32. ENTSTEHUNG ROMS

Sanhedrin, Fol. 21 a: “… In der Stunde, wann Schelomoh die Tochter Pareos heiratete, stieg Gabriel herab und steckte ein Rohr in das Meer; dieses brachte eine Sandbank hervor, auf der die große Stadt Rom erbaut wurde.”

II. ÜBER DIE TALMUDPROZESSE IN UNGARN

Hiermit haben wir die wichtigsten Talmud-Übersetzungen des Ungarn

Luzsenszky abgeschlossen.

Seit 1910 hat Luzsenszky seine Schriften verbreitet. Im Jahre 1923

gelang der Gegenseite die Beschlagnahme von 2200 Exemplaren durch die Staatsanwaltschaft. 1926 mußte die Beschlagnahme aufgehoben werden, und der Autor begann mit der Versendung dieser Exemplare. Die Talmudisten bekamen Wind davon und strengten einen neuen Prozeß an. Natürlich gehörte auch dazu, daß 230

Luzsenszky von Gegnern Schmähungen auf offenen Karten erhielt.

Darauf verklagte er diese. Sie wurden jedoch nur zu 4 Pengö (3 Mark) Geldstrafe verurteilt, weil der Text des Prospektes ‘schmähende Ausdrücke’ gegen die Juden enthalten habe. Die Talmudisten waren damit nicht zufrieden und gingen in die nächste Instanz. Darauf wurde vom Gericht angeordnet zu prüfen, ob die Behauptungen in dem Prospekt der Wahrheit entsprächen oder nicht.

Zwei Sachverständige wurden bestellt. Es wurden dabei 97

Talmudzitate geprüft (über Diebstahl, Raub, Betrug und Mord) und der Sachverständige, Dr. Kmosko, erklärte:

“Auf die erste Frage des Gerichts, ob die von Luzsenszky her-ausgegebene Talmudübersetzung dem Originaltext des Talmud entspricht - insbesondere jenem Teile, welcher über die Nichtjuden beleidigende Äußerungen enthält - muß ich mit einem ausgesprochenen ‘Ja’ antworten. Die Gemara stellt sich im Prinzip auf den Standpunkt, daß die Nichtjuden keine Menschen sind, sondern Tiere,… Vor einem jüdischen Richter wird der Nichtjude nach einem viel strengeren Recht verurteilt, als der Jude. Wir finden auch solche Meinungen, wonach die Ausraubung, Übervorteilung der Nichtjuden eine erlaubte Sache sei.”

Im weiteren Verlauf der Verhandlungen lobten die Juden ein paar Päpste, die den Talmud wohl anerkannt hätten, während die Gegenseite zehn Päpste ins Rennen schickten, die den Talmud auf den Index gesetzt und die Verbrennung angeordnet hätten. Langer Rede kurzer Sinn: Die Advokaten einigten sich darüber, die ganze Sache aus Gründen der Unwichtigkeit im Sande verlaufen zu lassen. Es sollte auch nichts über den Gerichtsverlauf verlautbart werden. Die jüdische Presse versprach Stillschweigen. Und damit schien all der Ärger unter den Teppich gekehrt zu sein. Der Pferdefuß ließ nicht lange auf sich warten. Die jüdische Presse hielt sich nicht an die Vereinbarungen und brachte alles lang und breit in ihrem Sinne. Ganz nach talmudischer Art!

231

So können wir wieder einmal feststellen, daß der Talmud nicht nur seine Bedeutung behalten hat, sondern daß die Talmudisten diese Art in der Praxis pflegen.

 

III. AUSZUG AUS ‘DER BABYLONISCHE TALMUD’ v.

Lazarus Goldschmidt

Die im Original erscheinenden Fußnoten fügen -wir in den Text in () ein. Der Ausschnitt erfolgte wahllos aus dem zwölften Band ab Seite 378ff,Fol. 13a-14b

.

Nidda, Fol. 13a: Je häufiger die Hand untersucht, desto lobenswerter ist dies, bei Frauen, bei Männern aber werde sie abgehackt.

GEMARA. Welchen Unterschied gibt es zwischen Frauen und Männern? Bei Frauen, die dabei nichts empfinden, ist es lobenswert, bei Männern, die dabei empfindlich (weil die Berührung des Gliedes Wollustgefühle erweckt) sind, werde [die Hand] abgehackt. - Wieso demnach je häufiger, dies gilt ja auch, wenn nicht häufig!? - Das ‘häufiger’ bezieht sich auf Frauen. Es wird gelehrt: Dies (daß Männer es zu unterlassen haben) gilt nur vom Samenergusse, beim Flusse ist es bei Männern ebenso lobenswert, wie bei Frauen.

Aber auch beim Samenerguss darf man dies, wenn man sich mit einem Spane (Mit einem harten Gegenstand, der kein Lustgefühl verursacht.) oder einer Scherbe untersucht. - Etwa nicht auch mit einem Lappen, es wird ja gelehrt, man untersuche sich mit einem Lappen, oder womit man sonst will!? - Wie Abajje erklärt hat, mit einem groben Lappen, ebenso auch hierbei, mit einem groben Lappen (Mit einem harten Gegenstand, der kein Lustgefühl verursacht.).

Worauf bezieht sich die Erklärung Abajjes? - Auf folgende Lehre.

