>_ var = i In den letzten Tagen ist nicht viel vorgefallen, jedenfalls nichts worüber ich schreiben möchte. Das hat mich zu der Überlegung geführt, über was ich denn überhaupt schreiben möchte. Und über was nicht. Mir gefällt das phlogen, weil es mir Gelegenheit gibt noch mal über den Tag zu reflektieren. Ich könnte auch schreiben es zwingt mich dazu - im positiven Sinne. Und es rückt damit oft alltägliche Dinge in den Vordergrund, Dinge, die sonst bei mir völlig untergehen. Es ist doch so: als Erwachsener bestimmt die Arbeit und der Arbeitsplatz den Alltag. Wir machen uns Sorgen wegen Corona oder einfach weil die Welt eh gerade vor die Hunde geht, wir regen uns über Politik und Politiker auf und sowieso über alle die anders denken als wir. Und den Rest der Zeit starren wir auf einen Bildschirm. Schlimmer noch, währenddessen auch. Manchmal denke ich auch es gibt heute keine einfachen Themen mehr und ständig steht man mit einem Fuß schon halb in einem Fettnäpfchen. Und es sind ja auch viele wichtige Themen dabei, aber ich fühle mich manchmal überfordert. Was ich jedenfalls sagen möchte ist, dass mir die einfachen Dinge fehlen oder wahrscheinlich besser: mir fehlt die Aufmerksamkeit dafür. Oder noch anders: die "einfachen" Dinge haben nicht den Stellenwert, den sie haben sollten. Und damit höre ich heute auf. Eine Sache noch. Was haben phlog schreiben und programmieren gemeinsam? Den Titel für einen phlog Beitrag zu finden ist genauso schwer wie einen guten Variablennamen.