#Erzabtei Beuron (letzte Aktualisierungen) Erzabtei St.Martin zu Beuron Erzabtei St.Martin zu Beuron SCHOTT SCHOTT SCHOTT Deutsches Liturgisches Institut Deutsches Liturgisches Institut * Schott * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de Menü * Schott * Text Schott Tagesliturgie Sonntag 21 Juli 2019 * zurück * weiter * 16. Sonntag im Jahreskreis * Hl. Laurentius von Brindisi * Lesejahr: C I, StB: IV. Woche [Sonntag, 21.07.2019___] __________________________________________________________________ Sechzehnter Sonntag - im Jahreskreis Wer rechnet ernsthaft damit, in seinem Leben Gott zu begegnen? Was wäre das für ein Gott, dem man jeden Tag irgendwo irgendwie begegnen könnte? Aber Gott ist da. Nicht in dem, was wir "Gottesgestalt" nennen, sondern ganz einfach als Mensch. Als Freund, als Fremder, als einer, der uns braucht. Er kommt so, wie er will, nicht wie wir es uns vorstellen. EröffnungsversPs 54 (53), 6.8 Gott ist mein Helfer, der Herr beschützt mein Leben. Freudig bringe ich dir mein Opfer dar und lobe deinen Namen, Herr, denn du bist gütig. Ehre sei Gott Tagesgebet Herr, unser Gott, sieh gnädig auf alle, die du in deinen Dienst gerufen hast. Mach uns stark im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe, damit wir immer wachsam sind und auf dem Weg deiner Gebote bleiben. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Zur 1. Lesung Abraham kannte die Fremden nicht, die in der Mittagshitze vor seinem Zelt vorbeikamen. Aber er wollte sie nicht weiterziehen lassen, ohne ihnen Gutes zu tun. Abrahams Gastfreundschaft und das göttliche Verheißungswort am Schluss sind die Schwerpunkte dieser Erzählung. Gott kam unauffällig zu Abraham. Abraham nahm ihn als fremden Gast auf und wurde sein Freund. Erste LesungGen 18, 1-10a Mein Herr, geh nicht an deinem Knecht vorüber Lesung aus dem Buch Génesis. In jenen Tagen 1 erschien der Herr Abraham bei den Eichen von Mamre, während er bei der Hitze des Tages am Eingang des Zeltes saß. 2Er erhob seine Augen und schaute auf, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Als er sie sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes aus entgegen, warf sich zur Erde nieder 3und sagte: Mein Herr, wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, geh doch nicht an deinem Knecht vorüber! 4Man wird etwas Wasser holen; dann könnt ihr euch die Füße waschen und euch unter dem Baum ausruhen. 5Ich will einen Bissen Brot holen, dann könnt ihr euer Herz stärken, danach mögt ihr weiterziehen; denn deshalb seid ihr doch bei eurem Knecht vorbeigekommen. Sie erwiderten: Tu, wie du gesagt hast! 6Da lief Abraham eiligst ins Zelt zu Sara und rief: Schnell drei Sea feines Mehl! Knete es und backe Brotfladen! 7Er lief weiter zum Vieh, nahm ein zartes, prächtiges Kalb und übergab es dem Knecht, der es schnell zubereitete. 8Dann nahm Abraham Butter, Milch und das Kalb, das er hatte zubereiten lassen, und setzte es ihnen vor. Er selbst wartete ihnen unter dem Baum auf, während sie aßen. 9Sie fragten ihn: Wo ist deine Frau Sara? Dort im Zelt, sagte er. 10aDa sprach er: In einem Jahr komme ich wieder zu dir. Siehe, dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben. AntwortpsalmPs 15 (14), 2-3.4.5 (Kv: 1) Kv Herr, wer darf Gast sein in deinem Zelt,GL 34,1 wer darf weilen auf deinem heiligen Berg? - Kv 2Der makellos lebt und das Rechte tut, / der von Herzen die Wahrheit sagt, * 3der mit seiner Zunge nicht verleumdet hat, der seinem Nächsten nichts Böses tat * und keine Schmach auf seinen Nachbarn gehäuft hat. - (Kv) 4Der Verworfene ist in seinen Augen verachtet, * aber die den Herrn fürchten, hält er in Ehren. Er wird nicht ändern, * was er zum eigenen Schaden geschworen hat. - (Kv) 5Sein Geld hat er nicht auf Wucher verliehen * und gegen den Schuldlosen nahm er keine Bestechung an. Wer das tut, * der wird niemals wanken. - Kv Zur 2. Lesung Im Dienst Christi stehen heißt: am Kreuz Christi mittragen. Der Apostel ist im Gefängnis, weil er das Evangelium verkündet hat. Das ist für ihn ein Grund tiefer Freude, weil es die Bestätigung seiner Christusgemeinschaft ist, sein Beitrag zum Werk der Versöhnung, der neuen Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen. Zweite LesungKol 1, 24-28 Das Geheimnis, das seit ewigen Zeiten verborgen war, wurde jetzt den Heiligen offenbart Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Kolóssä. Schwestern und Brüder! 