#Erzabtei Beuron (letzte Aktualisierungen) Erzabtei St.Martin zu Beuron Erzabtei St.Martin zu Beuron SCHOTT SCHOTT SCHOTT Deutsches Liturgisches Institut Deutsches Liturgisches Institut * Schott * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de Menü * Schott * Text Schott Tagesliturgie Mittwoch 6 Januar 2021 * zurück * weiter * Erscheinung des Herrn * Lesejahr: B I, StB: II. Woche [Mittwoch, 06.01.2021__] ________________________________________________________________________________________________________ 6. Januar Erscheinung des Herrn Hochfest Epiphanie, Erscheinung des Herrn: göttliche Wahrheit und Herrlichkeit leuchten, wenn auch noch verborgen, in dem Kind von Betlehem. Suchende Menschen finden den Weg (Magier, Könige, Sterndeuter). Sie kommen mit Gaben und gehen als Beschenkte. Weil dieses Kind geboren wurde, gibt es für alle Menschen Hoffnung, auch für die in der Ferne. EröffnungsversVgl. Mal 3, 1; 1 Chr 19, 12 Seht, gekommen ist der Herrscher, der Herr. In seiner Hand ist die Macht und das Reich. Ehre sei Gott Tagesgebet Allherrschender Gott, durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind, hast du am heutigen Tag den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart. Auch wir haben dich schon im Glauben erkannt. Führe uns vom Glauben zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Zur 1. Lesung Licht bedeutet in der Bibel Offenbarung der Macht und Herrlichkeit Gottes, auch sein rettendes Eingreifen in die Geschichte der Menschen. Nach dunklen Jahren (538 v. Chr., Ende des babylonischen Exils) kann der Rest des Volkes Israel wieder Hoffnung haben. Gott ist da, er holt sein Volk heim. Die Völker der Erde staunen und kommen herbei, um mit ihren Gaben dem Gott Israels zu huldigen. Erste LesungJes 60, 1-6 Die Herrlichkeit des Herrn geht strahlend auf über dir Lesung aus dem Buch Jesája. 1Steh auf, werde licht, Jerusalem, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht strahlend auf über dir. 2Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht strahlend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. 3Nationen wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. 4Erhebe deine Augen ringsum und sieh: Sie alle versammeln sich, kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter werden auf der Hüfte sicher getragen. 5Da wirst du schauen und strahlen, dein Herz wird erbeben und sich weiten. Denn die Fülle des Meeres wendet sich dir zu, der Reichtum der Nationen kommt zu dir. 6Eine Menge von Kamelen bedeckt dich, Hengste aus Mídian und Efa. Aus Saba kommen sie alle, Gold und Weihrauch bringen sie und verkünden die Ruhmestaten des Herrn. AntwortpsalmPs 72 (71), 1-2.7-8.10-11.12-13 (Kv: 11) Kv Alle Könige werfen sich vor ihm nieder,GL 260 es dienen ihm alle Völker. - Kv 1Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König, * dem Königssohn gib dein gerechtes Walten. 2Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit * und deine Elenden durch rechtes Urteil. - (Kv) 7In seinen Tagen sprosse der Gerechte * und Fülle des Friedens, bis der Mond nicht mehr da ist. 8Er herrsche von Meer zu Meer, * vom Strom bis an die Enden der Erde. - (Kv) 10Die Könige von Tarschisch und von den Inseln bringen Gaben, * mit Tribut nahen die Könige von Scheba und Saba. 11Alle Könige werfen sich vor ihm nieder, * es dienen ihm alle Völker. - (Kv) 12Ja, er befreie den Armen, der um Hilfe schreit, * den Elenden und den, der keinen Helfer hat. 13Er habe Mitleid mit dem Geringen und Armen, * er rette das Leben der Armen. - Kv Zur 2. Lesung Schon im Alten Testament war zu lesen, dass Gott Rettung und Heil nicht nur dem Volk Israel zugedacht hat. Aber solche Aussagen waren im Judentum weithin überhört, jedenfalls nicht in ihrer ganzen Tragweite verstanden worden. Selbst für Paulus, den Schriftkundigen, war es eine große Offenbarung, dass Gott ohne Unterschied alle Völker zum messianischen Heil beruft. Zweite LesungEph 3, 2-3a.5-6 Jetzt ist offenbart worden: Auch die Heiden haben an der Verheißung in Christus Jesus teil Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Éphesus. Schwestern und Brüder! 2Ihr habt gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat. 3aDurch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis kundgetan. 