Wenn jemand Hebe ißt und ein Prickeln in seinen Gliedern (Das Gefühl hat, daß er Samenerguß bekommt.) merkt,

232

so halte er das Glied (Er halte die Öffnung fest, um den Austritt des Samens zu verhindern.) fest und schlucke die Hebe herunter. Und [auf die Frage,] wieso er es anfassen darf, R. Eliezer sagte ja, wenn man das Glied anfaßt und uriniert, sei es ebenso, als brächte man eine Sintflut über die Welt (Die Sintflut kam über die Welt wegen der Ausschweifung; Gen. 6, 12.), erwiderte Abajje: mit einem groben Lappen. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen, mit einem weichen Lappen, denn sobald [der Samen] abgegangen ist, ist er gezwungen (Die Berührung ist nicht mehr von Bedeutung.). - Und Abajje!? - Es ist zu berücksichtigen, er könnte dadurch noch mehr ausstoßen. - Und Raba!? - Man berücksichtige nicht, er könnte noch mehr ausstoßen. Etwa nicht, es wird doch gelehrt: dies (Das Berühren des Gliedes, nachdem die Ejakulation bereits begonnen hat.) ist damit zu vergleichen, als wenn man einen Finger an das Auge legt; solange der Finger am Auge ist, tränt das Auge und tränt immerfort weiter. - Und Raba!? - die sich wiederholende gleichzeitige Erbrünstung ist ganz ungewöhnlich. Eliezer sagte: Wenn jemand das Glied anfaßt und uriniert, so ist es ebenso, als brächte er eine Sintflut über die Welt. Sie sprachen zu Eliezer: Es kommen ja (Wenn man nicht anfaßt.) Spritzer

auf seine Füße, sodaß es den Anschein hat, als wäre ihm die Harnröhre durchgeschnitten, sodaß er seine Kinder ins Gerede bringt, sie seien Hurenkinder!? Dieser erwiderte ihnen: Lieber bringe man seine Kinder ins Gerede, sie seien Hurenkinder, als nur eine Stunde vor Gott als Frevler zu erscheinen. Ein Anderes lehrt: R. Eliezer sprach zu den Weisen: Man kann ja auf einer erhöhten Stelle stehen und urinieren, oder in lockere Erde urinieren, ohne auch nur eine Stunde vor Gott als Frevler zu erscheinen. - Welches antwortete er ihnen zuerst: wollte man sagen, er antwortete ihnen das erstere zuerst, wieso sollte er ihnen, nachdem er es als verboten erklärt hat, ein Mittel genannt haben!? - Vielmehr, dies erwiderte er ihnen zuerst, und als sie an ihn die Frage richteten, wie es denn sei, wenn ihm keine erhöhte Stelle und keine lockere Erde zur Verfugung stehe, erwiderte er ihnen, man bringe lieber seine Kinder

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ins Gerede, als auch nur eine Stunde als Frevler vor Gott zu erscheinen.

Weshalb dies alles? - Weil man nutzlos Samen ergießt. R. Jochanan sagte nämlich: Wer nutzlos Samen ergießt, ist des Todes schuldig, denn es heißt: (Gen. 38, 10.) aber böse war in den Augen des Herrn, was er getan, und er tötete auch ihn. R. Jichaq und R. Ami sagten, es sei ebenso, als vergösse er Blut, denn es heißt: (Jes. 57, 5.) die in Brunst geraten an den Terebinthen, hinter jedem belaubten Baume; die Kinder schlachten in Tälern, unter Felsenklüften, und man lese nicht ßohte [schlachten], sondern sohte [auspressen] (Durch Onanie Samen ergießen.). R. Asi sagte, es sei ebenso, als diente er Götzen, denn hierbei’ heißt es. unter jedem belaubten Baume, und dort (Beim Götzendienste.) heißt es: auf den hohen Bergen usw. und unter jedem belaubten Baume. Einst standen R. Jehuda und Samuel auf dem Dache des Bethauses des Saphjathib in Nehardea. Da sprach R. Jehuda zu Samuel: Ich muß urinieren. Dieser erwiderte: Scharfsinniger, fasse dein Glied an (Um im großen Bogen das Dach nicht zu beschmutzen.

)und uriniere nach auswärts. - Wieso tat er dies, es wird ja gelehrt, R.

Eliezer sagt, wenn jemand das Gleid anfaßt und uriniert, sei es ebenso, als brächte er eine Sintflut über die Welt!? Abajje erwiderte: Hierbei verhielt es sich ebenso, wie bei der Lehre Von der Truppe, denn wir haben gelernt: Wenn eine Truppe in die Stadt einrückt, so sind, wenn zur Friedenszeit, offene Fässer (Mit Wein, den der Nichtjude bei der Berührung für einen Götzen libiert haben kann.) verbotene und verschlossene erlaubt, und wenn zur Kriegszeit, diese und jene erlaubt, weil sie keine Zeit haben, [den Wein] zu libieren. Da sagen wir also, weil sie in Angst sind, kommen sie nicht dazu, ihn zu libieren, ebenso kam er auch hierbei, weil er in Angst war, nicht zu sündhaften Gedanken. -Welche Angst gab es hierbei? - Wenn du willst, sage ich: die Angst der Nacht des Daches (Er fürchtete herunterzufallen.). Wenn du willst, sage ich: die Ehrfurcht vor seinem Lehrer. Wenn du willst, sage ich: die Ehrfurcht vor der Göttlichkeit (Die im Bethause

 

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weilte.). Wenn du willst, so sage ich: die Angst vor seinem Herrn (Vor Gott, er war sehr gottesfurchtig u. würde auch an einer anderen Stelle nicht auf sündhafte Gedanken gekommen sein.), denn Semuel sagte von ihm, er sei gar kein Weibgeborener. Wenn du willst, sage ich: er war verheiratet. R. Nahman sagte nämlich, wer verheiratet ist, darf dies. Wenn du willst, sage ich: er lehrte ihn folgendes: R. Abba, Sohn des R. Benjamin b. Hija, lehrte: Man darf von unten mit den Hoden stützen. Und wenn du willst, sage ich: er lehrte ihn folgendes: R.

Abahu sagte im Namen R. Johanans: Es gibt hierfür eine Grenze: unterhalb der Eichel ist es erlaubt, oberhalb der Eichel ist es verboten.

