Es gibt wenig Genußmittel, die für die Menschheit eine so verallgemeinerungsfähige Bedeutung gefunden haben wie die Cigarette, und es ist deshalb besonders verwunderlich, daß man in den breiten Raucherkreisen über die Herkunft der Cigarette und ihre Unterschiedlichkeiten so wenig Kenntnisse antrifft.

Es gibt wohl sehr viele Weinkenner, die einen Pfälzer von einem Steinwein und einen Mosel gegenüber einem Rheingauer nicht nur an Flaschenformen und Flaschenfarben unterscheiden können oder sogar innerhalb enger Gebiete gleichartige Weinarten noch nach Lage, Jahrgang und Auslese bestimmen; es mag auch eine ziemlich große Anzahl Cigarrenraucher geben, denen die Geschmackseigenarten bestimmter Sumatra-, Brasil-, Virginiapflanzen usw. bekannt sind, aber die Cigarette hat trotz ihrer großen Bedeutung bis heute nur wenig Freunde gefunden, die sich auch mit den Feinheiten unterschiedlicher Provenienzen und unterschiedlicher Mischungen beschäftigt haben.

Es mag die allgemeine Unkenntnis über die Cigarette mit ihrer verhältnismäßig kurzen Verbreitungszeit begründet werden können; aber die eigentliche Ursache wird darin zu suchen sein, daß sich die Cigarettenraucher noch kaum darüber klar sind, wie außerordentlich mannigfaltig Orienttabake sind, und wie weit ihre Verarbeitung und Mischung an Kompliziertheit und Schwierigkeit alles übertrifft, was bisher bei der Fabrikation von Genußmitteln in Betracht kam. Noch heute kann man häufig die Meinung vertreten finden, daß der Inhalt einer Papierhülse ziemlich gleichgültig ist, wenn nur überhaupt ein echter Tabak verwendet wurde. Nach dem Kriege nahm man auf Grund der Zwangswirtschaftserfahrungen sogar allgemein an, daß es wirklich reine Orientcigaretten kaum gibt, und daß selbst eine wesentliche Untermischung mit deutschen Tabaken und Surrogaten geschmacklich kaum feststellbar ist.

In Wirklichkeit sind die heutigen Raucher weitaus verwöhnter, als sie selbst wissen. Wenn es manchem Unternehmer vor dem Kriege gelingen konnte, mit gestreckten und gefälschten Orienttabaken auch auf dem freien Markt noch Abnehmer in genügender Anzahl zu finden, so dürfte dies heute, sogar unter dem Zwang der hohen Preise für importierte Tabake kaum mehr möglich sein, ohne daß er die größten Gefahren für die Weiterentwicklung seines Unternehmens heraufbeschwört. Das durch die Kriegserfahrungen geschärfte Mißtrauen gegen Ersatzgenußmittel hat für heute eine Qualitätsforderung gebracht, an die vor dem Kriege niemand denken konnte, und die vor allen Dingen auch den Rauchern selbst gar nicht zum Bewußtsein kam.

Der Krieg und die Nachkriegsjahre, die ja in vieler Hinsicht an Stelle langsamer Entwicklung einen raschen Umschwung gebracht haben, haben gezeigt, wie sehr die Cigarette dem Bedürfnis unserer Generation entspricht. Bis gar nicht so lange Zeit vor dem Kriege war die Cigarette eigentlich eine nur wenig anerkannte Nebenerscheinung der Cigarre. In der Meinung kultivierter Raucherkreise blieb sie bis zu einem gewissen Grade das unkultivierte Requisit von unreifen Jünglingen und zweifelhaften Existenzen, die ohne Geschmacksverfeinerung und wirkliche Genußfähigkeit ein gleichgültiges Fabrikat in einer überflüssig eleganten Form verbrauchten. Wie mancher Vater hat damals seinem herangewachsenen Sohne das Rauchen unter der Bedingung gestattet, daß er bei einer vernünftigen ordentlichen Cigarre bliebe und nicht der Geschmacklosigkeit der überdies weitaus schädlicheren Cigarette anheimfiele.

