450.000

Somit war 1937 jeder achte Moskauer ein Jude. Dort saß man an der Quelle.

In der Sowjetunion gab es einen ‘Judenschutz-Paragraphen1. Die Londoner jüdische Zeitung ‘Die Zeit’ brachte am 17. Februar 1936

einen Artikel, aus dem inhaltlich etwa folgendes hervorging: Die Sowjetgerichte gehen brutal gegen jede freie Meinungsäußerung vor, welche gegen die Herrschaft der Juden spricht. Es werden die schärfsten Strafen verhängt. Schon ein unbe dachtes Wort kann zu Gefängnis oder Zwangsarbeit führen.

[Kommoss, “Juden hinter Stalin”.]

Um das Übergewicht der Juden in der UdSSR zu verwischen, haben viele Juden einen russischen Namen angenommen. Wenn auch bei den großen Säuberungsaktionen, insbesondere in den 30er Jahren, manch ein Jude sein Leben lassen mußte, so wurden diese wieder durch artgerechte Nachfolger ersetzt. [Kommoss “Juden hinter Stalin”.]

Die Quellen der hier gemachten Angaben stammen aus: “Prawda”; verschiedenen Stellen der Autobiographie von Trotzki; “Sozialistitscheski Westnik, Paris; “Moment”, jiddische Zeitung Warschau; Molotow, 8. Sowjetkongreß; “Matin”, 1937; “Nowoje Slowo”, russ.

Emigrantenzeitung; Zentral-Exekutivkomitee, 1933; Diplom.Jahrbuch d. Volkskommissariats, 1936; “Deutsche Zentralzeitung, Moskau; “Iswestija” u. a. [aus: Kommoss, “Juden hinter Stalin”.]

Wenn man diese Entwicklung betrachtet, so kann man unschwer feststellen, daß jene im Bolschewismus eine Möglichkeit sahen, die Weltherrschaft zu erlangen. Wer wollte denn ernsthaft bestreiten, daß der Bolschewismus/Kommunismus die Weltrevolution zum Ziel hatte? Das Ziel des Bolschwewismus/Kommunismus war mit dem Ziel der Talmudisten deckungsgleich. Der andere Weg ist der über die internationale Hochfinanz. Um hier den richtigen Einblick zu bekommen, ist es empfehlenswert,

 

M

251

Henry Ford zu lesen: “Der internationale Jude”. Hier wird der ganze Weg zur Weltmacht beschrieben. Und wie es heute aussieht, das hat uns unter anderem der deutsche Bundeskanzler Kohl gesagt: Die USA haben den Golfkrieg für Israel geführt. [UN, 1995]

Henry Ford berichtet in seinem Buch “Der internationale Jude”

ausführlich über die Lage im Deutschen Reich nach 1918.

Wie sah es 1918 nach der Revolution in Deutschland aus? Jene waren die großen Kriegsgewinner auf der internationalen Schiene geworden.

Und zur Politik fanden sie einen leichten Weg. Die öffentliche Meinung hatten sie bereits geschickt durch die Presse beeinflußt, die zum großen Teil in ihren Händen war.

In dem Kabinett von sechs Männern, welches der kaiserlichen Reichsregierung folgte, saßen die Juden Haase und Landsberg. Haase

leitete das Auswärtige Amt, ihm zur Seite stand der Jude Kautsky, ein Tscheche, der 1918 noch nicht einmal deutscher Staatsbürger war.

Ferner gehörten zu diesem Gremium die Juden Cohn und Herzfeld.

Der Jude Schiffer wurde Finanzminister, der Jude Bernstein sein Assistent. Als Staatssekretär des Inneren füngierte der Jude Preuß, ihm zur Seite stand der Jude Freund. Chef des Nachrichtenwesens wurde der Jude Fritz Max Cohen.

In Preußen sah es nicht anders aus: Die Juden Hirsch und Rosenfeld teilten sich die Ministerien für Inneres und Justiz. Der Jude Simon wurde Staatssekretär im Finanzministerium.

Für das Erziehungswesen zeichneten die Juden Futran und Arndt. Im Kolonialamt saß der Jude Meyer-Gerhard. Für die Künste war der Jude Kastenberg zuständig. Im Kriegs-Ernährungsamt saß der Jude Wurm, im Wirtschaftsministerium waren die Juden Dr. Hirsch und Geheimrat Dr. Stadthagen.

