10, 3-9: Mt 10, 7-16; Lk 9, 3-5; 22, 35; 2 Kön 4, 29; Mk 6, 8-11; 1 Tim 5, 18; Apg 13, 51. EvangeliumLk 10, 1-9 Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas. 1In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere Jünger aus und sandte sie zu zweit vor sich her in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. 2Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden! 3Geht! Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. 4Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemanden auf dem Weg! 5Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! 6Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. 7Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! 8Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. 9Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist euch nahe! FÜRBITTEN Das Reich Gottes ist nahe, wo Menschen Christus in ihr Leben lassen. Ihn bitten wir: fS Berufe und sende Menschen in die Welt, die sich als Ärztinnen und Ärzte oder Pflegepersonal anderen heilend zuwenden. fS Berufe und sende Menschen in die Welt, die als Geistliche und Seelsorgerinnen in Wort und Tat deine Nähe spürbar werden lassen. fS Berufe und sende Menschen in die Welt, die als Künstlerinnen und Künstler dazu beitragen, deine Botschaft anschaulich zu machen. fS Berufe und sende Menschen in die Welt, die dem Frieden dienen und der Versöhnung den Boden bereiten. Mit unseren Bitten und dem, was jeder Einzelne in diesen Gottesdienst mitgebracht hat; mit den Menschen in unseren Herzen, den Lebenden und den Toten vertrauen wir uns dir an - dir, unserem Herrn und Gott in Ewigkeit. - A: Amen. GABENgebet Herr, unser Gott, heile unsere Schwächen in diesem Opfer, das wir am Fest des heiligen Lukas feiern, und gib uns durch das heilige Sakrament die Kraft, dir in Freiheit zu dienen und zur unvergänglichen Herrlichkeit zu gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Apostelpräfation, S. 840. KOMMUNIONVERSLk 10, 1.9 Der Herr schickte seine Jünger voraus in alle Städte und trug ihnen auf, zu verkündigen: Das Reich Gottes ist euch nahe. SCHLUSSgebet Allmächtiger Gott, das Brot des Lebens, das wir von deinem Altar empfangen haben, heilige uns. Es festige uns im Glauben an die Frohe Botschaft, die der heilige Lukas verkündet hat. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. __________________________________________________________________________________ P. Anselm Schott Messbücher-Namensgeber Pater Schott vor 125 Jahren gestorben (23.04.1896) Vatican News Perikopen Zu Fragen der Auslegung und Exegese der liturgischen Lesungen empfehlen wir Ihnen auch den Besuch der Seite perikopen.de __________________________________________________________________________________ Katholisches Bibelwerk e.V. Für Lektorinnen und Lektoren und alle, die einen liturgischen oder sonstigen Dienst im Gottesdienst übernehmen bibelwerk.de __________________________________________________________________________________ Liedvorschläge Hier finden Sie Liedvorschläge und Gottesdienstvorlagen für den Gottesdienst: * Amt für Kirchenmusik Augsburg * Impulse zur Gottesdienstgestaltung Erzdiözese Freiburg __________________________________________________________________________________ Psalmtöne Zum Online-Kantorale antwortpsalm.de __________________________________________________________________________________ Fernkurs Liturgie im Fernkurs SCHOTT-Messbuch Schott Messbücher hier erhältlich Spenden Wenn Sie der Meinung sind, dass der SCHOTT-Online eine gute Sache ist und Sie etwas dafür spenden möchten, sind wir dankbar. Verein der Benediktiner zu Beuron e.V. IBAN DE31 6535 1050 0000 8013 02 BIC SOLADES1SIG Verwendungszweck Spende Online-SCHOTT zahlen-mit-code.de * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de * ____________________ Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebietes approbierten (revidierten) Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (1980/2016). © 2019 staeko.net Impressum | Datenschutz __________________________________________________________________________________ © 2012 - 2025 Erzabtei St. Martin zu Beuron | Konzept & Realisierung: Weitblick Internetwerkstatt | Design: Ari Gröbke | powered by Lowmark nach oben