Die Cigarette wurde gegenüber der Cigarre lange Zeit geringschätzig beurteilt. Als besonderes Abschreckungsmittel wurde die schädliche Wirkung des verbrannten Papiers und weiterhin die Zweifelhaftigkeit des Inhalts betont, zu dem ein richtiger Cigarrenraucher ja tatsächlich keine Stellung finden konnte. Das alles aber hat das rasche Anwachsen der Bedeutung von Cigaretten nicht aufhalten können, und heute wird ihr Antagonist, die Cigarre, sowohl in der Zahl der Anhänger wie in wirtschaftlicher Hinsicht durch die Cigarette weit übertroffen.

Wenn die Wandlungen menschlicher Genußbedürftigkeit im Laufe der Zeiten auch kaum einer aburteilenden Kritik unterworfen werden können, so ist der Rückgang der Cigarre gegenüber der Cigarette doch sehr zu bedauern. Denn mit der Cigarre wandert wieder einmal ein Bild alter und feiner Lebenskultur in die Vergangenheit. Eine wirkliche Raucherkultur wird heute noch sehr selten mit der Cigarette verbunden; ihr Dasein ist hierzu noch zu jung. Aber es wäre sehr wünschenswert, wenn die Cigrettenraucher etwas von der alten Cigarrenraucherkultur lernen könnten und auf dieser Tradition eine wirkliche Cigarettenkultur aufbauen würden. Es ist deshalb wünschenswert, weil sich mit der Kultur solcher Lebensgewohnheiten regelmäßig auch eine Kultivierung der Lebensformen überhaupt gleichzeitig zu entwickeln pflegt, und weil außerdem mit einer Kultur der Genußmittel der für die Volksgesundheit beste harmonische Ausgleich der Kontraste des menschlichen Lebens erreicht wird.

Man könnte auch sagen, daß eine Kultur der Genußmittel die Schädlichkeit derselben auf ein Mindestmaß beschränkt, aber man würde damit eine unrichtige Beurteilungseinstellung gegenüber den narkotischen Genußmitteln im allgemeinen und gegenüber der Cigarette im besondern einnehmen. Wohl scheinen die Meinungskämpfe für und gegen irgendwelche Genußmittel und damit die Betonung oder Ableugnung der Schädlichkeit von Alkohol, Tabak, Kaffee usw. kein Ende nehmen zu wollen, aber der Einsichtige weiß, daß mit der einfachen Schädlichkeitsfeststellung für den menschlichen Organismus noch keine Entscheidungsbasis für solche Streitigkeiten gewonnen sein kann. Wir wissen heute, daß der Mensch ein Mittelpunkt für Kraftansammlung und Kraftverbrauch, für Kräfte und Gegenkräfte, Gifte und Gegengifte, körperlich fördernde und körperlich schädigende Einflüsse ist. Die eine Seite ist nicht ohne die andere Seite denkbar. Ein Körper, an den geringe Kräftebeanspruchungen gestellt werden, wird wenig Kräfte sammeln können. Worauf es ankommt, ist nur das Gleichgewicht, und was vermieden werden muß, ist nur ein Gleichgewicht zerstörendes Übermaß auf der einen wie auf der anderen Seite.

Außerdem ergibt das menschliche Leben so viele und vor allem so starke Beanspruchungen des Nervensystems, daß die angenommene Schädlichkeit des Tabakgenusses dagegen nur gering erscheint.

