Kidduschin, Fol. 71b: “Einst kam Ula zu R. Jehuda und als er seinen erwachsenen Sohn (den R. Jizchak) sah, sprach er zu R. Jehuda: Warum nimmst du kein Weib für deinen Sohn? Dieser erwiderte: Weiß ich denn, woher ich es nehmen soll? Jener entgegnete: Wissen wir denn, von wem wir abstammen? Wolltest du erwidern, daß, wenn ein Nichtjude oder ein Sklave eine Jisraelitin beschlafen hat, so ist das Kind tauglich? Vielleicht sind wir von
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denen, die zusammen aßen und tranken, ihre Betten aneinander rückten, ihre Weiber miteinander tauschten und ihre Betten von fremden Samen stanken.”