Rabh sagte: Wer sich absichtlich zur Erektion bringt, sei im Bann. Sollte er doch sagen, es sei verboten!? - Er reizt nur den bösen Trieb wider (Es ist aber nicht direkt verboten.) sich. R. Ami sagte, er heiße Abtrünniger, denn dies ist die Kunst des bösen Triebes: heute sagt er zu ihm, daß er dies tue, morgen sagt er zu ihm, daß er jenes tue, und übermorgen sagt er zu ihm, daß er gehe und Götzen diene, und dieser geht auch und tut dies. Manche sagen: R. Ami sagte: Wer sich zu sündhaften Gedanken bringt, den bringt man nicht in der Umfriedung des Heiligen, gepriesen sei er, denn hierbei heißt es: aber böse war in den Augen des Herrn, und dort heißt es: ((Ps. 5, 5.) denn du bist nicht ein Gott, der am Frevel Wohlgefallen hat, bei dir soll das Böse nicht wohnen. Ferner sagte R. Eliezer: Es heißt: (Jes. l, 14.) euere Hände sind voll Blut, das sind diejenigen, die mit der Hand (Ex. 20, 14.) huren. In der Schule R. Jismaels wurde gelehrt: Du sollst nicht huren, es soll bei dir keine Hurerei vorkommen, ob mit der Hand oder mit dem Fuße.

Die Rabbanan lehrten: Die Proselyten und die mit Kindern spielen, halten den Messias zurück. - Allerdings Proselyten, nach R. Helbo, denn R. Helbo sagte, Proselyten sind für Jisrael so unangehnem wie ein Ausschlag, welches Bewenden hat es aber mit denen, die mit Kindern spielen: wollte man sagen, Päderastie, so sind sie ja zu steinigen, und wollte man sagen, an den Gliedern (Mit Kindern 235

Unzucht treiben, während die Schrift nur von der Päderastie spricht.), so verdienen sie ja durch die Sintflut [umzukommen]!? -Vielmehr, die zum Gebären noch unreife Kinder heiraten. R. Jose sagte nämlich: Der Sohn Davids kommt nicht eher, keine Seelen mehr im Guph (Eigentl.

Körper; Benennung des Raumes, in dem sich die Seelen der noch ungeborenen Menschen befinden.) sind, denn es heißt: (Jes. 57, 16.) denn der Geist wird vor mir eingehüllt und die Seelen habe ich erschaffen (Diese Schriftstelle spricht von der Erlösung.).

Bei Männern aber werde sie abgehackt. Sie fragten: Wird dies als Gesetz gelehrt oder wird dies als Fluch gelehrt? Wird dies als Gesetz gelehrt, wie R. Hona einst einem die Hand abhauen (Wegen eines Falles, von dem ebenfalls diese Strafandrohung gelehrt wird.) ließ, oder ist dies nur ein Fluch? - Komm und höre: Es wird gelehrt: R.

Tryphon sagte: Wer mit der Hand ans Glied [rührt], dem werde die

Hand auf dem Nabel abgehackt. Sie sprachen zu ihm: Sollte jemand denn, wenn ihm ein Dorn in den Bauch gedrungen ist, ihn nicht herausziehen? Er erwiderte: Nein. -Der Bauch wird ihm ja (Wenn man ihm die Hand auf dem Nabel abhackt.) gespalten!? Dieser erwiderte: Lieber mag ihm der Bauch gespalten werden, als daß er in die Unterwelt sinke. Erklärlich ist es, wenn du sagst, es werde als Gesetz gelehrt, daß sie zu ihm sagten, der Bauch wird ihm gespalten, wieso aber der Bauch gespalten, wenn du sagst, es werde als Fluch gelehrt!?

- Muß es denn, wenn es als Gesetz gelehrt wird, durchaus auf dem Nabel erfolgen!? Vielmehr meint es R. Tryphon wie folgt: wer mit der Hand unterhalb des Nabels [rührt], dem werde sie abgehackt. Sie sprachen zu R. Tryphon: Sollte jemand denn, wenn ihm ein Dorn in den Bauch gedrungen ist, ihn nicht herausziehen? Dieser erwiderte: Nein. - Der Bauch wird ihm ja gespalten!? Dieser erwiderte. Lieber mag ihm der Bauch gespalten werden, als daß er in die Unterwelt sinke.

Wenn eine Taube, eine Blöde, eine Blinde, oder die den Verstand verloren hat, Vollsinnige [zu ihrer Versorgung] haben, so können 236

diese sie versorgen (Sie untersuchen u. beim Reinigungsbaden beobachten.), und sie dürfen Hebe essen.

GEMARA. Eine Taube kann sich ja selber untersuchen!? Es wird nämlich gelehrt: Rabbi sagte: In unserer Nachbarschaft war eine Taube, die nicht nur sich selber untersuchte, sondern der auch ihre Gefährtinnen, wenn sie sich untersuchten, es (Das Blut, ob es rein od.

unrein sei; sie war darin kundig.) zeigten. - Es war eine, die sprechen und nicht hören konnte, hier aber handelt es sich um eine, die weder sprechen noch hören kann. Wie wir gelernt haben: Unter Tauber, von dem die Weisen überall sprechen, ist einer zu verstehen, der weder hören noch sprechen kann. Eine Blinde. Sie kann sich ja selber untersuchen und ihrer Gefährtin zeigen!? R. Jose b. R. Hanina erwiderte: [Das Wort] ‘Blinde’ ist nicht aus der Misna (Sondern eine irrtümliche Einschiebung.).

Oder die den Verstand verloren hat. Das ist ja dasselbe, wie ‘Blöde’!? Die ihren Verstand infolge einer Krankheit verloren hat. Die Rabbanan lehrten: Einen blöden Priester lasse man untertauchen, und abends gebe man ihm Hebe zu essen. Man passe aber auf, daß er nicht schlafe (Weil er durch die Bettwärme Samenerguß bekommen kann.).