252

Den Soldatenrat leitete der Jude Cohen; dazu gehörten die Juden Stern, Herz, Löwenberg, Fränkel, Israelowitz, Laubenheim, Seligsohn, Katzenstein, Lauffenberg, Heimann, Merz und andere. In Bayern machte sich der Jude Eisner zum Ministerpräsidenten.

Finanzminister wurde der Jude Jaffe.

Überall, in allen wichtigen Gremien, wo man nur hinsah, waren jene zu finden.

Wie konnte es dazu überhaupt kommen? - Jene waren auch die Wegbereiter der Revolution von 1918. Schon bald nach Kriegsbeginn erklärte ein namhafter Jude, Ströbel, daß ein voller Sieg der Deutschen nicht im Interesse der Sozialdemokratie läge. Außerdem war die jüdische Presse dagegen, daß Deutschland den Krieg gewinnen sollte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Deutschland bereits über 120

Milliarden Mark Tribut an Israel gezahlt. Allein in der Zeit nach dem Golfkrieg bekam Israel von der BRD eine Milliarde Mark. Abgesehen von den 18 Milliarden, die über die USA für den gesamten Golfkrieg bezahlt wurden; mehr als er gekostet hat.

Im übrigen kann man die Situation in kurze Worte fassen: Alle Medien dürfen ungestört Kübel voll Dreck über die deutschen Soldaten und das deutsche Volk auskippen; es wird niemand zur Rechenschaft gezogen. Auch dann nicht, wenn die Be hauptungen falsch und erlogen sind. Andererseits ist es keinem Deutschen erlaubt, gewisse Tatsachen zu erhellen.

Wir haben uns über unsere Talmud-Arbeit juristisch beraten lassen.

Wir dürfen den Talmud nur dann mit seinen negativen Zitaten bringen, wenn wir gleichzeitig auf Reinhold Mayers “Der Talmud”

hinweisen, der hauptsächlich die positiven Seiten des Originals hervorhebt. Das, so meinen wir, haben wir ausreichend getan und empfehlen hier nochmals: Lesen Sie dieses Buch, damit Sie sich ein umfassenderes Urteil bilden können! Dennoch meinen wir, daß es um die Lauterkeit eines Staates bedenklich bestellt ist, wenn ein Angehöriger dieses Staatsvolkes sich Sorgen machen muß, ob er

die Wahrheit bringen darf.

253

Muß man bei all dem nicht daran denken, was im Talmud unter Pesachim 87b Raschi zu finden ist?: “Wir drücken sie (die Nichtjuden) nieder, wir schlagen sie in Gedanken: das wird immer unsere Beschäftigung sein.”

Oder bei Baba mezia 33b?: “Die Nichtjuden sollen zu Schanden werden, die Juden aber sollen sich freuen.”

Wir irren uns, wenn wir davon ausgehen, daß alle Juden so eigen-sinnig denken und ihr Leben so talmudtreu gestalten. Es gibt durchaus Juden, die ebenso normal denken können, wie Angehörige anderer Völker. Sie wissen, daß dieses ewige Trachten nach Vorrechten und Auserwähltheit nicht berechtigt ist und zu Konflikten fuhren muß.

Ben Chaim schreibt in ‘Juda erwache!’, Zürich, 1938, Seite 14: “Wahrheit ist aber, daß jeder von uns sich besser dünkt als der andere und daher mit allen Mitteln und unter allen Umständen sich eine bessere Position zu verschaffen trachtet. Denn er ist ja schließlich auserwählt, diese Idiotie hat er mit der Muttermilch eingesogen!

Eine solche Einstellung zum Leben ist nicht nur unsittlich, sondern geradezu verbrecherisch und um so tragischer, als wir uns dessen gar nicht bewußt werden, was wir damit anrichten. Unsere Beziehung zum Leben ermangelt also derjenigen sittlichen Basis, wie sie im Zusammenleben der Menschen und Völker erstes Gebot ist, nämlich der Gerechtigkeit, der gerechten Beziehung zu sich selbst und den anderen. Unser Glaube an Auserwähltheit ist gleichzeitig auch der Glaube an unser Bessersein als unsere Mitmenschen, und das ist eine schreiende Ungerechtigkeit und eine dauernde Herausforderung und blutige Beleidigung für die anderen.”

Seite 17: “Um den Antisemitismus zu verstehen, müssen wir Juden versuchen, uns selbst einmal mit den Augen der anderen vorzustellen.