Wenn noch dazu der Nachweis erbracht wird, daß nervöse Spannungen des Menschen durch den Tabakgenuß eine beruhigend-harmonische Auflösung erfahren können, so bedeutet dies die Anerkennung eines positiven Wertes des Tabaks. Solche nervöse Spannungen lassen sich keineswegs im Leben vermeiden, wie es die Naturapostel verlangen, und solange dies der Fall ist, wird das Bedürfnis nach einem Ausgleich immer wieder Genußmittel suchen, die einseitig starke geistige Leistungen kompensieren können. Es ist charakteristisch, daß einerseits die Gesundheitsfanatiker extremer »Anti«-Bestrebungen meist selbst körperlich und geistig nicht sehr kräftig sind, und daß es andererseits niemandem gelungen ist, den Nachweis zu erbringen, daß durch ängstliches Vermeiden größerer Kräfteanspannungen des Gehirns und des Körpers das Leben verlängert werden kann. Selbstverständlich müssen Kräftebeanspruchungen der jeweiligen Leistungsfähigkeit des Menschen entsprechen. Bei solchen Streitfragen sind Meinungen eigentlich immer Ergebnisse ganz persönlicher Erfahrungen und Empfindungen. Das einzige objektive Vorbild, das die Forderung eines »naturgemäßen« Lebens vorweisen kann, ergibt das Tier, denn es gibt keine auch noch so primitiven Menschenrassen, die für Enthaltsamkeit nachweislich als Vorbild Geltung behaupten können. Wir wissen aber, daß der Mensch im Gegensatz zum Tier geistigen Anforderungen genügen muß, die in gar keinem Verhältnis mehr zum Körper stehen. Schon die einfachen Nervenbeanspruchungen des täglichen geistigen Lebens sind im eigentlichen Sinne der Naturapostel derartig ungesund, daß jeder Vergleich mit Lebewesen, die nur ihrer Gesundheit und natürlich also nur der körperlichen Selbsterhaltung und Fortpflanzung leben, hoffnungslos ist. Die vielleicht Überzüchtung zu nennende Entwicklung des menschlichen Geistes bedingt dann eben Mittel, die einen Ausgleich schaffen, und es ist sinnlos, gegen diese Mittel zu Felde zu ziehen, oder sie auch nur als überflüssigen Luxus zu betrachten, solange die Ursachen nicht beseitigt werden können, die sie veranlaßt und erzwungen haben.

Der Mensch braucht Schuhwerk, da er im allgemeinen für den Spezialsport des Barfußlaufens kein Interesse mehr aufbringt. Er braucht Kleidung, da sein Körper allein den Witterungseinflüssen nicht mehr standhalten kann. Und so braucht er auch Genußmittel, da der Körper des Menschen nicht mehr in der Lage ist, den übersteigerten Anforderungen geistigen Lebens den erforderlichen Ausgleich zu geben.

Die heilsame Wirkung des Tabakgenusses ist nicht mit Heilmitteln zu vergleichen, die das Wandeln und Vergehen des Menschen nach der Meinung Lebensunkundiger aufhalten sollen, aber sie ist segensreich durch die Anregung oder die Beruhigung, die sie im Ausgleich widerstrebender Spannungen zu geben vermag.

Die weitaus meisten Raucher werden den Genuß von Tabak als Ausgleichsmittel auch fast immer irgendwie körperlich empfinden können. Wer im Felde gewesen ist und dort nach den ungeheuren Nervenbeanspruchungen die Gier nach dem Tabak kennengelernt hat, wer im heutigen Erwerbsleben steht und sich weder innerlich noch äußerlich von den aufregenden Verhältnissen unserer Zeit unabhängig machen kann und zum Tabak greift, der weiß, daß dieses manchmal als schädlich verschrieene Kraut eine sehr segensreiche Wirkung besitzt. Die Voraussetzung ist immer wieder die Kultivierung des Genusses und die sich daraus ergebende Einstellung zur Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers mit dem Ergebnis eines tatsächlichen Ausgleichs. Extreme Beanspruchungen, die über die Elastizitätsgrenze des Körpers hinausgehen, haben natürlich relativ schädliche Folgen. Aber selbst dann ist die Schädlichkeit des Tabaks überhaupt nicht mit der Schädlichkeit anderer Genußmittel, die er ersetzen will, zu vergleichen. Die generelle Annahme, daß mit oder ohne Tabak ein Mensch oder ein Volk eine kürzere oder längere Lebenszeit gewinnen kann, ist irrig. Außerdem wird doch wohl nach allgemeinem Empfinden ein Leben nicht nach seiner Länge, sondern nach seiner Intensität bewertet.

