#Erzabtei Beuron (letzte Aktualisierungen) Erzabtei St.Martin zu Beuron Erzabtei St.Martin zu Beuron * Schott * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de Menü * Schott * Text Schott Tagesliturgie Mittwoch 30 Dezember 2015 * zurück * weiter * 30. Dezember, 6.Tag der Weihnachtsoktav * Lesejahr: C II, StB: I. Woche [Mittwoch, 30.12.2015__] __________________________________________________________________ 30. Dezember 6. Tag der Weihnachtsoktav Wenn kein Sonntag in die Weihnachtsoktav fällt, wird heute das Fest der Heiligen Familie gefeiert (siehe Sonntage und Festtage im entsprechenden Lesejahr.) Eröffnungsvers Weish 18, 14-15 Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war, da stieg dein allmächtiges Wort, o Herr, vom Himmel herab, vom königlichen Thron. Ehre sei Gott Tagesgebet Allmächtiger Gott, die Knechtschaft der Sünde hält uns Menschen gefangen. Nimm dieses alte Joch von uns und schenke uns die neue Freiheit durch die Geburt deines Sohnes in unserem sterblichen Fleisch. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus. Zur Lesung In den Versen 12-14 richtet der Verfasser sich in sechsfacher Anrede (zweimal drei) an seine Leser: an die Kinder, die Väter und die jungen Männer. Ob damit verschiedene Altersstufen gemeint sind, ist nicht so sicher. Was gesagt wird, gilt ja für alle, Jung und Alt. Aber es gibt Grade der Reife, Stufen der Erkenntnis und Vollkommenheit. Kinder Gottes sind alle, die durch die Taufe Gemeinschaft mit Gott dem Vater haben. Die Väter haben Christus erkannt, der von Anfang an ist: das Licht seiner Offenbarung, die Kraft seines Wesens. Die jungen Männer stehen noch im Kampf, aber sie haben jetzt schon Teil am Sieg Christi. Allerdings, da ist noch der Böse, da ist noch die Welt und ihre Begierde (V. 15-17). Hier muss sich die Überlegenheit dessen bewähren, der Gottes Wort und Gottes Liebe empfangen hat. Von dieser Bewährung spricht der zweite Hauptteil des Briefes (2,18 - 3,24). - Joh 16,8-11.33; 1 Joh 5,4-5. ERSTE Lesung 1 Joh 2, 12-17 Wer den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit Lesung aus dem ersten Johannesbrief ^12Ich schreibe euch, ihr Kinder, dass euch durch den Namen Jesu die Sünden vergeben sind. ^13Ich schreibe euch, ihr Väter, dass ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, dass ihr den Bösen besiegt habt. ^14Ich schreibe euch, ihr Kinder, dass ihr den Vater erkannt habt. Ich schreibe euch, ihr Väter, dass ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, dass ihr stark seid, dass das Wort Gottes in euch bleibt und dass ihr den Bösen besiegt habt. ^15Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. ^16Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. ^17Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. Antwortpsalm Ps 96 (95), 7-8.9-10 (R: 11a) R Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke. - R (GL neu 635,6) 7 Bringt dar dem Herrn, ihr Stämme der Völker, VIII. Ton bringt dar dem Herrn Lob und Ehre! 8 Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, spendet Opfergaben, und tretet ein in sein Heiligtum! - (R) 9 In heiligem Schmuck werft euch nieder vor dem Herrn, erbebt vor ihm, alle Länder der Erde! 10 Verkündet bei den Völkern: Der Herr ist König. Den Erdkreis hat er gegründet, so dass er nicht wankt. Er richtet die Nationen so, wie es recht ist. - R Ruf vor dem Evangelium Halleluja. Halleluja. Aufgeleuchtet ist uns aufs Neue der Tag der Erlösung: Ein großes Licht ist heute auf Erden erschienen. Kommt, ihr Völker, und betet an den Herrn, unseren Gott! Halleluja. Zum Evangelium Die Verse Lk 2,36-38 sind der Abschluss des Berichts über die Darstellung Jesu im Tempel (gestriges Evangelium). Die Verse 39-40 beschreiben kurz das verborgene Leben Jesu in Nazaret. - Das Zeugnis Simeons wird bestätigt durch eine