Wir müssen uns vorstellen, wie mitten unter uns Menschen mit fremdländischem Aussehen und fremdartigen Bewegungen, 254

Gestikulationen und Allüren leben, wie sie die Belange unserer Wirtschaft und unseres gesamten nationalen Lebens mit rück-sichtsloser Selbstverständlichkeit an sich reißen, wie sie einen Staat im Staate bilden.”

Seite 16: “Franzosen und Deutsche, Griechen und Türken, Polen und Litauer, vermögen, einmal zusammengekommen, schneller und fester zueinander Brücken zu schlagen, als die einheimischen Juden zu ihren Wirtsvölkern es seit Jahrtausenden vermochten. Die Ursache dafür ist hier wie überall einzig und allein in der fixen Idee zu suchen, die das jüdische Volk befallen hat und es überall und zu allen Zeiten daran gehindert hat, in menschlich vertraute freundschaftliche Beziehungen zu den anderen zu treten. Unter diesen Umständen, bei dieser

totalen Verblödung unseres Volkes, ist der Antisemitismus, ist die Abwehr der nichtjüdischen Welt gegenüber dieser Arroganz und Überheblichkeit unseres Volkes in allen seinen Erscheinungs-formen, geradezu eine natürliche historisch zwangsläufige Erscheinung.”

Seite 19: “Können wir behaupten, daß auch bei uns zum mindesten die allgemeine theoretische anfängliche Unterweisung der jüdischen Jugend im Geiste der alle Nationen umfassenden Nächstenliebe geschieht, wird nicht vielmehr durch den unglückseligen Auserwähltheitsglauben die ungerechte Beziehung zum Nichtjuden in die Seele des Kindes gepflanzt, um es nie wieder zu verlassen? Ist die Rede vom ‘Goj’ im Schöße der jüdischen Familie weniger wegwerfend, weniger unfreundlich oder gar feindselig als bei den anderen umgekehrten Falles? Man beruft sich in diesem Zusammenhang bei uns darauf, daß es nur die Feindschaft der anderen ist, die diese Reaktionsempfindungen auslösen. Mag sein, daß heute schon durch einen unübersichtlichen und nicht mehr zu unterscheidenden Knäuel von Ursache und Wirkung, Stoß und Gegenstoß, die Verkrampfung der gegenseitigen Abneigung von beiden Seiten gleichermaßen genährt wird. Fest steht jedoch, daß wir es waren, die durch die Proklamation unserer Auser-255

wähltheit den Anfang und den Grund zu diesem grauenhaften Mißverständnis gelegt haben; wir also haben zuerst und unprovoziert den ersten Schlag gegen die Menschheit geführt.”

Seite 20: “Es konnte also kein größeres Verbrechen an einem unschuldigen Volke begangen werden, wie es dem unserigen zugefugt wurde, als man es vor Jahrtausenden gelehrt hat, daß es von allen Völkern der Erde einzig und allein von Gott auserwählt ist, ihm zu dienen, und dementsprechend auch allein dazu berufen ist, die Gnade und den ganzen Segen Gottes zu erfahren. Die Geburtsstunde dieses ungeheuerlichen Messianismus ist gleichzeitig auch die Geburtsstunde des Antisemitismus, gleichviel in welcher Gestalt er nachher auch erscheinen mochte.”

Seite 21: “Als nämlich das Volk Israel in grauer Vorzeit in ägyptische Knechtschaft geriet und den Sitten der damaligen Zeit entsprechend schwere und erniedrigende Sklavenarbeit verrichten mußte, da fiel seinem Befreier nichts Besseres ein, als diesen Knechten und Sklaven ihre Auserwähltheit vor Gott und der Menschheit zu predigen und ihnen ein Land zu verheißen, wo es gottgefällig und glücklich leben könnte. Dieses psychologische Taschenkunststück von Moses, dem sogenannten Lehrer und Befreier des jüdischen Volkes, wodurch er versklavte und verzweifelte Menschen seelisch und moralisch aufrichten und zum Widerstand gegen ihre Unterdrücker führen wollte, war für den damaligen Zustand des jüdischen Volkes vielleicht zweckmäßig ersonnen, in der nachfolgenden Zeit jedoch von verheerender Wirkung für seine geistige und seelische Entwicklung.”