So können zu allen Zeiten und bei allen Völkern Mittel nachgewiesen werden, die mit der narkotischen Wirkung des Tabaks vergleichbar sind. Bei vielen primitiven Völkern ist es die Betelnuß, bei anderen das Opium, dessen schädliche Folgen — so groß sie für den Körper eines Europäers auch sein mögen — für den Körper des Asiaten viel geringer sind, als allgemein angenommen wird. An weiteren Mitteln sind Haschisch, Kiff-Kiff und andere pflanzliche Produkte usw. bekannt. In Deutschland und vielen anderen vor allem europäischen Ländern erfüllte die gleiche Aufgabe Jahrhunderte hindurch der Alkohol. Erst nach den Zeiten des Sir Francis Drake trat daneben mehr und mehr der Tabakgenuß in Erscheinung, und es ist auffallend, daß mit der Zunahme und Verfeinerung des Tabakgenusses in den letzten Jahrzehnten gleichlaufend eine Abnahme des Alkoholgenusses nachweisbar ist. Die Bedürfnisse einer Allgemeinheit wandeln sich im Laufe der Zeiten und passen sich dem jeweiligen Entwicklungszustand der Menschen und der Völker immer wieder an. Es scheint, als ob der Tabakgenuß dazu berufen wäre, die Jahrhunderte alte Aufgabe des Alkohols in weitgehendem Maße zu übernehmen. Der mittelalterliche und spätere Verbrauch von Alkohol war geradezu ungeheuer. Wir können uns heute kaum noch eine Vorstellung machen, was die damaligen Menschen vertragen haben. Die bedeutendsten geistigen Träger ihrer Zeit wie beispielsweise Luther, Goethe, Bismarck und viele, viele andere waren frohe Zecher und genossen die Ausgleichswirkung dieses geistigen Genußmittels mit einer Lebhaftigkeit, die in unserer augenblicklichen Zeit Befremden erregen würde. Das Zeichen unserer Zeit sind zahllose Antialkoholbewegungen und ein tatsächlich außerordentliches Nachlassen des Konsums. Dem Kenner menschlicher Entwicklungserscheinungen gibt beispielsweise das Alkoholverbot in Amerika nicht so sehr den Beweis, daß theoretisch volksgesundheitliche Bestrebungen praktisch in großem Maße durchführbar sind, sondern er erkennt daraus, daß tatsächlich die Zeit des Alkohols langsam vorübergeht, und daß die Möglichkeit eines Verbotes hierfür nur ein Symptom ist. Gerade in den Vereinigten Staaten von Nordamerika hat der Tabakverbrauch in ganz besonderem Maße zugenommen, so daß nur von einer Richtungsänderung der Ausgleichsbedürfnisse gesprochen werden kann. Die Notwendigkeit eines Ausgleiches zeigte sich sehr deutlich, als graue Theoretiker der Volksgesundheit auch noch ein Nikotinverbot als Gesetz durchsetzen wollten, und ein alter Senator die Debatte in Washington mit den Worten erledigte, daß die Staaten keine Kleinkinderbewahranstalten seien. Noch deutlicher zeigt sich die Verschiebung im Ausgleichsuchen bei den mohammedanischen Völkern, bei denen auf Grund des Alkoholverbotes der Religion die Kultur des Kaffees und des Tabaks eine Höhe gewonnen hat, wie sie nirgends sonst in der Welt erreicht wird. Verbote sind stets völlig zwecklos, wenn die menschliche Natur nicht die zum Verbote nötige Majorität durch eine entsprechende Wandlung ihrer Bedürfnisse zuläßt, oder wenn kein Ersatz für die aufgegebene Genußmöglichkeit vorhanden ist.

