239. Wegezauber bei Tagólu.

Der unendliche Reichtum an Coryphapalmen (Fächerpalmen) war für die letzte Wegestrecke bis Posso überhaupt charakteristisch und verlieh der Gegend das Aussehen eines riesigen Palmengartens. Die Palmen sterben nach ihrer Blüte ab, und es war sehr interessant, hier Prachtexemplare in allen Wachstumsstadien bei einander zu sehen.

Nahe bei der Regierungsstation »Posso am Meere« war dieser noch ein Hügelzug vorgelagert, welcher von dem Wegekonstrukteur glatt durchschnitten worden war — eine Anlage, die billige Arbeitskräfte voraussetzt.

Unmittelbar hinter dieser Traversierung begannen die Palmengärten Possos. Um 5 Uhr ritt ich in das Weichbild der Station ein, und wenige Minuten später lag das weite blaue Meer, der Golf von Tomini, in majestätischer Größe vor mir. In stummer Bewunderung schaute ich das herrliche Bild.

Wie Hochgesang tönte mir der Donner der Brandung an das Ohr, und frohbewegten Herzens genoß ich die Wonne, meine mühevolle Reise durch Central-Celebes glücklich vollendet zu haben.

Festlich geschmückte Träger mit Totengebeinen