Seite 23: “Bis heute ist unserer Volksreligion noch kein Luther, kein

Reformator erstanden, der uns von dieser menschenunwürdigen und menschenfeindlichen Irrlehre (der Auserwähltheit) befreit hätte! Und heute ist es so weit, daß der Glaube an die Auserwähltheit und das jüdische Volk geradezu ein Begriff ge-256

worden sind. Diese tiefsinnige und grenzenlose Anhänglichkeit unseres Volkes an dieser seiner fixen Idee ist heute auch ihm zur Selbstverständlichkeit, zur religiösen und geistigen Basis seiner ganzen Existenz geworden. Angewiesen aber auf das Zusammenleben mit den anderen Völkern und sogar auf deren Gastfreundschaft ist es in unserer Situation reiner Selbstmord, solche religiösen Wahnvorstellungen zu hegen.”

Seite 29: “Wir Juden beklagen uns, daß die Welt uns gegenüber intolerant ist; darauf ist zu erwidern, daß die Welt gerade uns gegenüber seit altersher die größte Toleranz bewiesen hat und noch beweist. Die Völker der Erde sind wahrhaftig großmütig genug, wenn sie es zulassen, daß unter ihnen Menschengruppen hausen und agieren dürfen, deren höchstes Gesetz es ist, daß das ihnen Asyl gewährende Volk vor Gott und den Menschen minder ist als sie selbst.”

Seite 30: “Unter diesen Umständen ist der Antisemitismus etwas durchaus Natürliches und Folgerichtiges, und umgekehrt sind die, allerdings seltenen Perioden unserer Geschichte, die ein Verschwinden oder Nachlassen des Antisemitismus aufweisen, unnatürlich und selbst unbegreiflich, denn sie zeugen davon, daß die anderen Völker ihren natürlichen Abwehrsinn gegen Fremdes und Verkehrtes verloren haben.”

Dr. Jakob Frommer schreibt in “Vom Ghetto zur modernen Kultur”, Charlottenburg 1906, Seite 154: “Seit Jahrtausenden ziehen wir durch die Welt mit dieser durch nichts gerechtfertigten Überhebung und Selbstbeweihräucherung; beten wir: ‘Du hast uns auserwählt unter allen Völkern, gelobt seist du, Herr, daß du mich nicht zum Goj gemacht hast’; lassen uns durch selbstgefällige Phrasen täuschen. Und was haben wir damit erreicht? Verachtet, gehaßt, mißhandelt werden wir überall, wohin wir kommen.”

Zitieren wir Bela Bangha, “Klärung in der Judenfrage”, Wien-Leipzig, 1934, S. 50:

257

“Der heutige Jude ist kein alttestamentarischer Jude mehr, er ist vielmehr eine Erziehungsfrucht des Talmud der nachchristlichen Gesetzerklärung, und er bleibt ein Talmud-Jude, selbst wenn er persönlich jede Hochachtung vor dem Talmud aufgegeben und jeglichen religiösen Glauben über Bord geworfen hat.”

Die Gegensätze in der jüdischen Brust können bei anderen Menschen kaum größer sein:

“Wir, die wir uns selbst als die Retter der Welt aufgespielt haben, wir, die wir geprahlt haben, der Welt “den” Heiland gegeben zu haben, sind nichts anderes als Betrüger, Vernichter, Brandstifter und Henker

dieser Welt.” [Oskar Levy, “The Russian-significances of World revolution”, Oxford, 1920, Seite X, zit. a.”Jüdische Selbstzeugnisse”, Dr. Pohl, Frankfurt/M.]

“Daß der Jude Perversionen des erotischen Prozesses viel zugänglicher ist als der Arier, wissen wir bereits; daß er aber die jüdische Ärzteschaft zweierlei Weisheit predigt, die eine für den zu ver-nichtenden arischen Menschen, die andere für den zu heilenden und stählenden jüdischen Stammesgenossen, ist wohl weniger bekannt.

Ein bekannter Schüler Freuds wagt es zum Beispiel allen Ernstes, die Onanie als nicht gesundheitsschädlich geradezu zu empfehlen, wogegen den jüdischen Stammesgenossen Keuschheit und Sittenreinheit ans Herz gelegt wird. Und daß es namentlich die jüdische Ärzteschaft ist, die der unglückselig verarmten und ver-kommenen einheimischen Bevölkerung mit innigem Behagen den Dienst der Abtreibung der Leibesfrucht leistet, ist allgemein bekannt.

