129:1 Hoffnung in der Bedrängnis [Ein Wallfahrtslied.] Sie haben mich oft bedrängt von Jugend auf, - so soll Israel sagen -, ^[Wörtlich: von meiner Jugend auf.] 129:2 sie haben mich oft bedrängt von Jugend auf, doch sie konnten mich nicht bezwingen. [118,13; Joh 16,33] 129:3 Die Pflüger haben auf meinem Rücken gepflügt, ihre langen Furchen gezogen. [66,12; Jes 51,23] 129:4 Doch der Herr ist gerecht, er hat die Stricke der Frevler zerhauen. 129:5 Beschämt sollen alle weichen, alle, die Zion hassen. 129:6 Sie sollen wie das Gras auf den Dächern sein, das verdorrt, noch bevor man es ausreißt. [Jes 37,27] 129:7 Kein Schnitter kann seine Hand damit füllen, kein Garbenbinder den Arm. 129:8 Keiner, der vorübergeht, wird sagen: / "Der Segen des Herrn sei mit euch." - Wir aber segnen euch im Namen des Herrn. [Rut 2,4]