Schliefe er, so ist er unrein, schlief er nicht, so ist er rein. R. Eliezer b.

R. Cadoq sagte: Man fertige für ihn ein Lederbeutelchen (Für das Glied, das man untersuchen kann.) an. Sie sprachen zu ihm: Ein solches bringt ihn ja erst recht zur Brünstung. Er erwiderte ihnen: Nach eurer Ansicht gibt es also für den Blöden kein Mittel. Sie entgegneten ihm: Nach unserer Ansicht ist er, wenn er geschlafen hat, unrein, und wenn er nicht geschlafen hat, rein, nach deiner Ansicht aber kann ein Tropfen in der Größe eines Senfkornes herausgekommen und vom Beutelchen aufgesogen worden (Es ist nicht zu merken, u. er ißt Hebe in Unreinheit.) sein. Es wird gelehrt:

Im Namen Eleazars sagten sie: Man fertige für ihn ein Beutelchen aus Metall. Abajje sagte: Und zwar aus Kupfer. Wie gelehrt wird. R.

Jehuda sagte: Man be-237

trachte die Blütenköpfe des Ysops als wären sie aus Kupfer (Das keine Flüssigkeit einsaugt.). R. Papa sagte: Hieraus: (Aus der Begründung, ein Beutelchen wärme u. bringe zum Samenergusse.) ist zu entnehmen, daß Beinkleider (Die eng am Körper anliegen.) verboten seien. - Es heißt ja aber: (Ex. 28, 42.) mache ihnen linnene Beinkleider, des Fleisches Blöße zu bedecken!? - Diese nach der folgenden Lehre: Die Beinkleider der Priester glichen den Röcken der Reiter, oben bis zu den Lenden und unten bis zu den Schenkeln; sie hatten Schnürbänder und keine Afteröffnung und keine Schamöffnung(Sie schmiegten sich nicht an den Körper.). Abajje sagte: Kamelreiter (Die beim Reiten das Glied erwärmen u. zum Ergüsse kommen.) dürfen keine Hebe essen. Ebenso wird gelehrt: Kamelreiter sind alle ruchlos, Schiffer (Die stets der Gefahr ausgesetzt sind u. auf Gott vertrauen.) sind alle fromm, von den Eseltreibern sind manche ruchlos und manche fromm. Manche sagen: Die einen, wenn sie einen Sattel (Der hart ist u. das Fleisch nicht wärmt.) benutzen und die anderen, wenn sie keinen Sattel benutzen. Und manche sagen: die einen, wenn sie rittlings sitzen, und die anderen, wenn sie nicht rittlings sitzen. R. Jehosua b. Levi fluchte über den, der rücklings schlief. - Dem ist ja aber nicht so, R. Joseph sagte ja, wer rücklings schläft, lese nicht Sema. Nur das Sema darf er nicht lesen, so schlafen aber ist erlaubt!? - Schlafen ist etwas seitlich erlaubt, das Semalesen ist auch etwas seitlich verboten. - R. Johanan lag ja aber etwas seitlich und las das Sema!? - Anders verhielt es sich bei R. Johanan, der wohlbeleibt war.

Es ist die Gepflogenheit der Jisraelitinnen, beim Geschlechtsverkehr zwei Wischlappen zu verwenden, einen für ihn und einen für sie; die Keuschen bereiten noch ein drittes vor, um das Haus herzurichten (Sich für den Geschlechtsverkehr vorzubereiten; sie untersuchen sich auch vorher.). Findet sich [Blut] auf seinem, so sind sie unrein, und sie sind ein Opfer (Wegen des Geschlechtsverkehrs in Unreinheit.) schuldig; Findet es sich auf ihrem sofort, so sind sie unrein, und sie sind ein Opfer schuldig, findet es sich

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auf ihrem nach einer Zeit, so sind sie des Zweifels wegen unrein, jedoch von einem Opfer frei. Was heißt nach einer Zeit? Während welcher sie aus dem Bette steigen und das Gesicht (Euphem.

Wendung.) waschen kann. Wenn nachher, so ist sie [rückwirkend]

einen Stundentag unrein, macht aber nicht den Begattenden unrein. R.

Aqiba sagt, sie mache auch den Begattenden unrein. Die Wiesen pflichten jedoch R. Aqiba bei, daß sie, wenn sie einen Blutfleck bemerk., den Begattenden unrein macht.

 

GEMARA. Sollte doch (Falls es sich bei der Unreinheit um die Verbrennung von Heiligem handeln.) berücksichtigt werden, es sei vielleicht Blut von einer Laus!? R. Zera erwiderte: Diese Stelle gilt als läusefrei. Manche sagen, sie sei für Läuse zu eng. - Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen? - Ein Unterschied besteht zwischen ihnen in dem Falle, wenn man (Am Lappen, in der Nähe des Blutes.) eine zerdrückte Laus gefunden hat. Nach demjenigen, welcher sagt, sie gelte als frei, ist diese von anderwärts hergekommen, und nach demjenigen, welcher sagt, sie sei zu eng, hat wohl der Diener sie zerdrückt.

Es wurde gelehrt: Wenn sie sich mit einem untersuchten Wischlappen untersucht und ihn über die Hüfte gestrichen hat, und am folgenden Tage da (Wo sie mit dem Lappen herangekommen ist.) Blut findet, so ist sie, wie Rabh sagt, als Menstruierende (Da der Lappen vor der Untersuchung rein war.) unrein. R. Simi b. Hija sprach zu ihm: Du sagtest uns ja, es sei zu befürchten (Sie ist zweifelhaft unrein.)!? Es wurde auch gelehrt: Semuel sagt, sie sei als Menstruierende unrein.

Ebenso entschieden sie auch im Lehrhause, sie sei als Menstruierende unrein.”

Sehr verehrte Leser, in dieser Tonart folgen viele weitere Seiten. Wir denken, es reicht dies, um zu fragen, ob man eine innere Beziehung zu einer solchen Gefühls-und Denkweise finden kann.