Der schamlose Vernichtungswille gegen das Wirtsvolk kam nach dem Umsturz erschütternd zum Ausdruck, da etwa neun jüdische Ärzte gleichzeitig und durch gemeinsame Plakate in verschiedenen Wiener Bezirken Vorträge ankündigten, deren Ziel und Sinn die planmäßige Verhinderung der Konzeption war …

Wenn man bedenkt, daß in Wien ein eigener Verein “Mutter-schaftsschutz” besteht, der Vernichtung der Leibesfrucht propagiert, daß mit Broschüren dieses Inhalts in vielen Tausenden und 258

zu merkwürdig billigen Preisen die Städte und das Land überschwemmt werden, wohin gegen die Kinder Israels, die sich’s ja auch leisten können, immer noch dem Grundsatz huldigen, fruchtbar zu sein und sich zu vermehren wie der Sand am Meer, so wird man die teuflische Zielstrebigkeit, den verbrecherischen Vernichtungswillen Zions mit Schaudern be greifen lernen.”

[Arthur Trebitsch in “Deutscher Geist oder Judentum”, Wien, 1921, S.

234/235.]

Soll man bei dem vorhergehenden Text verzweifeln? Wird man nicht an die heutige Zeit, fünfzig Jahre nach 1945, erinnert? Die Abtreibung wird als “modern” propagiert! Sie gibt der Frau erst die richtige Würde! Sie kann sich endlich selbstverwirklichen! Egal, wer hinter diesem Verbrechen steckt. Fragen wir aber: Wer wünscht denn eine solche Entwicklung? - Wird uns Europäern der Vorschlag von Ben Chaim aus seinem Buch “Juda erwache”, Zürich, 1938, S. 28 helfen können?: “Stört ein Volk oder eine Rasse, wie wir Juden es seit Jahrtausenden unleugbar tun, den Lebensfrieden der anderen Völker, so muß es erzogen und gebessert werden, eben im Geiste der Brüderlichkeit und Nächstenliebe. Nur so kann die Judenfrage gelöst werden, nämlich indem man die Juden nicht verfolgt und hetzt, sondern erzieht und bessert.”

Jetzt müßte es sich ja zeigen, ob die führenden Juden in Europa bereit sind, auf der Basis der Gleichberechtigung und nicht auf der der Auserwähltheit, über diese Probleme zu reden. Wir sind bereit. Wir warten darauf, daß unsere Hand nicht ausgeschlagen

wird. Bisher wurde alles getan, eine Verständigungsbereitschaft abzulehnen.

Wir geben aber die Hoffnung nicht auf. Auch dies wollen wir so sehen, daß alles im Rahmen der Gleichberechtigung gemeint ist: David Ben Gurion, Zionist, Ministerpräsident Israels von 1955-1963: “Wo es keine Vision mehr gibt, geht ein Volk zugrunde.

259

Es ist das natürliche und historische Recht jeder Nation, frei zu sein, ihren eigenen Weg zu gehen und ihr Leben und ihre Daseinsform zu gestalten in Übereinstimmung mit ihren Anlagen und Bedürfnissen und den gegebenen Umständen. Nur durch innere Freiheit und Treue zu sich selbst wird sie die Stärke haben, ihr Schicksal zu erfüllen und die Aufgaben durchzuführen, welche die Geschichte ihr auferlegt hat.” - Hoffentlich hat er damit auch die anderen Völker gemeint!

Das sind Selbsterkenntnisse der Juden, die uns zum Teil hoffnungslos werden lassen, andererseits aber auch hoffen lassen. Wir meinen, die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Wir sehen allerdings dann keinen Funken von Hoffnung, wenn wir, um einen vernünftigen Ausgleich zwischen den Völkern zu erlangen, entdecken müssen, daß eine bestimmte Clique von Nichtjuden in gewohnter Manier katzbuckelnd vor bestimmten Zionisten sich gebärden und diese als ihre Herren anerkennen. Es gab schon vor dem Ersten Weltkrieg Reform-Juden, die kritische Fragen stellten, die sich anhören, als wären sie heute formuliert worden. Isidor Witkowski (Maximilian Harden) in der ‘Zukunft’ vom 23. Juli 1904:

“Darf man über jede andere Religion, jede Rasse und Klasse rück-sichtslos reden und nur gegen Israel nicht ein kritisches Wörtchen wagen? Das wäre eine wunderliche Forderung, um so wunderlicher, als sie von Leuten gestellt zu werden scheint, die täglich Toleranz heischen.”

