#Erzabtei Beuron (letzte Aktualisierungen) Erzabtei St.Martin zu Beuron Erzabtei St.Martin zu Beuron SCHOTT SCHOTT SCHOTT Deutsches Liturgisches Institut Deutsches Liturgisches Institut * Schott * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de Menü * Schott * Text Schott Tagesliturgie Sonntag 28 April 2024 * zurück * weiter * 5. Sonntag der Osterzeit * Hl. Peter Chanel * Lesejahr: B II, StB: I. Woche [Sonntag, 28.04.2024___] __________________________________________________ Fünfter Sonntag der Osterzeit Die Schwierigkeit, an die Auferstehung Jesu zu glauben, kommt für viele weniger aus dem Ereignis selber als aus dessen scheinbarer Wirkungslosigkeit. Sind die Menschen anders geworden? Ist die Welt besser geworden? Manchmal fragen wir ebenfalls so. Die Wahrheit kann nur durch gelebte Wahrheit bewiesen werden. Jesus ist die Wahrheit Gottes und die Tat Gottes für uns alle. EröffnungsversPs 98 (97), 1-2 Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er hat wunderbare Taten vollbracht und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker. Halleluja. Ehre sei Gott Tagesgebet Gott, unser Vater, du hast uns durch deinen Sohn erlöst und als deine geliebten Kinder angenommen. Sieh voll Güte auf alle, die an Christus glauben, und schenke ihnen die wahre Freiheit und das ewige Erbe. Darum bitten wir durch Jesus Christus. ZUR 1. LESUNG Für den neubekehrten Saulus (Paulus) war es nicht leicht, den Anschluss an die Gemeinde von Jerusalem zu finden; es gab noch viel Misstrauen. Barnabas war ein Freund und Helfer. Dann aber kam die Gefahr von der anderen Seite, von den "Hellenisten", d. h. griechisch sprechende Juden, einst Freunde des Saulus. Nun hätten sie ihn am liebsten aus dem Weg geräumt. Aber Gott hatte mit Saulus noch große Dinge vor. Erste LesungApg 9, 26-31 Barnabas berichtete den Jüngern, wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe Lesung aus der Apostelgeschichte. In jenen Tagen, 26 als Saulus nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen. Aber alle fürchteten sich vor ihm, weil sie nicht glaubten, dass er ein Jünger war. 27Bárnabas jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er berichtete ihnen, wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und dass dieser zu ihm gesprochen habe und wie er in Damáskus freimütig im Namen Jesu aufgetreten sei. 28So ging er bei ihnen in Jerusalem ein und aus, trat freimütig im Namen des Herrn auf 29und führte auch Streitgespräche mit den Hellenísten. Diese aber planten, ihn zu töten. 30Als die Brüder das erkannten, brachten sie ihn nach Cäsaréa hinab und schickten ihn von dort nach Tarsus. 31Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samárien hatte nun Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht des Herrn. Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes. AntwortpsalmPs 22 (21), 26-27.28 u. 30ab.31-32 (Kv: 26a) Kv Von dir, Herr, kommt mein Lobpreis in großer GL 401 Versammlung. - Kv Oder: Kv Halleluja. - Kv 26Von dir kommt mein Lobpreis in großer Versammlung, * ich erfülle mein Gelübde vor denen, die Gott fürchten. 27Die Armen sollen essen und sich sättigen; / den Herrn sollen loben, die ihn suchen. * Aufleben soll euer Herz für immer. - (Kv) 28Alle Enden der Erde sollen daran denken / und sich zum Herrn bekehren: * Vor dir sollen sich niederwerfen alle Stämme der Nationen. 30abEs aßen und warfen sich nieder alle Mächtigen der Erde. * Alle, die in den Staub gesunken sind, sollen vor ihm sich beugen. - (Kv) 31Nachkommen werden ihm dienen. * Vom Herrn wird man dem Geschlecht erzählen, das kommen wird. 32Seine Heilstat verkündet man einem Volk, das noch geboren wird: * Ja, er hat es getan. - Kv ZUR 2. LESUNG Ob wir in der Wahrheit und Gnade Gottes stehen, erkennen wir an der Bruderliebe und an dem Frieden, den wir selbst haben und an andere weitergeben. Die Liebe fordert den ganzen Menschen, seine Zeit und seine Kraft. Aber sie gibt mehr, als sie fordert; sie gibt dem Menschen die Gewissheit, dass er mit Gott Gemeinschaft hat. Zweite Lesung1 Joh 3, 18-24 Wir sollen an den Namen Jesu Christi glauben und einander lieben Lesung aus dem ersten Johannesbrief. 18Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit. 19Und daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind. Und wir werden vor ihm unser Herz überzeugen, 20 dass, wenn unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß. 21Geliebte, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht; 22und alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt. 23Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben gemäß dem Gebot, das er uns gegeben hat. 24Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat. Ruf vor dem EvangeliumVers: Joh 15, 4a.5b Halleluja. Halleluja. (So spricht der Herr:) Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wer in mir bleibt, der bringt reiche Frucht. Halleluja. ZUM EVANGELIUM Jesus, der gute Hirt, ist auch der wahre Weinstock. Im Ersten Bund war das Gottesvolk Israel der Weinberg Gottes. Der gute Weinstock aber ist Jesus selbst, der Mittler des neuen Bundes. Wer mit ihm Gemeinschaft hat, der hat das Leben. Wer in ihm bleibt und an seinem Wort festhält, dessen Leben ist fruchtbar. EvangeliumJoh 15, 1-8 Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes. In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: 1Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. 2Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. 3Ihr seid schon rein kraft des Wortes, das ich zu euch gesagt habe. 4Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. 6Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. 7Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. 8Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. Glaubensbekenntnis Fürbitten ZUR EUCHARISTIEFEIER Zu Jesus kommen heißt an ihn glauben. In ihm bleiben heißt in seiner Liebe bleiben. Das ist nicht Sache des Gefühls, sondern der lebendigen Tat: den Glauben leben, die Liebe tun. Gabengebet Erhabener Gott, durch die Feier des heiligen Opfers gewährst du uns Anteil an deiner göttlichen Natur. Gib, dass wir dich nicht nur als den einen wahren Gott erkennen, sondern unser ganzes Leben nach dir ausrichten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Osterpräfation KommunionversJoh 15, 1.5 So spricht der Herr: Ich bin der wahre Weinstock, ihr seid die Rebzweige. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht. Halleluja. Schlussgebet Barmherziger Gott, höre unser Gebet. Du hast uns im Sakrament das Brot des Himmels gegeben, damit wir an Leib und Seele gesunden. Gib, dass wir die Gewohnheiten des alten Menschen ablegen und als neue Menschen leben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. FÜR DEN TAG UND DIE WOCHE Was zählt Wir mögen wunderbare Werke vollbringen, zählen werden nur jene, die der barmherzigen Liebe Christi in uns entspringen. Am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden, die Liebe, die wir allmählich in uns haben wachsen und sich entfalten lassen, in Barmherzigkeit für jeden Menschen in der Kirche und in der Welt. Unsere Hinwendung gilt allen Menschen ohne Ausnahme, weil in jedem Menschen Zeichen Christi, unseres Bruders, erkennbar sind. (Frère Roger, Taizé) Schott Tagesliturgie Sonntag 28 April 2024 * zurück * weiter * 5. Sonntag der Osterzeit * Hl. Peter Chanel * Lesejahr: B II, StB: I. Woche [Sonntag, 28.04.2024___] P. Anselm Schott Messbücher-Namensgeber Pater Schott vor 125 Jahren gestorben (23.04.2021) Vatican News Perikopen Zu Fragen der Auslegung und Exegese der liturgischen Lesungen empfehlen wir Ihnen auch den Besuch der Seite perikopen.de __________________________________________________ Katholisches Bibelwerk e.V. Für Lektorinnen und Lektoren und alle, die einen liturgischen oder sonstigen Dienst im Gottesdienst übernehmen bibelwerk.de __________________________________________________ Liedvorschläge Hier finden Sie Liedvorschläge für den Gottesdienst Amt für Kirchenmusik Augsburg __________________________________________________ Psalmtöne Zum Online-Kantorale antwortpsalm.de SCHOTT-Messbuch hier erhältlich * Schott * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebietes approbierten (revidierten) Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (1980/2016). © 2019 staeko.net Impressum | Datenschutz __________________________________________________ © 2019 Erzabtei St.Martin zu Beuron | [javascript protected email address] Adminiatrationsansicht Konzept & Realisierung: Weitblick Internetwerkstatt | Design: Ari Gröbke nach oben ____________________ suchen × ×