239

IV. Der Talmud und die Praxis heute

Wir sagten es schon: Jeder Mensch und jedes Volk sollte nach seiner Fasson selig werden. Und wir betonen es nochmals: Es ist uns völlig egal, in welcher Weise dies geschieht. Wir müssen jedoch dann aufhorchen, wenn in der Seligkeit eines Volkes die Bevormundung, ja, sogar die Unterdrückung anderer Völker liegt. Und genau das lehrt der Talmud, der wiederum seine Grundlagen aus der Bibel schöpft.

Wie weit andere Völker davon berührt werden, hat der einstige Bonner Staatssekretär Dr. Alois Mertes gesagt: “Unser Rechtsstaat ruht auf den Grundlagen des jüdischen Glaubens.” [Eidgenoss, 5-6/1990]

Er vergaß dabei, daß es keinen jüdischen Glauben ohne jüdische Politik gibt! Und genauso sieht die Politik aus! ‘Spiegel-Spezial’

2/1989 stellt fest: “Die Welt ist jüdisch geworden.”

Es lohnt sich, über Baba mezia, Fol. 33b nachzudenken: “Wir werden eure Freunde ansehen und sie werden zu Schanden sein. (Isai. 66, 5) Das ist: die weltlichen Völker werden zu Schanden sein, die Israeliten werden sich freuen.”

Daraus geht doch klar hervor, daß jene die Herrschaft über die ganze Welt anstreben. Wer ihnen dabei behilflich ist, bekommt von der zionistischen Loge B’nai B’rith (“Söhne des Bundes”) einen Orden.

Oder sehen wir uns noch einmal Erubin, Fol. 43b an: “Sobald der Messias kommt, sind alle Sklaven der Juden.”

Wir wissen, daß die Orthodoxen wohl einen langen Atem haben, aber

wir haben auch erfahren, daß sie jede sich bietende Gelegenheit wahrnehmen, früher ans Ziel zu kommen. Benjamin Disraeli gab dies bereits im Jahre 1880 in ‘Endymion1, London, Seite 212 zu: “Und jetzt üben die Semiten einen ungeheuren Einfluß auf die Weltangelegenheiten durch ihren kleinsten, aber eigentümlichsten Volksstamm: die Juden. Keine Rasse gibt es; die mit solcher 240

Zähigkeit und solchem Geschick im Organisieren begabt ist wie diese.

Jene Eigenschaften haben sie einen beispiellosen Griff in alles Besitztum tun und sich unbeschränkten Credit erwerben lassen.”

Aus taktischen und technischen Gründen haben sich die Methoden hier und da geändert. Das Ziel blieb immer das gleiche: Die Erringung der Macht über andere.

Das, was von der Natur aus verständlich wäre, nämlich ein Wettbewerb zwischen den einzelnen Völkern, wobei jedes Volk seine artgerechten Fähigkeiten ins Spiel bringt, ist in einer Völ-kergemeinschaft mit einem Volk, das sich bevorrechtigt und sogar für auserwählt hält, unmöglich.

Das jüdische Volk hat es von jeher vorgezogen, nicht unter sich zu bleiben. Andererseits war es nicht bereit, sich mit dem Gastgeber-Volk zu assimilieren. Da dies von manchen Menschen nicht erkannt und von anderen sogar bestritten wird, müssen wir hier einen jüdischen Zeugen aus jüngster Zeit aufrufen, der es wissen muß: Victor Ostrovsky. Er schreibt in seinem Buch “Der Mossad” auf S. 118 und 119 über die Staatstreue der Juden gegenüber ihrem Gastland:

“Arn nächsten Tag hielt Ran S. eine Vorlesung über die Sayanim (d.

sind Gehilfen des israelischen Mossad im Ausland, d. Autor), ein einzigartiger wichtiger Bestandteil der Mossad-Operationen. Sayanim - d.h. Assistenten - müssen Juden sein. Sie leben im Ausland und obwohl sie nicht israelische Staatsbürger sind, wird zu vielen über ihre Verwandten in Israel Kontakt hergestellt. Ein Israeli, der z. B. einen Verwandten in England hat, könnte gebeten werden, diesem einen Brief zu schreiben, in dem stünde, daß der Überbringer des Briefes eine Organisation vertrete, deren Hauptaufgabe es sei, jüdische Menschen in der Diaspora zu retten bzw. zu schützen. Ob der Verwandte in Großbritannien ihm vielleicht in irgendeiner Weise behilflich sein könne?

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Es gibt Tausende Sayanim in der ganzen Welt. Allein in London gibt es etwa 2000 aktive und weitere 5000 auf einer Liste. Sie übernehmen viele unterschiedliche Aufgaben. Ein ‘Auto-Sayan’ zum Beispiel, der ein Mietwagengeschäft hat, kann es dem Mossad ermöglichen, einen Wagen zu mieten, ohne die normalen Papiere ausfüllen zu müssen.

Ein ‘Wohnungs-Sayan’ kann ein Appartement anmieten, ohne Verdacht zu erregen, ein ‘Bank-Sayan’ kann dir Geld besorgen, wenn du es z. B. mitten in der Nacht brauchen solltest, ein ‘Arzt-Sayan’ kann

eine Schußwunde behandeln, ohne daß die Polizei etwas davon erfährt usw. So hat man ein Reservoir von Leuten, auf das man in allen erforderlichen Lagen zurückgreifen kann; es sind Leute, die Dienste leisten, aber aus Loyalität Stillschweigen bewahren. Ihnen werden nur die Auslagen ersetzt. Oft wird die Treue der Sayanim von Katsas (Einsatzoffiziere, Agentenführer, d. Autor) ausgenutzt, die sich die verfugbare Hilfe für persönliche Zwecke zunutze machen. Für die Sayanim gibt es keine Möglichkeit, dies zu kontrollieren.

