Bereits im Begriffe, auch den zweiten Lobo zu verlassen, entdeckte ich ein sorgfältig in Matten gehülltes umfangreiches Etwas auf dem oberen Gebälk. Die Bemühungen des uns geleitenden To-Napu, meine Aufmerksamkeit davon abzulenken, erregten meine Neugierde erst recht, und so scheute ich denn weder Staub noch Spinnweben und kletterte zu seinem Verdrusse im Dachstuhl empor. Meine Beharrlichkeit führte zu einem glänzenden Ergebnis. Zwei Gegenstände, wie sie ethnographisch interessanter wohl in Celebes nicht mehr zu finden sind, schälten sich aus den bergenden Hüllen, und es kostete mich Mühe, bei ihrem Anblicke meiner Aufregung Herr zu werden. Es waren zwei uralte, geschnitzte Todánga, Lobo-Schemel, die den Priestern oder Häuptlingen vielleicht schon seit Generationen als Sitze dienen mochten (s. Fig. 253). Die Lehne des größeren zeigte einen frei herausmodellierten Anoakopf, die des zweiten, besonders reich verzierten Schemels einen ebensolchen in Reliefarbeit, sowie einen Affenkopf und zwischen beiden eine ornamentierte Leiste. Eine ebensolche Zierleiste zog sich auch um den Sitzblock des Schemels herum. Wie mir Mynheer t. K., der für ein holländisches Museum sammelte, erzählte, wußte er lange um die Existenz dieser beiden ethnographischen Prachtstücke und hatte sich schon vergeblich die größte Mühe gegeben, sie in seinen Besitz zu bringen. — Ohne ein Wort zu sagen, ließ ich die Todánga wieder in ihre Hüllen bergen, fest entschlossen, alles daranzusetzen, sie für meine Sammlung zu gewinnen. — Bei meinen Besuchen im Dorfe erwarb ich später noch eine große Anzahl hübscher bisher noch nicht gesehener Gegenstände, unter denen Sirihmörser mit Pferdekopf-Griffen aus Bein und eingesetzten roten Fruchtaugen zu den originellsten gehörten. Auch »hodánga«, Hüttenhaken zum Aufhängen von Gebrauchsartikeln am Gebälk, erhielt ich in den verschiedensten mir neuen Mustern. Nicht minder interessant waren mir die in Napu gebräuchlichen höchst primitiven Reitsättel, die aus 2 mit Schnüren verbundenen und mit Matten belegten Holzklötzen bestanden. Höchst grausam sind die aus Palu stammenden, mit Stacheln versehenen Messingtrensen der Pferde. Die Zügel derselben bestehen aus einem Rotangbügel, der so knapp um den Hals des Gauls liegt, daß kaum noch die dirigierende Faust des Reiters darunter Platz findet.
Recht befriedigt von den Ergebnissen meiner Einkäufe, traten wir den Rückweg nach Watutau an, nicht ohne daß ich vorher dem heut gerade abwesenden Häuptling des Dorfes die Mitteilung hinterließ, daß ich morgen wiederkäme und ihn dann zu sprechen wünschte. Meine Erwartung bei unserer Heimkehr in Watutau, Militär und Träger vorzufinden, erfüllte sich ebensowenig, wie die vielleicht nicht allzu unbescheidene Annahme, daß mich Herr t. K. als einzige in Frage kommende Persönlichkeit zum Mittagstische einladen würde. Da floh ich die Stätte der Kasteiung und siedelte ins Fremdenhaus des Dorfes über. Mein Dolmetsch No aber wurde nach Eßbarem ausgesandt. Eine Anzahl roh genossener Eier und eine Traube abnorm großer, rotschaliger Pisangs machten dem unfreiwilligen Fasten ein Ende.
Gegen 4 Uhr nachmittags kamen endlich meine Träger an und mit ihnen mein Koch Rámang. Das war eine festliche Stunde, und ein den Umständen angemessenes lukullisches Mahl machte aus mir wieder einen besseren Menschen. Meine Schutzgarde aber hatte den Weg auch heut noch nicht zu bewältigen vermocht, und ihr Eintreffen in Watutau war nach den Aussagen der Leute erst am kommenden Tage zu gewärtigen.