In Zusammenfassung der vorher gegebenen Argumente kann mit allgemeiner Gültigkeit behauptet werden, daß Genußmittel mit dem Ziel einer anregenden oder beruhigenden Wirkung auf das Nervensystem und damit auf die menschliche Psyche nicht ausgeschaltet werden können und naturnotwendig sind. Volksgesundheitlich können nur diejenigen Genußmittel als schädlich bezeichnet werden, die dem jeweiligen Entwicklungszustand und den sich daraus ergebenden Bedürfnissen des Menschen oder des Volkes nicht entsprechen. Der Kenner der Massenpsyche weiß, daß zwangsweise durchgeführte Verbote, die nicht in einem Instinkt gegenüber den allgemeinen Bedürfnissen, sondern in der Theorie einzelner ihre Ursache haben, die Gefahren von Entladungen der anders nicht gelösten Spannungen zur Folge haben. Es steht weiterhin fest, daß der Tabak für die Gegenwart als Ausgleichsmittel eine so allgemeine Bedeutung hat, daß weder von physischer Schädlichkeit noch von einem volkswirtschaftlich schädlichen Luxus gesprochen werden kann. Es scheint weiterhin, daß von den verschiedenen Formen des Tabakgenusses die Cigarette die bevorzugte Form des zwanzigsten Jahrhunderts ist.


Da für die Wertung der Tabakfabrikate das einfache Bedürfnis für den einzelnen Menschen unmittelbar vorausgesetzt werden muß, ist es selbstverständlich nicht zu verteidigen, wenn jemand auch ohne ein irgendwie unbestimmtes Bedürfnis zur Cigarette greift, da dann weder Genußmöglichkeit noch der Ausgleichwert des Tabaks gefolgert werden kann. Es ist unverantwortlich, dem Nachahmungstrieb, der Eitelkeit usw. nachzugeben und beispielsweise heranwachsenden Kindern das Rauchen schon zu einer Zeit zu gestatten, zu der ein wirkliches Ausgleichsbedürfnis noch nicht denkbar ist. Erst durch das Bedürfnis wird erwiesen, daß ein Genußmittel dem Organismus entspricht, wobei natürlich krankhafte Übersteigerungen des Genußtriebes ausgenommen werden müssen.

Aber selbst für Exzesse krankhaft übersteigerter Genußtriebe ist der Tabak im allgemeinen viel zu harmlos; man vergleiche nur die manchmal verheerenden Wirkungen von Alkohol, Opiaten usw. gegenüber der großen Seltenheit von gesundheitlichen Schädigungen durch übertriebenen Tabakgenuß. Auch bei solchen seltenen Beispielen wird man meistens nicht in dem starken Tabakgenuß die wirkliche Ursache der gesundheitlichen Schädigungen suchen müssen, sondern in den jeweiligen Umständen, die ihrerseits erst den Tabakgenuß zur Folge haben. Es dürfte vielleicht sogar der interessante Nachweis erbracht werden können, daß die anscheinend gesündesten Speisen durch übertriebenen Genuß praktisch einen größeren Prozentsatz an gesundheitlichen Schädigungen in der Menschheit ergeben, als der — selbstverständlich stets zu vermeidende — übergroße Tabakgenuß.

Die Menschheit verliert langsam ihre Robustheit; ihre altersunterschiedlichen Gruppen, Völker und Rassen drängen langsam nach Verfeinerung, und mit der wachsenden Differenzierung des einzelnen Menschen geht eine steigende Verfeinerung und Differenzierung der Genußmittel parallel. Das Nachlassen des Bierkonsums, die zunehmende Verfeinerung auch in alkoholischen Getränken, die vielfache Aufgabe des Alkohols als tägliches Getränk beispielsweise zugunsten des weitaus kultivierteren Tees, das Anwachsen der Schokoladen- und Konfiturenindustrie usw. veranschaulichen den natürlichen Entwicklungsvorgang, wenn auch vielleicht nur der Tee mit der außerordentlichen Genußdifferenzierung verglichen werden kann, die der Cigarette die Zukunft sichert.