Die Spatzen schrein in ihrem Nest,
Als hätten sie ein großes Fest;
Philippzipzip!
Philippzipzip!
Und weiß nicht, wie viel Gäst. —
Nun ist vorbei Gesang und Schmaus,
Da fliegen sie aufs Dach heraus:
Philippzipzip!
Philippzipzip!
Und ruhn ein wenig aus.
Der alte Spatz, der kluge Mann,
Hebt jetzo seine Rede an:
Philippzipzip!
Philippzipzip!
Hoch auf der Wetterfahn;
„Ihr Kinder, eh nach Samen
Ihr ausfliegt auf das Feld,
Geb ich euch eure Namen,
Dann schlagt euch durch die Welt,
Ihr könnt nun prächtig singen
Und flattern und hüpfen und springen,
Und baun, wo’s euch gefällt.
So merkt denn auf und horchet,
Wie jeder von euch heißt,
Und seid dann unbesorget,
Wenn ihr von dannen reist.
Helft nur einander treulich,
Und seid nicht so abscheulich,
Seid friedlich allermeist!
Du bist der Winkelschlupfer,
Der Mück und Schnak ertappt,
Du bist der Gassenhupfer,
Der Korn und Haber schnappt,
Und du der Bröselesser,
Und du der Kirschenfresser,
Wohl schmeck euch, was ihr habt!
Und wohnt ihr in den Hecken,
Und wohnt ihr unterm Dach:
Fern sei euch jeder Schrecken
Und jedes Ungemach!
Seid nur auch auf der Lauer,
Wenn über Zaun und Mauer
Euch schleicht das Kätzchen nach!
Miau! Dort kommt sie schon, die Katz,
Die hat uns all auf einen Satz:
Zwickelwickbembem!
Zwickelwickbembem!
Sucht einen sichern Platz.“