Kurz nach Eintritt der Dunkelheit brach ein heftiges Gewitter aus; schwere Regenschauer prasselten auf das undichte Dach und zwangen mich zur Flucht von einer Ecke in die andere.
Watutau, den 10. November.
Die Ablöhnung meiner Kasigúndju-Träger nahm mich heut morgen bis gegen 8 Uhr in Anspruch; dann brach ich mit meinen beiden Jungen unverzüglich zu der dem Häuptling von Lampa angekündigten Besprechung auf. — Auch Mynheer t. K. schloß sich mir wiederum an. Unterwegs passierten wir eine lange Kolonne von Besoa-Leuten, die unter Führung ihrer Dorfchefs mit Wegearbeiten beschäftigt waren. Einige dieser Straßenarbeiter trugen Affenfellmützen, wie ich sie ähnlich auch bei den To-Lampu am Posso-See gefunden hatte. Diese »sonko ibo« aus halbkugeligen Rotanggeflechten oder Kürbissen, überzogen mit Fellstücken des schwarzen Pavians (Cynopithecus niger), verliehen ihren Trägern ein recht verwegenes Aussehen. Vielleicht dienten diese gegenwärtig schon selten gewordenen Kopfbedeckungen ursprünglich als Kriegsmützen und werden bei den eingekehrten friedlichen Zeiten nur noch aufgebraucht. Es gelang mir unschwer, einige dieser mir höchst erwünschten Objekte zu erlangen. — Auch von den hübschen breiten Perlenstirnbändern, wie sie speziell in Besoa und Kulawi getragen werden, konnte ich von diesen Leuten mehrere Exemplare käuflich erwerben. Vermutlich wird dieser bei Frauen sehr kleidsame Schmuck für gewöhnlich auch nur vom weiblichen Geschlecht getragen. Bei Männern sehen diese »tali lawólo«, wie sie nach einer Korallenart benannt werden, weichlich aus. Im vorliegenden Falle wurden sie von den Leuten als Hals-, nicht als Stirnbänder getragen und dürften als Liebesangebinde anzusehen sein, die in den genannten Landschaften, deren Bewohner ritterlicheren Allüren folgen als in anderen centralen Gebieten, häufig und in den verschiedensten Abarten vorkommen.
Nahe beim Dorfe Lampa trafen wir mit meinen soeben ankommenden Soldaten zusammen. Der Sergeant teilte mir in voller Gemütsruhe mit, daß er mit seinen Leuten am ersten Tage in Nompi-Nompi, am zweiten bei den alten Lobos am Fuße des Gebirges im Napu-Tale genächtigt hätte; so schnell wie ich könnten sie nicht laufen. Ich sagte ihm, er möge sich heut in Watutau von der überstandenen Strapaze recht erholen, da ich schon anderen Tages den Weg fortsetzen würde und auf seine Begleitung nicht verzichten möchte.
In Lampa wartete unser bereits der Häuptling, ein junger ewig hüstelnder Mensch mit etwas scheuem Blicke, und mit ihm so ziemlich die gesamte Einwohnerschaft des Ortes. Die von mir geplante Aktion wurde mit einem sich lebhaft entwickelnden Kaufgeschäft eingeleitet. Erst sollten die Leute sehen, daß ich ihnen Vorteil brachte, und es war merkwürdig, wie begierig auch diese To-Napu nach dem blanken Silber waren. Während selbst die verlockendsten Tauschartikel sie ungerührt ließen, konnten sie dem Angebot von klingender Münze selten widerstehen.