5Den Menschen früherer Generationen wurde es nicht kundgetan, jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden: 6dass nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und mit teilhaben an der Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium. Ruf vor dem EvangeliumVers: vgl. Mt 2, 2 Halleluja. Halleluja. Wir haben seinen Stern gesehen und sind gekommen, dem Herrn zu huldigen. Halleluja. Zum Evangelium Fremden Menschen, Ausländern, Heiden leuchtet der Stern. Sie suchen und fragen, bis sie den neugeborenen König finden. Die Gelehrten in Jerusalem wissen aus der Schrift, wo der Messias geboren werden soll, aber keiner von ihnen geht nach Betlehem. So wird schon am Anfang des Matthäusevangeliums sichtbar, was am Schluss klar ausgesprochen wird: Alle Völker der Erde sind zum Heil berufen, das Jesus Christus gebracht hat (Mt 28, 18-20). EvangeliumMt 2, 1-12 Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus. 1Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem 2und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. 3Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. 4Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. 5Sie antworteten ihm: in Betlehem in Judäa; denn so steht es geschrieben bei dem Propheten: 6Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. 7Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. 8Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach dem Kind; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige! 9Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. 10Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. 11Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. 12Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land. Glaubensbekenntnis Fürbitten Zur Eucharistiefeier Herr, alles, was du berührst, erfüllst du mit deinem Licht und machst es schön. Ich danke dir, dass du mir begegnest in der Gestalt des Brotes und des Weines. Mach mein Leben hell durch die Gemeinschaft mit dir. Erleuchte mein Herz und erfülle es mit deiner herrlichen Gegenwart. Gabengebet Allmächtiger Gott, nimm die Gaben deiner Kirche an. Sie bringt nicht mehr Gold, Weihrauch und Myrrhe dar, sondern er, den diese Gaben bezeichnen, wird für uns geopfert und uns zur Speise gegeben, unser Herr Jesus Christus, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Präfation von Erscheinung des Herrn In den Hochgebeten I-III eigener Einschub KommunionversVgl. Mt 2, 2 Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, dem Herrn mit Geschenken zu huldigen. Schlussgebet Wir danken dir, allmächtiger Gott, für die heiligen Gaben und bitten dich: Erhelle unsere Wege mit dem Licht deiner Gnade, damit wir in Glauben und Liebe erfassen, was du uns im Geheimnis der Eucharistie geschenkt hast. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Begegnung Niemand hat Gott je geschaut, aber wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet (1 Joh 4, 12). - In der liebenden Begegnung mit dem Bruder leuchtet uns das Bild Christi auf, geschieht Epiphanie: im Lächeln des Kindes, im Blick des geliebten Menschen, im dankbaren Auge des Beschenkten, im sorgendurchfurchten Gesicht des Kranken - in jeder liebenden Bewegung des Herzens, in jedem Dank, jedem Du. (Rudolf Pesch) Schott Tagesliturgie Mittwoch 6 Januar 2021 * zurück * weiter * Erscheinung des Herrn * Lesejahr: B I, StB: II. Woche [Mittwoch, 06.01.2021__] Gottesdienste live mitfeiern Erzabtei St. Martin Perikopen Zu Fragen der Auslegung und Exegese der liturgischen Lesungen empfehlen wir Ihnen auch den Besuch der Seite perikopen.de ________________________________________________________________________________________________________ Liedvorschläge Hier finden Sie Liedvorschläge für den Gottesdienst Amt für Kirchenmusik Augsburg ________________________________________________________________________________________________________ Psalmtöne Zum Online-Kantorale antwortpsalm.de Schott Messbuch bestellen Schott Messbuch für die Sonn- und Festtage Lesejahre A, B, C in der Klosterbuchhandlung bestellen: Bestellformular * Schott * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebietes approbierten (revidierten) Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (1980/2016). © 2019 staeko.net Impressum | Datenschutz ________________________________________________________________________________________________________ © 2019 Erzabtei St.Martin zu Beuron | [javascript protected email address] Adminiatrationsansicht Konzept & Realisierung: Weitblick Internetwerkstatt | Design: Ari Gröbke nach oben ____________________ suchen ×