24Ich freue mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Ich ergänze in meinem irdischen Leben, was an den Bedrängnissen Christi noch fehlt an seinem Leib, der die Kirche ist. 25Ihr Diener bin ich geworden gemäß dem Heilsplan Gottes, um an euch das Wort Gottes zu erfüllen. 26Er ist jenes Geheimnis, das seit ewigen Zeiten und Generationen verborgen war - jetzt aber seinen Heiligen offenbart wurde. 27Ihnen wollte Gott kundtun, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Völkern ist: Christus ist unter euch, die Hoffnung auf Herrlichkeit. 28Ihn verkünden wir; wir ermahnen jeden Menschen und belehren jeden Menschen in aller Weisheit, damit wir jeden Menschen vollkommen darstellen in Christus. Ruf vor dem EvangeliumVers: vgl. Lk 8, 15 Halleluja. Halleluja. Selig, die das Wort mit aufrichtigem Herzen hören und Frucht bringen in Geduld. Halleluja. Zum Evangelium Jesus kommt als Gast in das Haus der Freunde. Ihn in seinem Wort aufnehmen, es im Glauben hören und in der Tat befolgen, darauf kommt es an. Maria hat schneller als ihre Schwester Marta verstanden, dass der Glaube und die Tat des Glaubens, die Liebe, erst möglich werden durch die Begegnung mit Jesus und das Hören auf sein Wort. EvangeliumLk 10, 38-42 Marta nahm ihn gastlich auf. - Maria hat den guten Teil gewählt Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas. In jener Zeit 38 kam Jesus in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf. 39Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. 40Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! 41Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. 42Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden. Glaubensbekenntnis Fürbitten Zur Eucharistiefeier Jesus, ich danke dir, dass ich dich in mir als ganz besonderen Gast empfangen darf. Du beschenkst mich mit deiner Gegenwart und mit allen guten Gaben, die du für mich hast. Erinnere mich immer wieder daran, dass du in mir bist, vor allem dann, wenn ich im Alltag deine Gegenwart vergesse. Gabengebet Herr, du hast die vielen Opfer, die dir je von Menschen dargebracht werden, in dem einen Opfer des Neuen Bundes vollendet. Nimm die Gaben deiner Gläubigen an und heilige sie, wie du einst das Opfer Abels angenommen hast; und was jeder Einzelne zu deiner Ehre darbringt, das werde allen zum Heil. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Präfation KommunionversPs 111 (110), 4-5 Ein Gedächtnis seiner Wunder hat der Herr gestiftet, gnädig und barmherzig ist der Herr. Er gibt denen Speise, die ihn fürchten. Oder:Offb 3, 20 So spricht der Herr: Ich stehe an der Tür und klopfe. Wenn einer meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich bei ihm eintreten und mit ihm Mahl halten, und er mit mir. Schlussgebet Barmherziger Gott, höre unser Gebet. Du hast uns im Sakrament das Brot des Himmels gegeben, damit wir an Seele und Leib gesunden. Gib, dass wir die Gewohnheiten des alten Menschen ablegen und als neue Menschen leben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Für den Tag und die Woche Du schenkst mir deine Gastfreundschaft suchst mich auf längst bevor ich dich suche lädst mich ein zum Verweilen Du bewegst mich zur Gastfreundschaft zeigst mir auf wie im Teilen von Freud und Leid sich intensives Glück ereignet Du stiftest uns an zur Gastfreundschaft mutest uns den Aufbruch zu um in Kampf und Kontemplation deine Gegenwart zu feiern (Pierre Stutz) Schott Tagesliturgie Sonntag 21 Juli 2019 * zurück * weiter * 16. Sonntag im Jahreskreis * Hl. Laurentius von Brindisi * Lesejahr: C I, StB: IV. Woche [Sonntag, 21.07.2019___] Perikopen Zu Fragen der Auslegung und Exegese der liturgischen Lesungen empfehlen wir Ihnen auch den Besuch der Seite perikopen.de __________________________________________________________________ Liedvorschläge Hier finden Sie Liedvorschläge für den Gottesdienst Amt für Kirchenmusik Augsburg __________________________________________________________________ Psalmtöne Zum Online-Kantorale antwortpsalm.de Schott Messbuch bestellen Schott Messbuch für die Sonn- und Festtage Lesejahre A, B, C in der Klosterbuchhandlung bestellen: Bestellformular * Schott * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebietes approbierten (revidierten) Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (1980/2016). © 2019 staeko.net Impressum | Datenschutz __________________________________________________________________ © 2019 Erzabtei St.Martin zu Beuron | [javascript protected email address] Adminiatrationsansicht Konzept & Realisierung: Weitblick Internetwerkstatt | Design: Ari Gröbke nach oben ____________________ suchen ×