Im folgenden seien einige der bemerkenswertesten Ethnographica angeführt, wie ich sie jetzt hier und später in Watutau erworben habe. Unter ihnen schienen hübsche Hornartikei eine Spezialität der Gegend zu sein, u. a. Horn-Hüttenhaken, Kalkdosen, Eßlöffel, Brustgehänge, Fingerringe und Armreifen. Eine andere Besonderheit waren die verschiedenen Halsketten aus wohlriechenden oder als heilkräftig geltenden Fruchtsamen, wie sie von beiden Geschlechtern getragen wurden. Durch Zierlichkeit zeichneten sich die aus den Samen einer Schotenart hergestellten Kalkbehälter aus. Junge Leute liebten es, sich mit Kniebändern aus Fellstreifen zu schmücken. Hochgeschätzte Objekte waren bronzene Kriegsglöckchen (timbónga), die der To-Napu nach erfolgreichen Kopfjagden an der Hüfte trägt (s. Fig. 274). Hervorragend schön waren die Fuja-Haupttücher (siga) der Männer, deren grellbunte Zeichnungen in Napu nach traditionellen Mustern hergestellt werden. So zeigen die um den äußeren Rand laufenden schwarzen Streifen an, wieviele Kopfjagden der Träger bereits mitgemacht hat. Zum weiteren Eindringen in die Mysterien dieser etwas komplizierten und wohl auch schon stark verwischten Symbolik hätte mir mehr Zeit zur Verfügung stehen müssen. — In Bezug auf Schönheit u. Farbenbuntheit wetteiferten mit den Haupttüchern die Kaléwa od. Fuja-Frauenjacken. Von diesen wie von den »hepu« genannten Sirihtaschen erhielt ich prachtvoll bemusterte Exemplare, wahre Kabinettstücke. Alle besonders sorgfältig gearbeiteten derselben stammten regelmäßig noch aus älterer Zeit. Damals wurden die Farbstoffe teils aus den Wurzelknollen einer in Napu häufig vorkommenden, herrlich blühenden Orchidee gewonnen, teils auch aus anderen pflanzlichen Bestandteilen oder aus mineralischen Substanzen bereitet. Gegenwärtig bedienen sich die Eingeborenen zum Färben resp. Bemalen ihrer Fuja-Gegenstände überwiegend eingeführter Farben, doch halten die mit ihnen behandelten Objekte keinen Vergleich mit den Produkten der Hausindustrie aus.
Zu den eigenartigsten Erzeugnissen dieses Distriktes gehören ferner die Bastkopfringe, mit denen sich die Schönen des Landes zu schmücken pflegen. Neben ihrer reichen Bemusterung und Farbenbuntheit zeichnen sie sich durch ihre außergewöhnliche Höhe von durchschnittlich 10 cm aus. Die sonst kaum minder schönen Kopfringe aus Besoa und Bada sind kaum halb so hoch. — Erwähnt zu werden verdienen auch die auf der Napu-Hochebene gleichfalls wohlbekannten Faux culs (húba), die rückwärts unter den Jacken vorstehenden Duftbündel, welche hier Dimensionen annehmen wie in keiner anderen Gegend. — Die Sitzfelle oder Mattenschürzen der Männer (palépe) werden gleich den gewöhnlichen Rotang- oder Kürbismützen hauptsächlich von Sklaven getragen. Freie Männer dürften sich ausnahmslos der Sigas bedienen.
Von Waffen fehlten die Schwerter gänzlich, die gerade in Napu besonders interessant gewesen sein sollen. Nach Mitteilung des malayischen Inlands-Assistenten in Watutau hat das Gouvernement sämtliche auffindbaren Waffen konfiszieren lassen. Mein Gewährsmann war selbst Augenzeuge, als über 500 prachtvolle Schwerter und alte Lanzen aus Napu nach Posso geschafft wurden, um dort vor versammeltem Volke zerbrochen und ins Meer geworfen zu werden. Um der alten Gewohnheit des Lanzentragens nicht völlig entsagen zu müssen, haben sich die Männer an den Gebrauch von Gehstöcken gewöhnt, wozu sie häufig alte Lanzenschäfte benutzen. Die Messinghülsen der Oberteile solcher wandelte man praktischerweise durch Einsetzen eines Holzbodens in Sirihmörser um.