Prophetin namens Hanna. Sie gehört zur Gruppe der frommen Armen, die auf die Erlösung (Befreiung) Jerusalems warten (V. 38). Durch beharrliches Hören des Gotteswortes und ein Leben des Gebets ist sie sehend und wissend geworden und erkennt Jesus als den erwarteten Messias. - In Nazaret lebt Jesus mit seinen Eltern in Armut. So weit hat er seine göttliche Herrlichkeit zurückgelassen, dass er nun alles, was ein Mensch zum Leben braucht, empfängt und lernt wie jedes andere Menschenkind: sprechen, arbeiten. beten. - Jes 29,19-24; 1 Tim 5,5; Hebr 5,8. Evangelium Lk 2, 36-40 Die Prophetin Hanna sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten + Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas In jener Zeit ^36lebte eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Pénuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; ^37nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. ^38In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. ^39Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. ^40Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm. Fürbitten In der Geburt unseres Herrn wurde der Welt eine neue Freiheit geschenkt. Ihn, Christus, wollen wir anrufen: Lass deine Diener wachsen in der wahren Freiheit der Kinder Gottes. (Stille) Christus, höre uns. A.: Christus, erhöre uns. Nimm von allen Menschen Sorge und Not. (Stille) Christus, höre uns. Bewahre uns vor der Knechtschaft der Sünde. (Stille) Christus, höre uns. Schenke unseren Toten deinen Frieden. (Stille) Christus, höre uns. Barmherziger Gott, in deinem Sohn ist uns deine rettende Macht sichtbar erschienen. Dir danken wir durch Christus, uns Herrn. A.: Amen. Gabengebet Herr, unser Gott, nimm die Gaben deines Volkes an und gib, dass wir im Geheimnis der heiligen Eucharistie empfangen, was wir im Glauben bekennen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Präfationen von Weihnachten In den Hochgebeten I-III eigener Einschub Kommunionvers Joh 1, 16 Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Schlussgebet Barmherziger Gott, du bist es, der uns in diesem heiligen Sakrament begegnet. Lass die Kraft dieser Speise in uns wirksam werden und mache uns durch dieses große Geschenk bereit, stets neu deine Gaben zu empfangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Vor gar manchen Gedanken bleibt man im Zweifel befangen stehen, besonders wenn man die Sünden der Menschen sieht, und man fragt sich: Soll man es mit Gewalt anfassen oder mir demütiger Liebe? Entscheide dich immer für demütige Liebe. Wenn du dich ein für alle Mal dazu entschlossen hast, so wirst du die ganze Welt bezwingen. Die ,demütige Liebe ist eine furchtbare Kraft; sie ist die allergrößte Kraft und ihresgleichen gibt es nicht (Staretz Sossima, in Dostojewski, Die Brüder Karamasoff). Schott Tagesliturgie Mittwoch 30 Dezember 2015 * zurück * weiter * 30. Dezember, 6.Tag der Weihnachtsoktav * Lesejahr: C II, StB: I. Woche [Mittwoch, 30.12.2015__] Perikopen Zu Fragen der Auslegung und Exegese der liturgischen Lesungen empfehlen wir Ihnen auch den Besuch der Seite perikopen.de __________________________________________________________________ Liedvorschläge Hier finden Sie Liedvorschläge für den Gottesdienst Amt für Kirchenmusik Augsburg __________________________________________________________________ Psalmtöne Zum Online-Kantorale antwortpsalm.de Schott Messbuch bestellen Schott Messbuch für die Sonn- und Festtage Lesejahre A, B, C (auch als CD-Rom-Ausgabe) in der Klosterbuchhandlung bestellen: Bestellformular * Schott * Tagesimpuls * Register * Hinweise * www.erzabtei-beuron.de © 2013 Erzabtei St.Martin zu Beuron | [javascript protected email address] Adminiatrationsansicht Konzept & Realisierung: Weitblick Internetwerkstatt | Design: Ari Gröbke nach oben ____________________ suchen ×