Schebuoth, Fol. 9a: “Resch Lakisch sagte: Warum steht bei dem Bock, der am Neumond durchgebracht wurde: “Dem Jahveh1? (4.
Mos. 28, 15) Der Heilige sprach: Dieser Bock soll mir als Sühne dafür büßen, daß ich den Mond verkleinert “(vermindert) habe.”
Berakhot, Fol. 63b: “Die Rabbinen lehrten: Als unsere Lehrer in der Akademie zu Jabne zusammentraten, waren da R. Jehuda, R.
Nechemja und R. Eleazar anwesend… ‘Und der Herr redete mit Moscheh von Angesicht zu Angesicht.’ R. Jizchak sagte: Der Heilige sprach zu Moscheh: Moscheh, ich und du, wir werden bei der Halakha das Gesicht zuwenden (d. h. die H. erörtern).”
Fol. 63b: “R. Abahu sagte: Der Heilige sprach zu Moscheh: Jetzt werden sie sagen: Der Lehrer ist zornig und der Schüler ist zornig, was soll nun aus Jisrael werden? Bringst du das Zelt nach seinem Ort zurück, so ist es gut, wenn aber nicht, so wird dein Schüler Jehoschua an deiner Stelle deinen Dienst versehen.”
Taanith, Fol. 31 a: Ula sagte: Dereinst wird der Heilige im Edengarten einen Reigentanz für die Frommen veranstalten; er wird in ihrer Mitte sitzen und ein jeder wird auf ihn mit dem Finger zeigen, denn es heißt: (Jes. 25, 9): ‘Das ist unser Gott.’
Chagigah, Fol. 15b: “Rabba ben Schila traf Elijahu und fragte ihn: Was macht jetzt der Heilige? Dieser erwiderte: Er trägt die Er-210
klärung aus dem Munde aller Rabbiner, nicht aber aus dem Munde des
R. Meirs, weil er die Erklärung aus dem Munde Aschers gelernt hat.”
“Den R. Akiba wollten die Dienstengel zurückstoßen, aber der Heilige sprach zu ihnen: Lasset diesen Alten herein, denn er ist würdig, meiner Ehre zu dienen.”
Rosch-Haschanah, Fol. l Ib: “Als die Leute ihre Handlungen zum Bösen geändert haben, so änderte der Heilige ihretwegen auch das Schöpfungswesen, er ließ das Siebengestirn am Tage aufsteigen, nahm von diesem zwei Sterne fort und brachte dadurch die Sintflut über die Welt.”
Fol. 16a: “R. Abuha sagte: Weshalb wird das Widderhorn zum Posaunenblasen verwendet? Der Heilige sprach nämlich: Blaset vor mir mit einem Widderhorn, damit ich mich der Opferung Jizchaks erinnere, so ich es euch anrechnen kann, als hättet ihr euch für mich geopfert.”
Baba bathra, Fol. 73a: “… R. Chama sagte: Zehn Baldachine machte der Heilige für Adam im Edengarten. Mad-Zuthra sagte: elf. R.
Jochanan sagte: Das Geringste unter diesen war das Gold. -R. Jehuda sagte: Der Heilige sprach zu Chirma, dem König von Zor: Ich schaute auf dich (auf deinen Hochmut) und erschuf am Menschen Löcher über Löcher. (Für den Kot, damit der Mensch nicht stolz wird.)”
Sanhedrin, Fol. 108b: “… Der große Sem sprach zu Eliezer: Wie habt ihr es gemacht, als die Könige aus Ost und West gegen euch aufgetreten sind? (1. Mos. 14, 14 usw.) Dieser erwiderte ihm: Der Heilige setzte Abraham zu seiner Rechten und wir schleuderten gegen sie Erde, die zu Schwertern geworden war, und Stoppeln, die zu Pfeilen geworden sind.”
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Berakhoth, Fol. 6b: “… R. Jismael b. Elisa erzählte: Einmal trat ich in das Innerste der Inneren ein um die Spezereien zu räuchern und da sah ich den Herren der Heerscharen auf einem hohen und erhabenen Thron sitzen. Er sprach zu mir: Jismael, mein Sohn, segne mich! Ich sprach zu ihm: Möge es dein Wille sein … Er nickte mir mit seinem Kopf Beifall zu. Dies läßt uns hören, daß der Segen eines Gemeinen in deinen Augen nicht gering sein soll. R. Jochanan sagte, daß der Zorn Gottes nur einen Augenblick dauert. Wieviel ist ein Augenblick? Der 58888. Teil der Stunde. Und kein Geschöpf kann diese Zeit abpassen, nur der ruchlose Bileam vermochte es. (4. Mos. 24, 16); er kannte nicht die Gedanken seiner Eselin, aber er wußte die Stunde abzupassen, in welcher der Heilige zürnte.” (s. Aboda zara Fol. 4b.) ” Wann zürnte er? Abajje erwiderte: In drei Stunden (also von 6 bis 9 in der Frühe), wenn dem Hahn der Kamm weiß wird” (zu jeder anderen Stunde hat er rote Streifen).
“Ich will meine Hand entfernen und du wirst meine Rückseite schauen.” (2. Mos. 33, 20-23.) Hierüber sagte R. Chona b. Bizna: Dies lehrt, daß der Heilige dem Moscheh den Knoten der Tephillin gezeigt
hat.”