Bei meinen heutigen Erwerbungen in Lampa hatte der Häuptling ziemlich verdrossen dabeigestanden und neidischen Blickes dem Zirkulieren des Geldes zugesehen. Nun hielt ich die Zeit für gekommen, auch ihm gegenüber mit meinen besonderen Wünschen herauszurücken. Ich ließ ihm also die Frage vorlegen, ob er mir die beiden Lobo-Schemel verkaufen wolle. Wie ich es gar nicht anders erwartet hatte, erfolgte eine glatte Ablehnung. Nun verlangte ich die beiden Todángas nochmals zu sehen und zu photographieren, wogegen der Häuptling nichts einzuwenden hatte. Wir begaben uns also gemeinsam nach dem Lobo, und derweilen die Schemel herausgeholt wurden, gab ich meinem Dolmetsch No den Auftrag, während einiger von mir vorzunehmender Aufnahmen beim Häuptling zurückzubleiben, um mit ihm nochmals im geheimen zu verhandeln und eine runde Summe zu bieten. — Inzwischen besuchte ich einen außerhalb der Dorfumwallung mitten im Lalanggestrüpp angelegten Gräberplatz. Es waren Erdgräber, und zwar lagen die von Herren und Sklaven dicht nebeneinander. Starb in früherer Zeit bei den To-Napu ein Vornehmer oder ein Häuptling, so mußte ihm ein Sklave in das Schattenreich folgen, dessen Leiche neben der seines Herrn eingescharrt wurde. Die Gräber beider unterschieden sich sehr wesentlich voneinander. Das Erdreich über den Grüften war geebnet. Über den Herrengräbern befanden sich Bambusroste von etwa 2 m Länge bei 1½ m Breite und ½ m Höhe. Auf diesen waren die zur Überführung der Toten benutzten Tragbahren niedergelegt und festgeschnürt. Die Größe der Sklavengräber entsprach knapp den Körpermaßen des Begrabenen. An Stelle der Bambusplattformen erhob sich darüber ein etwa ¾ m hohes dreifußähnliches Gestell aus Astwerk, in dessen Gabeln die zu den beiden Gräbern benutzten Ausschachtungsgeräte festgebunden lagen. —
Bei meiner Rückkehr empfing mich No strahlenden Blickes. Er hatte sich sein Extra-Backschisch verdient. Der geldbedürftige Häuptling hatte meinem Gebote, das für ihn ein kleines Vermögen bedeutete, nicht zu widerstehen vermocht, und beide Schemel waren mein Eigentum geworden. Ich ließ die teuer erkauften Schätze sofort nach Watutau schaffen, wohin wir uns alsbald zurückbegaben, ich in ebenso gehobener, wie Herr t. K. in geknickter Stimmung.
Die größte Merkwürdigkeit des Hauptdorfes Watutau war ein uraltes rätselhaftes Steinbildnis. Es stand ziemlich im Mittelpunkte des Dorfes, das nach ihm seinen Namen erhalten hat (= Steinmensch; watu = Stein, tau = Mensch). In rohen Umrissen zeigte der gegen 1½ m hohe Granitblock die Formen einer hockenden menschlichen Figur. Über die Entstehung und Herkunft dieser seltsamen Skulptur, der eine gewisse Ähnlichkeit mit verwandten, in Java und Sumatra vorkommenden Monolithen nicht abzusprechen ist, wußte mir niemand das geringste anzugeben. Der Stein wird von den Eingeborenen zwar nicht gerade göttlich verehrt, übt aber dennoch einen starken übersinnlichen Einfluß auf sie aus, so daß besonders häufig Frauen hierher kommen, um dem Bildnis ihre Kümmernisse anzuvertrauen und Sirihopfer darzubringen.