Auf jeden Fall kann man aber immer sicher sein, daß ein Jude oder eine Jüdin, der/die weiß, daß es um den Mossad geht, und nicht zur Zusammenarbeit bereit ist, einen nicht verpfeifen wird. Man hat ein risikoloses Rekrutierungssystem zu seiner Verfügung, bei dem ein Pool von Millionen jüdischer Menschen außerhalb der Grenzen des Landes angezapft werden kann. Es ist viel einfacher, mit Leuten zu operieren, die vor Ort leben, und die Sayanim leisten überall unschätzbare praktische Hilfe. Aber sie werden niemals einem Risiko ausgesetzt. - Und sie erhalten niemals geheime Informationen.

Angenommen, ein Katsa braucht während einer Operation plötzlich ein Hifi-Lager zur Tarnung. Ein Anruf bei einem Sayan aus der Branche genügt, um dir umgehend 50 Fernseher, 200 Videogeräte oder was auch immer - aus seinem Warenhaus zu liefern, und schon hättest du ein Lager im Wert von 3 bis 4 Millionen Dollar.

242

Da die meisten Mossad-Aktivitäten in Europa stattfinden, ist es empfehlenswert, eine Geschäftsadresse in Nordamerika zu haben. Es gibt also ‘Adressen-‘ und Telefon-Sayanim’. Wenn ein Katsa eine Adresse oder Telefonnummer haben muß, kann er die eines Sayan benutzen. Und wenn ein Sayan einen Brief oder einen Anruf erhält, weiß er sofort, wie er sich zu verhalten hat. Einige ‘Geschäfts-Sayanim’ haben bis zu 20 Leute angestellt, die Telefonanrufe beantworten, Briefe tippen, Botschaften faxen, alles für den Mossad.

Der Witz dabei ist, daß 60 Prozent der Geschäfte der Anrufbeantwortungsdienste in Europa mit dem Mossad gemacht werden. Ohne ihn würden die pleitegehen.

Ein Problem bei diesem System ist, daß der Mossad sich nicht darum kümmert, wie verheerend es für die Stellung der Juden in der Diaspora sein könnte, wenn es bekannt wird. Die Antwort, die man bekommt, wenn man fragt, lautet: ‘Was könnte diesen Juden dann schlimmstenfalls passieren? Sie würden alle nach Israel kommen.

Wunderbar.”

Ostrovsky liefert auf den Seiten 328 und 329 weitere Beweise für die Treue’ der Juden zu dem Land, in dem sie leben: “Die Hauptaufgabe besteht darin, Führern jüdischer Gemeinden außerhalb Israels zu helfen, ihre eigene Sicherheit zu organisieren. Zum Teil wird dies von der Hets va-keshet, d. h. ‘Pfeil und Bogen’, Israels paramilitärischen Jugendbrigaden, übernommen. Während alle israelischen Jugendlichen, Jungen wie Mädchen, Mitglied im Eduday noar ivry oder ‘Bataillon der hebräischen Jugend1 sind, werden oft jüdische Jugendliche aus anderen Ländern nach Israel geholt, um den Sommer

damit zu verbringen, Grundkenntnisse über Sicherheitsmaßnahmen zu erlernen. Zu den Kursen gehören sportliche Übungen, wie Hindernisse zu überwinden, zu lernen, ein Zelt aufzuschlagen, und Übungen im Scharfschießen sowie im Umgang mit Uzi-Sturmgewehren. Andere lernen bereits Geheimdiensttechniken, wie etwa einen ‘Slick’ anlegen, Waffen und Dokumente verstecken, wann und wie

Sicherheitsüberprüfungen vornehmen, sowie die Grundlagen für das Sammeln von Geheim-243

material und das Anstellen von Nachforschungen. Jeder Gebrauch dieser jüdischen ‘Sicherheitsrahmen’, außer zum reinen Selbstschutz, ist niemals offiziell von irgendeiner Regierung gebilligt worden, obwohl alle Mossad-Beamten Beispiele für solche ‘Einsätze’ kennen.

Folglich wußte Yitzak Shamir davon, aber Peres, der nie ein Mann des Mossad war, nicht, obwohl er Premierminister war. Israel verkauft an diese jüdischen ‘Bürgerwehren’ keine Waffen auf direktem Wege, sondern liefert sie auf Umwegen über bekannte Waffenhändler.

Der Mossad sieht diese ‘Sicherheitsnetze’ nicht als Informations-beschaffer, obwohl die Leiter aus Erfahrung wissen, daß der schnellste Weg, um Lob zu bekommen, die Beschaffung hilfreicher Informationen ist. Viele dieser Jugendlichen, die in den Sommerlagern in Israel ausgebildet werden, werden später Sayanim. Sie stellen mit Sicherheit eine große Gruppe williger und engagierter Helfer dar, die gut trainiert und mit dem Fachjargon einigermaßen vertraut ist und bereits bewiesen hat, daß sie Gelegenheiten zu nutzen versteht.”

Wer von unseren sogenannten Politikern jetzt noch sagen will, die Juden mit englischer, französischer oder schweizer Staatsbürgerschaft seien englische, französische oder schweizer Partioten, der kann nur blind oder taub sein oder andere unheilbare Mängel haben.

Auch andere Wege haben das Ziel der talmudischen Machtergreifung bewiesen.

Zwei bedeutende Möglichkeiten brachten sie ihrem Ziel jetzt schon nahe: Der Kapitalismus und der Kommunismus. In welchem Maße der Kapitalismus von jenen beherrscht wird, kann jeder in dem Buch des Automobil-Königs Henry Ford nachlesen. [“Der internationale Jude”, Hammer-Verlag, Leipzig, 1922.] Und die Deutschen können dies an der Staatsverschuldung ablesen, die ihnen mit tödlicher Sicherheit eines Tages eine Inflation beschert, in welcher jene wieder ihre Hände waschen werden, wie wir es aus der Erfahrung kennen.

