#Erzabtei Beuron (letzte Aktualisierungen) Erzabtei St.Martin zu Beuron Erzabtei St.Martin zu Beuron SCHOTT SCHOTT SCHOTT Deutsches Liturgisches Institut Deutsches Liturgisches Institut * Schott * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de Menü * Schott * Text Schott Tagesliturgie Sonntag 22 August 2021 * zurück * weiter * 21. Sonntag im Jahreskreis * Maria Königin * Lesejahr: B I, StB: I. Woche [Sonntag, 22.08.2021___] __________________________________________________________________________________ Einundzwanzigster Sonntag - im Jahreskreis Das Wort Jesu ist lebendiges Wort für den, der an die Person Jesu glaubt. Der Unglaube fängt beim Misstrauen an und endet im Verrat. Das Wort Jesu ist göttliches Leben für den, der es aufnimmt und erfüllt. Die Eucharistie ist lebendiges Brot für den, der Hunger hat nach dem lebendigen Gott. EröffnungsversPs 86 (85), 1-3 Wende dein Ohr mir zu, erhöre mich, Herr, hilf deinem Knecht, der dir vertraut, sei mir gnädig, o Herr. Den ganzen Tag rufe ich zu dir. Ehre sei Gott Tagesgebet Gott, unser Herr, du verbindest alle, die an dich glauben, zum gemeinsamen Streben. Gib, dass wir lieben, was du befiehlst, und ersehnen, was du uns verheißen hast, damit in der Unbeständigkeit dieses Lebens unsere Herzen dort verankert seien, wo die wahren Freuden sind. Darum bitten wir durch Jesus Christus. ZUR 1. LESUNG Josua, der Nachfolger des Mose, hat die Stämme Israels in das verheißene Land hineingeführt. Hier aber begegnet Israel den Göttern Kanaans, die ihren Verehrern Glück und Wohlstand verheißen. In seiner Abschiedsrede stellt Josua das Volk vor die Entscheidung: der treue Gott, der sein Volk befreit und gesegnet hat, oder die Götter der Heiden ringsum. In Zukunft wird jede Generation aufs Neue vor dieser Entscheidung stehen. Erste LesungJos 24, 1-2a.15-17.18b Wir wollen dem HERRN dienen; denn er ist unser Gott Lesung aus dem Buch Jósua. In jenen Tagen 1 versammelte Jósua alle Stämme Israels in Sichem; er rief die Ältesten Israels, seine Oberhäupter, Richter und Aufsichtsleute zusammen und sie traten vor Gott hin. 2aJósua sagte zum ganzen Volk: 15Wenn es euch nicht gefällt, dem Herrn zu dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stroms dienten, oder den Göttern der Amoríter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen. 16Das Volk antwortete: Das sei uns fern, dass wir den Herrn verlassen und anderen Göttern dienen. 17Denn der Herr, unser Gott, war es, der uns und unsere Väter aus dem Sklavenhaus Ägypten herausgeführt hat und der vor unseren Augen alle die großen Wunder getan hat. Er hat uns beschützt auf dem ganzen Weg, den wir gegangen sind, und unter allen Völkern, durch deren Gebiet wir gezogen sind. 18bAuch wir wollen dem Herrn dienen; denn er ist unser Gott. AntwortpsalmPs 34 (33), 2-3.16-17.18-19.20-21.22-23 (Kv: 9a) Kv Kostet und seht, wie gut der Herr ist! - KvGL 39, 1 2Ich will den Herrn allezeit preisen; * immer sei sein Lob in meinem Mund. 3Meine Seele rühme sich des Herrn; * die Armen sollen es hören und sich freuen. - (Kv) 16Die Augen des Herrn sind den Gerechten zugewandt, * seine Ohren ihrem Hilfeschrei. 17Das Angesicht des Herrn richtet sich gegen die Bösen, * ihr Andenken von der Erde zu tilgen. - (Kv) 18Die aufschrien, hat der Herr erhört, * er hat sie all ihren Nöten entrissen. 19Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen * und dem zerschlagenen Geist bringt er Hilfe. - (Kv) 20Viel Böses erleidet der Gerechte, * doch allem wird der Herr ihn entreißen. 21Er behütet all seine Glieder, * nicht eins von ihnen wird zerbrochen. - (Kv) 22Den Frevler wird die Bosheit töten, * die den Gerechten hassen, werden es büßen. 23Der Herr erlöst das Leben seiner Knechte, * niemals müssen büßen, die bei ihm sich bergen. - Kv ZUR 2. LESUNG Wo Christen tatsächlich als Christen leben, wird etwas vom Geheimnis Gottes sichtbar in dieser Welt. Das gilt im Besonderen von der christlichen Ehe. Paulus stellt die damaligen rechtlichen und sozialen Voraussetzungen nicht unmittelbar in Frage; aber er vergleicht die Ehe mit dem Verhältnis Christi zu seiner Kirche. Wenn der Mann seine Frau liebt, wie Christus seine Kirche geliebt hat, d. h. bis zur Hingabe, dann kann seine Stellung als "Haupt der Frau" kein Recht zur Gewaltherrschaft bedeuten. Durch ihre Ehrfurcht vor Christus und die Liebe zu Christus erweisen christliche Eheleute ihre Gemeinschaft als Sakrament, als lebendiges Abbild der Verbindung, die zwischen Christus und seiner Kirche besteht. Zweite LesungEph 5, 21-32 Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Éphesus. Schwestern und Brüder! 21Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Furcht Christi! 22Ihr Frauen euren Männern wie dem Herrn; 23denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist. Er selbst ist der Retter des Leibes. 24Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen in allem den Männern unterordnen. 25Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, 26 um sie zu heiligen, da er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort! 27So will er die Kirche herrlich vor sich hinstellen, ohne Flecken oder Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos. 28Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. 29Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche. 30Denn wir sind Glieder seines Leibes. 31Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. 32Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche. Ruf vor dem EvangeliumVers: vgl. Joh 6, 63b.68c Halleluja. Halleluja. Deine Worte, Herr, sind Geist und Leben. Du hast Worte des ewigen Lebens. Halleluja. ZUM EVANGELIUM Die Rede Jesu über das lebendige Brot, das er der Welt geben will, ist für die Jünger eine Offenbarung und zugleich eine Glaubensprobe. Sie müssen sich entscheiden. Jesus gibt den Jüngern und uns zu verstehen, dass Menschwerdung, Kreuzesopfer und Himmelfahrt (Verherrlichung) die drei Stationen des einen Christusgeheimnisses sind und dass im "Brot des Lebens" der ganze Christus gegenwärtig ist: seine Menschheit, sein Opfer, seine göttliche Herrlichkeit. Unsere Glaubensentscheidung gilt der ganzen Wahrheit und Wirklichkeit Christi. EvangeliumJoh 6, 60-69 Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes. In jener Zeit 60 sagten viele der Jünger Jesu, die ihm zuhörten: Diese Rede ist hart. Wer kann sie hören? 61Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß? 62Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn aufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war? 63Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. 64Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wusste nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn ausliefern würde. 65Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist. 66Daraufhin zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm umher. 67Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? 68Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. 69Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes. Glaubensbekenntnis Fürbitten ZUR EUCHARISTIEFEIER "Ich bin das Brot des Lebens", sagt Christus. "Du bist der Heilige Gottes", antwortet ihm Petrus als Sprecher der glaubenden Jüngergemeinschaft. Christus, der Sohn, ist der ganz Heilige. Wer bei ihm bleibt, der bleibt in der Gegenwart Gottes und hat schon jetzt Anteil am ewigen Leben. Gabengebet Herr und Gott, du hast dir das eine Volk des Neuen Bundes erworben durch das Opfer deines Sohnes, das er ein für alle Mal dargebracht hat. Sieh gnädig auf uns und schenke uns in deiner Kirche Einheit und Frieden. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Präfation KommunionversVgl. Ps 104 (103), 13-15 Herr, von den Früchten deiner Schöpfung werden alle satt. Du schenkst dem Menschen Brot von der Erde und Wein, der sein Herz erfreut. Oder:Joh 6, 54 So spricht der Herr: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Schlussgebet Herr, unser Gott, schenke uns durch dieses Sakrament die Fülle deines Erbarmens und mache uns heil. Gewähre uns deine Hilfe, damit wir so vor dir leben können, wie es dir gefällt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. FÜR DEN TAG UND DIE WOCHE Aus Liebe Dass wir dich doch als das sehen möchten, was du bist und warst und bis zu deiner Wiederkunft sein wirst: als das Zeichen des Ärgernisses und den Gegenstand des Glaubens, als den geringen Menschen und doch den Retter und Erlöser des Menschengeschlechts, der aus Liebe zur Erde kam, um die Verlorenen zu suchen, um zu leiden und zu sterben, und der du doch bekümmert wiederholen musstest: Selig, wer an mir nicht Ärgernis nimmt. Dass wir dich so sehen möchten und dass wir uns dann nicht an dir ärgern möchten. (Søren Kierkegaard) Schott Tagesliturgie Sonntag 22 August 2021 * zurück * weiter * 21. Sonntag im Jahreskreis * Maria Königin * Lesejahr: B I, StB: I. Woche [Sonntag, 22.08.2021___] P. Anselm Schott Messbücher-Namensgeber Pater Schott vor 125 Jahren gestorben Vatican News Perikopen Zu Fragen der Auslegung und Exegese der liturgischen Lesungen empfehlen wir Ihnen auch den Besuch der Seite perikopen.de __________________________________________________________________________________ Liedvorschläge Hier finden Sie Liedvorschläge für den Gottesdienst Amt für Kirchenmusik Augsburg __________________________________________________________________________________ Psalmtöne Zum Online-Kantorale antwortpsalm.de SCHOTT-Messbuch hier erhältlich * Schott * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebietes approbierten (revidierten) Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (1980/2016). © 2019 staeko.net Impressum | Datenschutz __________________________________________________________________________________ © 2019 Erzabtei St.Martin zu Beuron | [javascript protected email address] Adminiatrationsansicht Konzept & Realisierung: Weitblick Internetwerkstatt | Design: Ari Gröbke nach oben ____________________ suchen × ×