Versagte die Tradition in diesem Falle, so wußte man mir doch über die Entstehung der Hochebene von Napu eine originelle Erklärung zu geben: »Vorzeitlich bestand auch das Territorium der heutigen Hochebene aus hohem Berglande, wie alles Gebiet von Meer zu Meer. Da kam aus dem Hochgebirge herab ein riesiger Büffel, um in den Napu-Bergen Weide zu suchen. Er fand hier so zarte Äsung, daß er sich vor Wohlbehagen niederlegte und im Grase wälzte. Zweimal drehte er sich dabei um sich selbst, und die hierdurch entstandenen Flächen stellen die durch einen vorspringenden Hügelzug geteilte Hochebene von Napu dar. Auf seiner Streife weiterziehend, kam der Büffel hierauf ins Besoa-Gebirge. Auch hier wälzte er sich einmal, und die entstandene tiefe Mulde ist das heutige Hochtal von Besoa.«
Über Watutau ist sonst Besonderes nicht zu berichten. Brände haben das alte Dorf vernichtet, und die in neuerer Zeit entstandenen Baulichkeiten haben wohl den alten Typ nach Art des Häuptlingshauses beibehalten, sind aber in breiten regelmäßigen Reihen angelegt und mit gut gepflegten Vorgärten versehen. Die Fuja-Industrie ist in Napu ebenso wie anderwärts in starkem Rückgange begriffen, und importierte Stoffe finden immer mehr Eingang. Die hervorragend schönen, noch aus der Blütezeit derselben stammenden alten Fuja-Erzeugnisse, die ich gerade in Watutau erhielt, verdankte ich nur dem Umstande, daß sie außer Mode gekommen waren und man sich ihrer entäußern wollte. Meine von dort mitgebrachten Stücke sind vielleicht die letzten Zeugen dieser aussterbenden Kunst. Was heutzutage meist schon nach buginesischen und javanischen Sarongmustern angefertigt wird, läßt bereits die frühere Sorgfalt vermissen.
Unter den Gebrauchsgegenständen der Bewohner Watutaus zeichneten sich die Frauen-Sirihmörser durch ihre Eigenart aus. Wohl führten sie denselben Namen wie die der Männer, »pombaua«, unterschieden sich aber von diesen durch die Form, die nicht wie bei jenen cylindrisch, hoch und eng, sondern niedrig ist, durch den Hohlraum, der sich von unten nach oben erweitert, vor allem aber durch die Gestaltung des stets rechtwinklig gebogenen eisernen Stampfers, dessen abgestumpfter kurzer Schenkel der Höhe des Mörsers entspricht, während der als Handhabe dienende längere in einen meißelförmigen Schaber ausläuft. Zu den Sirihmörsern der Männer gehören je ein gerader hölzerner Stampfkolben und eiserner Schaber, die zusammen mit ersterem in einem Leder- oder Holzfutteral mitgeführt werden.
Von allen bei den Eingeborenen vorgefundenen Importartikeln fand ich bunte gestrickte Wollmützen europäischen Ursprungs am wenigsten angebracht. So ein stämmiger halbnackter Geselle mit der Babymütze auf dem Haupte, bei seiner Feldarbeit in der Sonnenglut bietet einen seltsamen Anblick.
Watutau — Doda (Besoa), den 11. November.
Als ich früh morgens aus dem Hause trat, fand ich vor demselben bereits ein gutes Pferd mit anständigem Sattelzeug zu meiner Verfügung stehen, — eine Freundlichkeit des Inlandsassistenten von Watutau, der mich auch persönlich bis nach Besoa und Bada geleiten wollte. Auch Mynheer t. K., der in Besoa eine unter einem malayischen Guru stehende Missionsfiliale unterhält und diese inspizieren wollte, hatte sich entschlossen, mitzukommen. Alles wäre somit in Ordnung gewesen, hätten wir nur nicht auf die Kulis zu warten brauchen. Schließlich übernahm der Inlandsassistent die Sorge für die Beförderung meines Gepäckes und blieb mit meinen Boys zurück, um später mit diesen und den Trägern nach Doda nachzukommen. Ich verabschiedete mich also vom Häuptling, und gleich darauf verließen wir Watutau, das ich erst nach so schwerer Mühe erreicht hatte.