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Welchen Anteil das orthodoxe Element am Kommunismus hatte, läßt sich leicht belegen:

“Es sind Juden - wenngleich die Welt sie oft auch nicht unter jüdischem Namen kannte - die im Prinzip verantwortlich für die Demokratie, den Marxismus und den Kommunismus in der Welt waren. Diese Errungenschaften kamen zustande durch Juden, die entweder öffentlich, viel öfter aber heimlich dafür wirkten, oft sogar

Mitglieder arischer Kreise, die in den Krisenstunden der Freiheit hinter der Szene standen.” [Dies ist aus einer Rede von N. H. Bialik, die er am 11. Mai 1933 vor der Jerusalemer Universität gehalten hat.

“Jüd. Bekenntnisse, Faksimile-Verlag, Bremen, 1992.]

Wie eng dabei Kapitalismus und Kommunismus Hand in Hand arbeiteten, erhellt eine Rede des Großmeisters der B’nai B’rith-Loge im Jahre 1897, die er auf einem Basler Kongreß gehalten hat: “Wir müssen den aufrührerischen Geist unter den Arbeitern auf-rechterhalten, denn durch sie allein werden wir die Revolution in die einzelnen Staaten bringen können. Niemals dürfen die Ansprüche der Arbeiter gestillt werden, denn wir haben ihre Unzufriedenheit nötig, um die christliche Gesellschaft zu zersetzen und die Anarchie herbeizuführen. Es muß so weit kommen, daß die Christen die Juden anflehen, die Macht zu ergreifen.” In Rußland sah man die Zeit der Ernte reifen. Wohl waren die Juden dort durch ein Gesetz zum Schutz der Bevölkerung gegen jüdische Ausbeutung gewissen Beschränkungen unterlegen. Die Ursache hierfür lag darin, daß sie das russische Landvolk durch ihre eigenartigen Handels-und Kreditgeschäfte zum Ausbluten brachten. Hier stießen sich zwei gegensätzliche Lebensweisen. Genauso, wie es nach den Lehren des Talmuds zu erwarten war. Die Folge davon war, daß die Differenzen noch größer wurden. Die Bauern fühlten sich bedroht, die Juden wollten ihre Geschäfte nicht aufgeben. So prallten diese beiden Gruppen aufeinander. Es kam zu Pogromen. Zur Verdeutlichung sollen folgende Zahlen dienen:

245

40 % der Juden waren: Kaufleute, Unternehmer, Makler, Krämer, Trödler, Hausierer, Schankwirte,

35 %

Kleinindustrie-und Gewerbetreibende, nur

3 1/2 %

Landwirte.

[O. Heller. Untergang d. Judentums, 1931, S. 94.]

Im Jahre 1917 erfolgt die Auflösung des Zarenreichs. Die Juden sehen darin die Möglichkeit, an die Macht zu kommen. Unter den zehn Hauptverantwortlichen sind sechs mit Sicherheit Juden: Bronstein (Trotzki), Billant (Sokolnikow), Radomoylski (Sinowjew), Rosenfeld (Kamenew) Swerdlow und Uritzki. Von Stalin weiß man nicht genau, ob er Jude oder Halbjude war. Es folgen noch Dserschinski, Bubnow und die Hauptfigur Lenin, der mütterlicherseits Halbjude war. [“Juden hinter Stalin”, Kommoss, Arch.-Edition, Struckum, 1989.]

Interessant ist, daß diese Bolschewisten Unterstützung durch die amerikanische Hochfinanz der Orthodoxen erhielten. Es waren dies das Bankhaus Kühn, Loeb & Co. mit den Direktoren Jakob Schiff, Felix Warburg, Otto Kahn, Mortimer Schiff und Jerome H. Hanauer.

[H. Ford, “D. i. Jude”.]

Der Anteil der Juden an der bolschewistischen Diktatur in der Zeit Lenins sieht so aus:

 

Anteil an der Gesamtbevölkerung in der Sowjetunion 1,77 %

Anteil an der gesamten KPdSU (Zählung 1922)

5,20 %

Anteil am Zentralkomitee der KPdSU (Epoche Lenin) 25,70 %

Anteil am Politbüro im Durchschnitt (Epoche Lenin) 36,80 %

Anteil am Politbüro am Schluß der Epoche Lenin

42,90 %

[Fehst, Hermann, “Bolschwismus und Judentum”, S. 67 ff.]

246

Man sollte sich dieses Mißverhältnis zwischen 1,77 % Anteilen an der Gesamtbevölkerung und fast 43 % Anteilen an der Macht im Politbüro vor Augen halten!

Das bolschewistische Machtzentrum zur Zeit Stalins stellten Stalin und sein späterer Schwiegervater Kaganowitsch.

So sah es in der Ukraine aus:

Generalsekretariat:

33,3 % Juden

Politbüro:

44,0 % Juden

Organisationsbüro:

44,0 % Juden

[Kommoss, “Juden hinter Stalin”, Arch.-Ed. Struckum, 1989.]

In der Außenpolitik herrschten von Anfang an Juden. Ihre ersten Vertreter waren: Joffe, Kamenew-Rosenfeld, Sokolnikow-Billant, Trotzki-Bronstein, Radeck-Sobelsohn und andere. Aus derselben Quelle sollten wir beleuchten, wie Bolschewismus und Talmudisten Hand in Hand gehen, wenn es sich um die angebliche Sorge um das Wohlergehen des Proletariats handelt. Radeck-Sobelsohn sprach mit Walter Rathenau im Jahre 1919; zitiert in ‘Vosroschdenje’, Paris, 27.