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg schlössen sich Juden in Paris zu der ‘Kna’anim-Bewegung’ zusammen, die an die vormosaische Zeit anknüpfen wollte und eine Sammlung der semitischen Völker an-strebte. Sie wollten sich und ihr Volk vor allem von dem Fluch der Wahnsinnsideologie’ befreien, wurden aber in Israel aufs heftigste bekämpft und praktisch aus dem Lande geekelt. Sie wanderten später nach Südamerika aus. Die israelische Zeitschrift DAWAR schreibt: 260

“Es ist Schluß mit den Kna’anim! - Diese völkischen Ideologen, die auch bezeichnenderweise den Beifall der Ludendorffer und anderer Wodansanbeter in Deutschland fanden, haben sich aufgelöst und verdienten Prügel. Diese Leute wollten das Volk Israels um seine Vorrangstellung als allein von Gott auserwähltes Volk bringen und schmähten Moses und das Gesetz. Jetzt ist die Seifenblase zerplatzt.”

[EUKOR 1958, Nr. 57.]

Zu welchem Schluß, zu welchem Ergebnis kommen wir nun bei

unseren Untersuchungen? Sollten wir vor der Macht der Talmudisten kapitulieren, uns sagen, daß es hoffnungslos ist, darauf zu warten, daß diese Menschen einsehen, nicht die Rolle eines auserwählten Volkes spielen zu dürfen? - Ein jüdischer Zeitgenosse, Abraham Gurewitz, hilft uns:

“Durch Reformierung seines Glaubens (Abkehr von Auserwähltheits-und Weltherrschaftsgedanken) und Anpassung seines Sittengesetzes an das der anderen Völker: das Unheil abzuwenden, das sonst doch noch einmal über unser Volk hereinbrechen wird, wenn es halsstarrig an alten Überlieferungen festhält, die heute keine Berechtigung mehr haben und noch nie gehabt haben.” Und das sagte Gurewitz nach dem Zweiten Weltkrieg!

Allein der naturgegebene Selbsterhaltungswille sollte uns vor einer Selbstaufgabe bewahren. Das Leben wird immer ein Kampf sein. Wir dürfen also nicht verzagen, sondern müssen uns umsehen, wo wir in unserem Lebenskampf Bündesgefährten finden können. Hoffen wir, daß uns diese Gefährten aus dem Judentum begegnen. Der Sinn dieses Buches wäre verfehlt, wenn wir uns den alttestamentarischen und talmudischen Gepflogenheiten anschließen würden; das heißt, Haß und Unversöhnlichkeit zu predigen und auf besonderen Rechten zu bestehen. Wir halten diese Art für menschenunwürdig! Aus diesem Grunde sehen wir überhaupt keine Veranlassung, den Talmud als ein vorbildliches Lehrwerk zu betrachten.

261

Rufen wir nochmals einen jüdischen Zeugen für eine Denkungsart auf, die unseren Empfindungen entspricht:

“Jedes Volk hat sein eigenes Wesen und seine eigene Gestalt, jedes Volk steht in seiner eigenen Art und darf keinem anderen Untertan sein, jedes Volk hat seinen natürlichen Ort und einen Anspruch, da zu leben, und jedem Volk muß gewährt sein, sich seinen Gott nach seinen eigenen Gedanken zu wählen.” [Martin Buber, jüdischer Philosoph, 1878-1965.]

Hier spricht ein jüdischer Philosoph eine ganz natürliche und verständliche Weisheit aus, die jeder vernünftige Mensch unter-schreiben kann!

Mit der Person des Moses, als Stifter des Mosaismus, hängen die großen Probleme der Welt zusammen. Ohne Mosaismmus gäbe es kein Christentum. Ohne Mosaismus plus Christentum gäbe es keinen Islam. Ohne diese drei Religionen wären den Menschen viele Völkervernichtungen, Inquisition, ‘Hexen’verbrennungen und Reli-gionskriege, mit Millionen von Toten und Gefolterten, erspart geblieben. Aber jede der drei Religionen behauptet, die allein-seligmachende zu sein. Da kann doch etwas nicht stimmen! Ein letztes Wort: Die talmudischen Orthodoxen, die kommunistisch-bolschewistischen wie die kapitalistischen Machthaber, die blind sich

Unterwerfenden des Auserwähltheits-Gedankens eines anderen Volkes und diejenigen, die sinnlosen Antisemitismus mit Anti-mosaismus verwechseln, haben das völkische Judentum in Verruf gebracht. Unsere ganze Hoffnung liegt bei denjenigen des Judentums, die hier zu Wort kamen und selber die Unmöglichkeit der alten Linie erkannt haben. Diesen wollen wir besonders die Hand ausstrecken und gemeinsam für eine bessere Zukunft alles tun, was in unserer Macht liegt. Die Ursachen haben wir erkannt. Nun beginnt die praktische Arbeit.

***

262

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