2. 1931:

“Wir Bolschewisten werden die russischen Arbeiter wohl zu zwingen wissen, zu fasten, und wenn sie sich dagegen auflehnen, werden wir sie durch Maschinengewehrschüsse matt setzen. Der Arbeiter, der in der Unbefangenheit lebt, wird anmaßend, undiszipliniert; der elende Arbeiter, der den ganzen Tag vom Hunger getrieben arbeitet, um am Abend sein kärgliches Stück Brot zu erlangen, der Arbeiter, der, aller bürgerlichen Rechte entkleidet ist und der furchtet, beim geringsten Widerstand erschossen zu werden, ist der fügsamste Arbeiter.”

Der bedeutendste Außenkommissar war der Jude Finkelstein-Litwinow. Er war derjenige, der mit Stalin in Tiflis eine Bank überfiel, wobei es 37 Tote gab. 1938 waren folgende sowjetische Botschaften mit Juden besetzt:

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England.

I.M. Maiski (Steinmann)

Frankreich:

Ja.S. Suritz

Italien:

B.Je. Stein

USA:

A.A.Trojanowski

Japan:

M.M. Slawutzki

 

Rotspanien:

L.Ja. Gaiski

Schweden:

K.M. Kollontai

[Kommoss,”Juden hinter Stalin”, Arch.-Edition Struckum, 1989.]

In der Roten Armee sah es nicht anders aus. Aufgebaut wurde sie von Trotzki. Eine Sonderrolle in der Roten Armee spielten die Politischen Kommissare. Sie wurden zwar an zweiter Stelle hinter dem Kommandeur genannt, aber der Politische Kommissar spielte die erste Rolle und konnte auch dafür sorgen, daß sein Kommandeur abgesetzt wurde.

1930 sah dies Bild in den Militärbezirken so aus:

Moskau:

Kdr. Bjelow, Russe

Pol.K. Weklitschew, Jude.

Weißrußland:

Kdr. Uborewitsch, Russe

Pol.K. Bulin, Jude.

Kiew:

Kdr. Jakir, Halbjude

Pol.K. Amelin, Jude.

Nordkaukasus:

Kdr. Kaschirin, Russe

Pol.K. Germanowitsch,Jude.

Transkaukasus:

Kdr. Lewandowski, poln.Abst.

Pol.K. Uritzkijude.

Sibirien:

Kdr. Gailit, lett.Abst.

Pol.K. Tairow, Jude.

Wolgagebiet:

Kdr. Dybenko, Ukrainer

Pol.K. Mesis, (Jude?).

Ferner Osten:

Kdr. Blücher, Abst. Ungewiß

Pol.K. Aaronstamm, Jude.

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Ostsee:

Kdr. Galler

Pol.K. Grischin, Jude.

Schwarzes Meer:

Kdr. Koschanow, Russe

Pol.K. Gugin, Jude.

Stiller Ozean:

Kdr. Viktorow, Halbjude

Pol.K. Okunew (Halbj.?)

[Kommoss, “Juden hinter Stalin”]

In den übrigen Bereichen des politischen Lebens sah es nicht anders aus.

Die Staatsplanungskommission hatte 1931 im Präsidium 18 Mitglieder. 12 davon waren Juden. [Gesetzsammlung 1931] In der Schwerindustrie ist ein Bruder des Lazarus Kaganowitsch, Michael Mendelsohn Kaganowitsch, erster stellvertretender Volkskommissar.

[Kommoss, “Juden hinter Stalin.] Voll in jüdischer Hand ist das Volkskommissariat für Kriegsindustrie. [Kommoss, “Juden hinter Stalin”.] In einer Reihe anderer Volkskommissariate sitzen ebenso Juden an der Spitze. Und immer wieder erscheinen die Namen der drei

Brüder Kaganowitsch. [Kommoss, “Juden hinter Stalin”.]

Selbstverständlich ist auch der Handel insgesamt fest in jüdischer Hand. [Kommoss, “Juden hinter Stalin”.]

Besonders dramatisch wirkt sich die jüdische Handschrift in der Landwirtschaft aus. [Kommoss,”Juden hinter Stalin”.] Siebzig Jahre kommunistische Mißwirtschaft in der UdSSR zeigen heute ihre Spuren. Jetzt steht man fassungs-und ratlos vor einem totalen Trümmerhaufen.

Nicht vergessen sollten wir die Macht der Presse! Dieser Apparat war zu 100 % von Juden besetzt. [Kommoss, “Juden hinter Stalin”.]

Es gab in der UdSSR keinen Bereich, wo die Juden nicht das Sagen hatten. Auch in der Kunst und in der Wissenschaft wurden Juden besonders gefördert. Einmal lag dies an der Macht, welche die jüdischen Schaltzentralen besetzt hatten, andererseits hatte die 249

entsprechende Bevölkerungsschicht während der Revolution besonders zu leiden. Sie wurde fast vernichtet. [Kommoss,”Juden hinter Stalin”.]

Einen besonderen Platz nahmen die Juden in der Errichtung und Entwicklung der Konzentrationslager ein. Sie waren die Erfinder der Massenvernichtungen durch härteste Lebensbedingungen, Hinzu kamen die Ermordungen aus geringfügigen Anlässen oder durch die großen Schauprozesse. [Kommoss, “Juden hinter Stalin”,] Die Zahl der umgekommenen Menschen wird von russischer Seite auf über 60

Millionen geschätzt. Darüber bringen die Medien nichts.

Solschenizyn beschreibt diese Methode in seinem ‘Archipel Gulag’. Er nerlnt auch einige Namen dieser KZ-Hauptverantwortlichen: Arno Solz, Naftalij Frenkel, Jakow Rappoport, Matwej Berman, Lazar Kogan, Genrich Jagoda.

Kommoss berichtet weiter in seinem Buch “Juden hinter Stalin”: Die kommunistische Partei der Bolschewiki hatte kurz nach der Revolution einen enormen Zulauf von Juden. Wie das Verhältnis zu den verschiedenen Berufsständen war, zeigt eine Volkszählung von